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Jugend stärken

Zehn Jugendliche


Logo des Girls‘Day 2012Logo des Girls‘Day 2012

Donnerstag, 19.02.2012

Girls'Day 2012: Machen Sie mit!

Neben dem Eintauchen in die Arbeitswelten rund um Technik, Handwerk, Ingenieur- und Naturwissenschaften lernen die Schülerinnen weibliche Vorbilder in Führungspositionen aus Wirtschaft und Politik kennen. Als Partner des Wissenschaftsjahres 2012 „Zukunftsprojekt Erde“ unterstützt der Girls‘Day dieses Jahr besonders die Forschung zur nachhaltigen Entwicklung.

Der Girls‘Day steht für Vielfalt und Chancengleichheit, denn für die berufliche Eignung ist weder der kulturelle Hintergrund noch das Geschlecht ausschlaggebend. Als wichtiger Baustein der Berufs- und Studienorientierung trägt der Aktionstag dazu bei, vielfältige Kompetenz für unsere Zukunft zu sichern. 10 Prozent der beteiligten Unternehmen und Organisationen haben bereits ehemalige Girls'Day-Teilnehmerinnen eingestellt. Damit auch Jungen über den Tellerrand schauen können, gibt es in diesem Jahr auch den zweiten bundesweiten Boys’Day.

Wenn Ihr Unternehmen gleichzeitig Veranstaltungen zum Girls’Day und zum Boys’Day anbieten möchte, sollten diese getrennt nach Mädchen und Jungen durchgeführt werden. Die spezifische Ansprache von Mädchen beim Girls'Day und Jungen beim Boys’Day hat sich bewährt und eröffnet vielfältige neue Perspektiven.

Zur Webseite des Girls‘Day

Zur Webseite des Boys‘Day

Mehr Transparenz und Service durch die neue Online-DatenbankMehr Transparenz und Service durch die neue Online-Datenbank

Donnerstag, 08.12.2

Mehr Transparenz mit neuer Datenbank

Über die Arbeit der Modellstandorte von „JUGEND STÄRKEN: Aktiv in der Region“ können sich junge Menschen, deren Eltern, Lehrerinnen und Lehrer sowie Interessierte jetzt gezielt informieren. Eine öffentlich zugängliche Online-Datenbank bietet eine Übersicht über alle Angebote und Maßnahmen an den Modellstandorten. Mithilfe detaillierter Suchkriterien lassen sich an den Standorten die passenden Angebote suchen und finden.

Die Trefferliste bietet Zugang zu weiterführenden Informationen und Kontaktdaten. Darüber hinaus beinhaltet die Datenbank eine alphabetische Adressliste aller Angebotsträger an den jeweiligen Standorten. So findet sich beispielsweise eine sozialpädagogische Begleitung für schulverweigernde Schülerinnen und Schüler, Hilfe bei der beruflichen Orientierung oder der Suche nach einem geeigneten Ausbildungsplatz.

Mit diesem gebündelten Informationsangebot möchte „JUGEND STÄRKEN: Aktiv in der Region“ mehr Transparenz schaffen, damit entsprechende Angebote oder Fördermaßnahmen klar dokumentiert sind und Hilfesuchende schnell Unterstützung erhalten.

Zur Online-Datenbank

Junge Kasachen bei einem Jugendaustausch eines JMDJunge Kasachen bei einem Jugendaustausch eines JMD

Donnerstag, 03.11.2011

Internationalen Austausch stärken

Ein junger Mensch, der einmal in einem fremden Land fernab von Familie und Freunden im internationalen Jugendaustausch, bei Jugendfreizeiten, Freiwilligendiensten oder im Rahmen eines Au-pair-Aufenthalts Erfahrungen sammeln durfte, kommt meist selbstbewusster und in seiner Persönlichkeit gestärkt zurück. Besonders für benachteiligte Jugendliche können solche Erfahrungen für die individuelle Entwicklung und die berufliche Zukunft von großer Bedeutung sein.

Im Rahmen der Umsetzung der EU-Jugendstrategie 2010-2018 sollen daher die Möglichkeiten junger Menschen, an transnationalen Austauschprogrammen teilzunehmen, gefördert werden. Auch die Initiative „JUGEND STÄRKEN“ greift diesen Schwerpunkt auf: Im Modellprogramm „JUGEND STÄRKEN: Aktiv in der Region“ setzen verschiedene Modellkommunen seit Herbst 2010 auf mobilitätsfördernde Ansätze. Auch in den Jugendmigrationsdiensten ist die internationale Jugendarbeit jetzt stärker verankert, um junge Migrantinnen und Migranten für transnationale Programme zu begeistern.

Passend zu dieser Strategie fördert die Initiative „JiVE (Jugend international – Vielfalt erleben)“ zusammen mit wichtigen Partnern der internationalen Jugendarbeit und der Jugendsozialarbeit Bildung und Teilhabe von benachteiligten jungen Menschen und Jugendlichen mit Migrationshintergrund. Mit dem Teilvorhaben „Kommune goes international“ werden Kommunen darin unterstützt, diesen jungen Menschen die Chance auf die Teilnahme an Austauschprojekten im Ausland zu eröffnen. Wichtig für den Erfolg dieser Jugendarbeit sind qualifizierte Fachkräfte der kommunalen Jugendhilfe und der Jugendmigrationsdienste für die speziellen Anforderungen der internationalen Jugendarbeit.

Zur Website von JiVE

Dr. Hermann KuesDr. Hermann Kues

Montag, 24.10.2011

"Jeder Jugendliche verdient die bestmögliche Förderung"

Im Oktober 2010 startete in 35 Kommunen das Modellprogramm "Aktiv in der Region" - ein wichtiger neuer Baustein der Initiative JUGEND STÄRKEN des Bundesfamilienministeriums. Am 24. Oktober wurde auf der Bundeskonferenz in Berlin eine erste Zwischenbilanz gezogen.

"Jeder Jugendliche verdient es, bestmöglich individuell gefördert zu werden. In der weichenstellenden Übergangsphase von der Schule in den Beruf möchten wir benachteiligte Jugendliche mit passgenauer Hilfe stärken und unterstützen. Dazu müssen alle Akteure vor Ort an einem Strang ziehen", betonte der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesfamilienministerium, Dr. Hermann Kues, in seiner Rede. " Die 35 Kommunen haben in diesem Jahr kreative Konzepte entwickelt, wie das gelingen kann."

Kooperation zwischen Behörden, Wirtschaft und Gesellschaft

Rund 230 Programmträger aus den Kommunen und Expertinnen und Experten aus Politik, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Wissenschaft waren auf der Bundeskonferenz vertreten. Sie diskutierten neue Ansätze, wie junge Menschen mit Startschwierigkeiten beim Übergang von der Schule in Ausbildung und Beruf effektiver unterstützt werden können.Im Mittelpunkt steht dabei die Zusammenarbeit von Jugendhilfe, Bildungseinrichtungen, Arbeitsförderung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft.

Modellprogramm "JUGEND STÄRKEN: Aktiv in der Region"

"JUGEND STÄRKEN: Aktiv in der Region" erprobt neue Herangehensweisen, wie regionale Akteure ihre Aktivitäten für benachteiligte junge Menschen unter dem Dach der Kommune besser koordinieren und aufeinander abstimmen können. Dabei wird auf die vorhandenen Strukturen an den 35 Modellstandorten aufgebaut. Das Modellprogramm wird als Teil der Initiative JUGEND STÄRKEN von Oktober 2010 bis Ende 2013 vom Bundesfamilienministerium mit 17 Millionen Euro aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert.

Zur Pressemitteilung des BMFSFJ "Jeder Jugendliche verdient die bestmögliche Förderung"

Alexander Krug, Azubi bei DHLOffen auf Jugendliche zugehen

Freitag, 07.10.2011

Von Erfahrungen lernen

Die Unterstützung sozial benachteiligter Jugendlicher, die von regulären Hilfsangeboten nicht erreicht werden, bilden die Kernaufgaben der Programme Kompetenzagenturen und Schulverweigerung – Die 2. Chance. Beide Programme werden im Rahmen der Initiative JUGEND STÄRKEN vom Bundesfamilienministerium gefördert.

Erfahrungsgemäß sind die Jugendlichen mit dem höchsten Unterstützungsbedarf allerdings am schwierigsten zu erreichen. In vielen Fällen suchen sie nicht aktiv nach Hilfe und müssen zielgerichtet angesprochen werden, damit Hilfe geleistet werden kann.
Im Rahmen einer Evaluation der beiden Programme wurden verschiedene Strategien und Ansätze herausgearbeitet und auf ihre Wirksamkeit hin überprüft. Die Erfahrungen dieser Programme im Bereich der Zielgruppenerreichung sind mit der aktuellen Praxishilfe „Zielgruppenerreichung und Zugangswege in der Jugendsozialarbeit am Beispiel der ESF-Bundesprogramme Kompetenzagenturen und Schulverweigerung - Die 2. Chance“ für andere Fachkräfte in der Praxis zugänglich. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Jugendsozialhilfe können die Handreichung bei ihrer täglichen Arbeit oder bei spezifischen Fragen der Zielgruppenerreichung als Unterstützung nutzen.

Die Broschüre können Sie als PDF herunterladen.

Zur Praxishilfe für die Programme der Initiative JUGEND STÄRKEN

Alexander Krug, Azubi bei DHLAlexander Krug arbeitet bei DHL

Mittwoch, 07.09.2011

Ausbildungsplatz mit teenwork

Mit dem Förderprogramm teenwork der Otto Benecke Stiftung e. V. (OBS) und DHL Freight Deutschland  können junge Menschen, die bisher keine Chance auf einen Ausbildungsplatz hatten, eine gewerbliche oder kaufmännische Ausbildung in der Speditionswirtschaft beim teenwork-Partner DHL machen. Mit Unterstützung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend geht das Programm in die nächste Runde: Im November 2011 finden zum dritten Mal die Auswahlverfahren für Bewerberinnen und Bewerber statt, die an einer Ausbildung in der Logistikbranche interessiert sind.

Doch diese Runde bietet mehr: Neben dem teenwork-Initiator und Gründungspartner DHL Freight Deutschland ist jetzt auch die Ford-Werke GmbH Projektpartner. Das bedeutet zusätzliche Praktikums- und Ausbildungsplätze – und diese nun auch in technischen Berufen und im gastronomischen Bereich. Bewerben können sich Jugendliche mit und ohne Migrationshintergrund, die trotz erfolgreichem Schulabschluss und entsprechenden Bemühungen bisher keinen Ausbildungsplatz finden konnten.

Einer der ersten teenworker ist Alexander Krug, der seit 2010 eine Ausbildung zum Speditionskaufmann bei der DHL absolviert. Und das mit großem Erfolg, wie er im Interview berichtet:

Herzlichen Glückwunsch, Herr Krug! Sie haben vom Personalvorstand des DHL-Konzerns eine hohe Auszeichnung erhalten. Verraten Sie uns doch mehr darüber.

Über die Auszeichnung habe ich mich wirklich sehr gefreut. Unser Azubi-Team von Freight Koblenz hat mit seinem Konzept zur Nachwuchswerbung den ersten Preis im PIA-Wettbewerb gewonnen. PIA – das Kürzel steht für Projekt-Initiative Ausbildung für Auszubildende und Studierende der Deutschen Post DHL.

Und wie sieht Ihr Konzept aus?

Wir haben Präsentationen und Planspiele zu unseren Aufgaben entworfen und diese in der Gruppenarbeit mit Zwölftklässlern eingesetzt. So konnten wir als lebendige Vorbilder unseren Ausbildungsberuf sozusagen aus erster Hand vorstellen. Das kam gut an.

Wie sind Sie selbst zu Ihrem Ausbildungsplatz gekommen?

Ich habe bis zum Jahr 2006 in Sankt Petersburg gelebt und bin dort zur Schule gegangen. Hier habe ich die Realschule abgeschlossen. Anschließend habe ich eine berufsvorbereitende Maßnahme besucht, weil ich leider keinen Ausbildungsplatz finden konnte. Als ich vom Projekt teenwork hörte, habe ich mich sofort bei der Otto Benecke Stiftung beworben. Nach einem Auswahlverfahren und einem Praktikum habe ich dann endlich den Ausbildungsplatz bekommen, den ich haben wollte.

Woran lag es, dass Sie nach der Schule keinen Ausbildungsplatz finden konnten?

Das weiß ich ehrlich gesagt nicht. An meinen Noten kann es eigentlich nicht gelegen haben – die sind ganz ordentlich. Aber ich habe auf meine Bewerbungen nur Absagen erhalten. Gründe wurden da nicht genannt.

Was hat teenwork denn für Sie tun können?

Das Entscheidende bei teenwork ist, dass es hier um konkrete Ausbildungsplätze in Unternehmen geht. Diese sind speziell für Jugendliche da, die wie ich keinen Ausbildungsplatz finden konnten. Wer nach dem Auswahlverfahren von der Otto Benecke Stiftung für ein Praktikum vorgeschlagen wird und dieses dann ohne Beanstandungen absolviert, hat den Ausbildungsvertrag so gut wie sicher.  

Klingt gut. Wie gefällt Ihnen die Ausbildung?

Jetzt lerne ich in einem modernen Unternehmen, wie mit dem Einsatz von EDV und Technik Waren und Güter ressourcenschonend und effizient transportiert werden. Ich bin nach wie vor begeistert von den Abläufen, wie reibungslos das über große Entfernungen und zum Teil über Ländergrenzen hinweg funktionieren kann. Ich will meine Ausbildung so erfolgreich wie möglich abschließen, weil dann die Aussicht, direkt einen Arbeitsplatz bei DHL zu bekommen, sehr gut ist.

Herzlichen Dank und weiterhin viel Erfolg!

Weiterführende Informationen:

Zur Website von teenwork

Özcan Ülger, ProjektleiterTeilnehmende von InKu Tra

Donnerstag, 18.08.2011

Mehr interkulturelle Kompetenz

Ein Drittel aller Kinder und Jugendlichen hat in Deutschland einen Migrationshintergrund. In Großstädten liegt der Anteil deutlich höher: In manchen Stadtteilen sind es 60 bis 90 Prozent. Besonders Kinder- und Jugendeinrichtungen sind Orte der Begegnung für Familien aus vielen verschiedenen Kultur- und Sprachkreisen. Die pädagogische Gestaltung dieser Vielfalt ist Bestandteil einer interkulturell offenen Einrichtung und erfordert von den Fachkräften ein hohes Maß an interkultureller Kompetenz.

Diese Kompetenz ist erlernbar. Die interkulturellen Trainings InkuTra der Arbeiterwohlfahrt Nürnberg vermitteln kulturelle Vielfalt und Verschiedenheit, lassen die eigene Einstellung hinterfragen und interkulturelle Konflikte oder Stolpersteine zu vermeiden.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen in den Trainings, was es bedeutet, sein Heimatland zu verlassen und in einem fremden Land neu anzufangen, was der sogenannte Kulturschock mit sich bringt und vor welchen Problemen die Migrantinnen und Migranten aber auch die Aufnahmegesellschaft stehen.

Anhand von Kommunikationsübungen erleben die Teilnehmenden selbst, was „Sprachlosigkeit“ ist und wie sie eine Botschaft so formulieren können, dass der Empfänger sie auch so verstehen kann, wie sie vom Sender gemeint war. Die Teilnehmenden erarbeiten gemeinsam, wie sie Missverständnisse in der interkulturellen Kommunikation besser erkennen und minimieren können.
Die InkuTra-Trainerinnen und Trainer verfügen über mehrjährige Trainingserfahrung sind mehrsprachig und in verschiedenen Kulturen zu Hause (u.a. tschechisch, arabisch, jüdisch).

Neben Impulsseminaren, mehrtägigen Seminarreihen und Schulungen für Teams vor Ort begleitet und berät InkuTra Einrichtungen bei der Umsetzung der interkulturellen Öffnung.

Weiterführende Informationen:

Zur Website von InKu Tra

Özcan Ülger, ProjektleiterKampagne des Bundesfreiwilligendienstes

Montag, 27.06.2011

Neue Chancen: der Bundesfreiwilligendienst

Besonders junge Menschen profitieren von den beruflichen Perspektiven, die ihnen ein Bundesfreiwilligendienst zum Beispiel im Pflegebereich bietet. Beim Dienst im Krankenhaus oder im Seniorenheim lernen die Freiwilligen den Beruf der Pflegerin und des Pflegers kennen. So können sie besser einschätzen, ob sie für diese Tätigkeit geeignet sind und ihnen die Arbeit gefällt.

Bereits im jungen Alter können die Freiwilligen während eines Bundesfreiwilligendienstes wichtige Kontakte zu späteren Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern knüpfen. Der Bundesfreiwilligendienst bietet ihnen die Gelegenheit, sich persönlich weiterzuentwickeln und sich wertvolle Kompetenzen wie Teamfähigkeit und Organisationsfähigkeit anzueignen.


Der Bundesfreiwilligendienst ermöglicht Männern und Frauen – ab Erfüllung der Vollzeitschulpflicht und unabhängig von ihrer Staatsangehörigkeit –, sich für die Allgemeinheit zu engagieren. Voraussetzung für Menschen mit Migrationshintergrund ist, dass ihr Aufenthaltstitel auch eine Arbeitserlaubnis umfasst. Freiwilligen aus dem Ausland kann für die Teilnahme am Bundesfreiwilligendienst speziell eine Aufenthaltserlaubnis zu vereinfachten Bedingungen erteilt werden.


Eine Teilnahme am Bundesfreiwilligendienst ist in sozialen Einrichtungen, aber auch in anderen Bereichen wie Umweltschutz, Sport und Kultur möglich. Die freiwillige Verpflichtung für den Bundesfreiwilligendienst beträgt in der Regel ein Jahr, der Dienst kann aber auch auf 6 Monate verkürzt oder auf bis zu 24 Monate verlängert werden.


Als Anerkennung für ihre Leistung erhalten die Freiwilligen ein Taschengeld, das mit der Einsatzstelle vereinbart wird. Darüber hinaus können Freiwillige unentgeltlich Unterkunft, Verpflegung und Arbeitskleidung bzw. entsprechende Geldersatzleistungen erhalten. Schließlich werden alle Freiwilligen des Bundesfreiwilligendienstes sozialversichert und sind somit in der gesetzlichen Krankenversicherung sowie der Pflege-, Arbeitslosen-, Renten- und Unfallversicherung einbezogen.
Wer sich für die Teilnahme am Bundesfreiwilligendienst interessiert, kann sich auf der Internetseite des Bundesfreiwilligendienst www.bundesfreiwilligendienst.de/index.html informieren.

Weiterführende Informationen:

Zur Website des Bundesfreiwilligendienstes

Özcan Ülger, ProjektleiterÖzcan Ülger, Projektleiter

Freitag, 10.06.2011

Integration online

Anonym und kostenfrei können sich junge Menschen mit Migrationshintergrund auf dem Internetportal mit ihren Fragen an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Jugendmigrationsdienstes wenden – oder ihre Anliegen in dem vor kurzem freigeschalteten Forum diskutieren. Özcan Ülger, Leiter des Projektes „Integration durch Online-Beratung", erklärt im Interview die Besonderheiten von Beratung und Unterstützung im Web 2.0.

Der Jugendmigrationsdienst ist in Deutschland mit mehr als 420 Standorten präsent. Warum bieten Sie nun zusätzlich eine Online-Beratung an, Herr Ülger?

Die Jugendlichen von heute sind mit dem Internet aufgewachsen, sie nutzen das Netz als selbstverständliches Kommunikationsmedium – Migrantinnen und Migranten sogar stärker als ihre Altersgenossen ohne Migrationshintergrund. Deshalb haben wir JMD4you entwickelt: Wir holen die Generation „Web 2.0“ dort ab, wo sie sich aufhält – im Netz!
Die Online-Beratung stellt ein zusätzliches Angebot zu den Jugendmigrationsdiensten dar, das diese ergänzen, aber keineswegs ersetzen kann. Wir erreichen damit Menschen, die sich mit herkömmlichen Beratungsangeboten schwer tun und beim ersten Kontakt lieber anonym bleiben möchten. Manche Nutzer finden über die Online-Beratung auch den Weg zum Jugendmigrationsdienst vor Ort.

Wie funktioniert die Online-Beratung konkret?

Die Jugendlichen loggen sich ein und wählen die Form, in der sie ihre Fragen stellen möchten: entweder über verschlüsselte Webmails oder im direkten Einzelchat mit dem Berater. Die Beantwortung der Webmailanfragen erfolgt innerhalb von 48 Stunden.
Alternativ können Gruppen- und Themen-Chats genutzt werden, das Forum auch von nicht eingeloggten Personen. Hier können sich die Jugendlichen untereinander austauschen. In Rubriken wie „in der alten Heimat“, „Schule, Ausbildung, Beruf“, „in der Familie“ oder auch „Liebe, Partnerschaft und Heirat“ kann ohne den Druck einer klassischen Beratungssituation über alles diskutiert werden, was mit dem Leben in Deutschland zu tun hat.

Welche Themen werden bei der JMD-Online-Beratung behandelt, mit welchen Fragen wenden sich die Nutzer vorwiegend an Sie?

Meistens geht es um Themen wie Bildungsweg und Beruf, Aufenthaltsstatus, Heirat, auch Zwangsheirat, Deutschkenntnisse, Kopftuch, Familie und Beziehung. Manchmal wenden sich Jugendliche zunächst mit einer Bildungsfrage an uns, und im weiteren Verlauf der Beratung, kommen dann auch andere, beispielsweise private Probleme zur Sprache. Wie bei der persönlichen Beratung ist auch online die Vertrauensbasis zwischen Beratenden und Ratsuchenden äußerst wichtig.

Wie ist ihre bisherige Erfahrung – sehen Sie auch Grenzen in der virtuellen Beratung?

Natürlich sind wir uns bewusst, dass JMD4you auch seine Grenzen hat. Dadurch, dass kein direkter Kontakt stattfindet, fehlt die Wahrnehmung über alle Sinneskanäle. Es ist daher mitunter schwieriger, eine persönliche Beziehung aufzubauen. Bei der Beratung stehen Autonomie, Selbstständigkeit und Eigenverantwortlichkeit der Ratsuchenden im Vordergrund.
Ziel ist das Erarbeiten von Lösungsalternativen und Strategien, nicht die Problemanalyse und Ursachenklärung. Neue Wege werden aufgezeigt, die eigene Kraft der Ratsuchenden wird aktiviert. Das kann zum Beispiel auch bedeuten, die direkte Beratung in einem Jugendmigrationsdienst vor Ort zu empfehlen.

Im vergangenen Jahr ist das Online-Angebot um einen offenen Forumsbereich erweitert worden. Welche Aktivitäten planen Sie in diesem Jahr?

Ein wichtiger Schritt wird die Übersetzung des Portals in zunächst sieben Sprachen für unsere größten Nutzergruppen sein: Türkisch, Arabisch, Russisch, Englisch, Serbisch, Albanisch und Bosnisch. Außerdem werden wir in verschiedenen Sprachen Themen-Chats anbieten. Als neues Feature sollen bekannte Menschen mit Migrationshintergrund vorgestellt werden, zum Beispiel Sportler oder Musiker. Sie werden ihre persönliche Geschichte erzählen und für die Zielgruppe als Vorbilder fungieren. Dies erhöht die Attraktivität von JMD4you und führt zu einer längeren Verweildauer der Nutzerinnen und Nutzer auf dem Beratungsportal.
Seit kurzem sind wir auch bei verschiedenen sozialen Netzwerken wie schuelerVZ, facebook und twitter vertreten. Dort wird das Beratungsportal mit Profilen beworben, auf die Jugendliche zugreifen und erste Informationen zu JMD4you erhalten können. Ein Besuch lohnt sich – auch für Menschen ohne Migrationshintergrund.

Herr Ülger, vielen Dank für das Gespräch!

 

Weiterführende Informationen

Zu JMD4you

Zu JMD bei facebook

Zu JMD bei twitter

 

Staatssekretär Josef HeckenStaatssekretär Josef Hecken

Dienstag, 31.05.2011

JUGEND STÄRKEN bis 2013 verlängert

Die Initiative JUGEND STÄRKEN richtet sich mit individueller Begleitung an Schulverweigerer und junge Menschen, die mithilfe der vorhandenen Angebote am Übergang von der Schule in die Ausbildung nicht erreicht werden. Die Initiative umfasst neben den Programmen "Schulverweigerung – Die 2. Chance" und "Kompetenzagenturen" noch das Programm "Jugendmigrationsdienste" sowie das Modellprogramm "JUGEND STÄRKEN: Aktiv in der Region".

Aufgrund des Erfolgs und der Qualität der Programme "Schulverweigerung – Die 2. Chance" und "Kompetenzagenturen" sowie der großen Resonanz in der Öffentlichkeit zur Fortsetzung von JUGEND STÄRKEN werden beide Programme, die planmäßig im August enden sollten, weitergeführt.

„Wir können es uns schlicht nicht leisten, dass Potenziale brachliegen oder früh verkümmern", so der Staatssekretär im Bundesfamilienministerium, Josef Hecken. „Ich bin von der nachhaltigen Wirkung der Programme überzeugt: Sie erfüllen eine unverzichtbare Brückenfunktion gerade für benachteiligte junge Menschen, die eine zweite Chance brauchen." Das Bundesfamilienministerium stellt so sicher, dass das flächendeckend aufgebaute individuelle Hilfesystem der Initiative JUGEND STÄRKEN auf diesem hohen Niveau erhalten bleibt und benachteiligte junge Menschen vor Ort gefördert und integriert werden können.

Zur Pressemitteilung des BMFSFJ "Initiative JUGEND STÄRKEN wird fortgesetzt"

Logo Jugend StärkenLogo von Jugend Stärken

Montag, 30.05.2011

JUGEND STÄRKEN beim 14. DJHT

Mit dem 14. Deutschen Kinder- und Jugendhilfetag (DJHT) informiert die Kinder- und Jugendhilfe in Deutschland über ihre Angebote, Hilfen und Leistungen. Dabei soll vor allem die Weiterentwicklung und Verbesserung der Programme in der Kinder- und Jugendhilfe angeregt werden. Ganz nach dem Motto „Kinder. Jugend. Zukunft: Perspektiven entwickeln – Potenziale fördern!“ sollen Möglichkeiten diskutiert werden, wie die Fähigkeiten von Kindern und Jugendlichen gefördert und Benachteiligungen abgebaut werden können.

Die Initiative JUGEND STÄRKEN ist auf dem 14. Deutschen Kinder- und Jugendhilfetag präsent.
Im Rahmen eines speziellen Fachforum zum neuen Modellprogramm „JUGEND STÄRKEN: Aktiv in der Region“ am 8. Juni (14.00 Uhr bis 15.30 Uhr, Raum C 6.1) werden erste Umsetzungsergebnisse des Modellprogramms vorgestellt und gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern von drei ausgewählten Modellkommunen und dem Fachpublikum diskutiert.

Auf der begleitenden Fachmesse, dem „Markt der Kinder- und Jugendhilfe“, ist die Initiative JUGEND STÄRKEN zudem mit einem Stand vertreten. „Faire Chancen für Jugendliche“ – unter diesem Motto präsentieren sich hier die fünf Programme der Initiative. Ansprechpartnerinnen und -partner der ESF-Regiestelle und der Jugendmigrationsdienste informieren interessierte Messebesucherinnen und -besucher gerne über die Initiative.

Mehr Informationen zum 14. Deutsche Kinder- und Jugendhilfetag finden Sie hier.

Besucher der BundeskonferenzBesucher der Bundeskonferenz

Mittwoch, 18.05.2011

Bundeskonferenz JUGEND STÄRKEN

Benachteiligte junge Menschen und junge Migrantinnen und Migranten brauchen individuelle Unterstützung beim Übergang von der Schule in Ausbildung und Beruf. Auf der Bundeskonferenz zum Modellprogramm „JUGEND STÄRKEN: Aktiv in der Region“ am 24. Oktober 2011 in Berlin diskutieren Programm- und Projektverantwortliche, Praktiker sowie Multiplikatoren aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft über unterschiedliche Modelle der Zusammenarbeit und wirkungsvolle Angebote.

Ausgangspunkt der Diskussion bilden die Erkenntnisse und Erfahrungen aus einem Jahr Umsetzung des Modellprogramms "JUGEND STÄRKEN: Aktiv in der Region" des Bundesfamilienministeriums. Das Programm erprobt seit Oktober 2010 an 36 Standorten neue Ansätze für eine erfolgreiche Abstimmung der Akteure und Angebote an den Schnittstellen von Schule, Arbeitsförderung und Jugendhilfe unter zentraler Verantwortung der Kommune.

Merken Sie sich den 24. Oktober in Ihrem Kalender vor und seien Sie dabei: Bundeskonferenz des Modellprogramms "JUGEND STÄRKEN: Aktiv in der Region" in Berlin! Möchten auch Sie in Kürze weitere Informationen zu Programm, Ort und Teilnahme erhalten, dann senden Sie bitte eine kurze Email mit Name und Emailadresse an das Tagungsbüro JUGEND STÄRKEN: bundeskonferenz(at)jugend-staerken(dot)de.

Logos des Boys'Day 2011Logo des Boys'Day 2011

Freitag, 01.04.2011

JUGEND STÄRKEN ist dabei

In zahlreichen Projekten der Initiative JUGEND STÄRKEN dreht sich am 14. April alles um den „Jungen-Zukunftstag“: der bundesweite Boys’Day bietet jungen Männern erste Einblicke ins Berufsleben. Dabei bleiben ganz besonders typische „Frauenberufe“ nicht außen vor, denn hier bieten sich für Jungen oft neue Perspektiven.

Den Girls’Day kennt mittlerweile jeder: An diesem Aktionstag können sich Mädchen und junge Frauen über Berufswege abseits von Rollenklischees informieren. Damit auch Jungen über den Tellerrand schauen können, gibt es in diesem Jahr erstmals auch einen bundesweiten Boys’Day. Am Donnerstag, dem 14. April, laden zahlreiche Firmen und Institutionen zu einem Tag der offenen Tür für junge Männer ein – über 3.000 Veranstaltungen sind bereits angekündigt.

Auch die Initiative JUGEND STÄRKEN beteiligt sich am Boys’Day. Ein Beispiel: Das Projekt „Jobstart“ in Wittstock (Brandenburg) unterstützt Schüler mit besonderem Förderbedarf beim Übergang ins Berufsleben. Besonders junge Männer leiden unter den Folgen des Strukturwandels in Ostdeutschland und finden oft keine berufliche Perspektive, was zu gesellschaftlicher Isolation führen kann. Hier setzt „Jobstart“ an und bietet individuelle Beratungsgespräche, in denen auch „Frauenberufe“ angesprochen werden. Schließlich besteht gerade in Pflege- und Erziehungsberufen ein großer Bedarf an Fachkräften.

Am Boys’Day werden dazu weitere Projekte von JUGEND STÄRKEN in dieser Hinsicht Aufklärungsarbeit leisten.

Zur Webseite des Boys'Day

Logos der "Kompetenzagenturen" und "2. Chance"Logos der "Kompetenzagenturen" und "2. Chance"

Freitag, 11.03.2011

Programme werden bis 2013 fortgeführt

Die Initiative JUGEND STÄRKEN des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend geht in die nächste Runde: die Programme Schulverweigerung – Die 2. Chance und Kompetenzagenturen werden mit neuen Akzenten bis 2013 fortgeführt. Beide Programme richten sich an junge Menschen, die aufgrund mangelnder sozialer, schulischer oder beruflicher Integration schlechtere Chancen am Arbeitsmarkt haben. Im Rahmen von JUGEND STÄRKEN fördert das Ministerium Programme, die jungen Menschen neue Perspektiven bieten.

Anhand der bisherigen Umsetzungsergebnisse werden die Programme Schulverweigerung – Die 2. Chance und Kompetenzagenturen weiter optimiert und vom 01.09.2011 bis zum 31.12.2013 mit neuen Akzenten fortgeführt. Am 11.03.2011 startet das Interessenbekundungsverfahren, an dem sich sowohl die bisherigen Projektträger als auch neue Antragsteller beteiligen können. Die Unterlagen für die Interessenbekundung stehen auf der Webseite der ESF-Regiestelle zum Download bereit.

Zur Webseite der ESF-Regiestelle

Jugend in Arbeit. Quelle JMDEtwa 80 Personen waren zu Gast in Berlin.

Mittwoch, 17.11.2010

„Aktiv in der Region“ erfolgreich gestartet

Start frei für das Modellprogramm JUGEND STÄRKEN „Aktiv in der Region“: Am 11. November trafen sich Vertreterinnen und Vertreter der 36 Modell-Kommunen zum gemeinsamen Auftakt in Berlin.

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hatte die Projektbeteiligten aus den Kommunen eingeladen, um sie über den aktuellen Umsetzungsstand der Initiative JUGEND STÄRKEN und die Eckpunkte des neuen Modellprogramms zu informieren.

Während der nun beginnenden dreijährigen Projektlaufzeit werden die kommunalen Akteure von der ESF-Regiestelle beraten und von einem Expertenteam bei der Umsetzung begleitet. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stellten sich bei der Auftaktveranstaltung vor und führten bereits erste Beratungsgespräche.

Weitere Informationen zum Modellprogramm

Jugend in Arbeit. Quelle JMDKoordiniert die Bildungsberatung: Heiner Terborg. Quelle: BAG KJS

Mittwoch, 10.11.2010

„Wir trauen den Leuten etwas zu.“

Junge Zuwanderinnen und Zuwanderer, die in Deutschland eine akademische Laufbahn aufnehmen oder fortsetzen wollen, finden bei den Jugendmigrationsdiensten kompetente Unterstützung: Seit 2009 sind dort die ehemaligen Beraterinnen und Berater der Otto Benecke Stiftung e. V. als Bildungsberater aktiv. Ein Interview mit Heiner Terborg, der die Zusammenarbeit zwischen der Bildungsberatung und dem Förderbereich der Otto Benecke Stiftung e.V. koordiniert.

Herr Terborg, was zeichnet die Bildungsberatung aus?

Die Bildungsberatung traut jungen Zuwanderinnen und Zuwanderern etwas zu. Wenn jemand die Hochschulreife erwerben, ein Studium fortsetzen oder einen Hochschulabschluss für den Beruf nutzen will, bestärken ihn die Beraterinnen und Berater in dieser Absicht. Migrantinnen und Migranten, denen ihr soziales Umfeld oder behördliche Stellen mit Argumenten wie „zu schwierig“, „zu lange“ oder „zu teuer“ von einer Hochschullaufbahn abraten, motivieren und ermutigen wir. Die Bildungsberaterinnen und  berater sind überregional und trägerübergreifend tätig und bundesweit vernetzt. In der Beratung berücksichtigen sie auch länderspezifische Anerkennungspraktiken, Bildungswege sowie Ausbildungskosten und Fördermöglichkeiten. Sie prüfen die Verwertbarkeit vorhandener Vorbildung, leiten daraus den effizientesten Ausbildungsweg ab und informieren über Kosten und Förderprogramme. Dazu zählt beispielsweise der „Garantiefonds Hochschule“ der Otto Benecke Stiftung e.V., zu dessen Förderung die Bildungsberatung zulässt.

Wie passt die Bildungsberatung in das Angebot der Jugendmigrationsdienste?

Traditioneller Schwerpunkt der Jugendmigrationsdienste ist die berufliche Ausbildung. Die Bildungsberatung ist ein spezialisiertes Angebot, das die Jugendmigrationsdienste um die Bereiche Abitur und akademische Laufbahn ergänzt. Die Zusammenlegung beider Beratungsdienste hat sich bewährt. Mittlerweile arbeiten Jugendmigrationsdienste und Bildungsberatung Hand in Hand. Die Kooperation erleichtert insbesondere ausländischen Flüchtlingen den Zugang zu Beratung, Anerkennung und Bildung. Gleichzeitig führt sie den Jugendmigrationsdiensten neue Kunden zu. Letztlich profitieren Jugendmigrationsdienste, Bildungsberatung sowie Migrantinnen und Migranten gleichermaßen von der Zusammenarbeit.

Wie entwickelt sich der Bedarf junger Menschen an der Bildungsberatung?

In 2009 wurden über 10.000 Einzelberatungen mit knapp 5.000 Zuwanderinnen und Zuwanderern aus 98 Ländern durchgeführt. 1.800 junge Zuwanderinnen und Zuwanderer wurden nach den Richtlinien des „Garantiefonds Hochschule“ gefördert. Mehr als 600 Bewerberinnen und Bewerber wurden 2009 für eine Förderung zugelassen.

Können Sie Erfolge der Beratung und Förderung nachweisen?

Ja, seit 2007 erfassen wir die Ausbildungsverläufe junger Menschen, die durch den „Garantiefonds Hochschulbereich“ gefördert werden. Die Erfolgsquoten in studienvorbereitenden Sprachkursen und in den Abiturkursen liegen zwischen 70 und 90 Prozent. Etwa zwei Drittel der Studierenden sind junge Frauen. Wir sind überzeugt, dass diese Erfolge auch in Folgegenerationen nachwirken und anderen Migrantinnen und Migranten zeigen: Bildung ist wertvoll, führt zu einer besseren und vor allem auch schnelleren Integration und macht erfolgreich.

Wie machen Sie auf Ihre Angebote aufmerksam?

Die Beratungsstellen informieren in Arbeitskreisen und Netzwerken. Die Jugendmigrationsdienste, die Migrationsberatung für Erwachsene, die Jobcenter und die Grundsicherungsträger beteiligen sich als Multiplikatoren. Auch auf dem Internet-Portal der Jugendmigrationsdienste wird die Bildungsberatung vorgestellt, ebenso auf der Homepage der Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit. Zu den Bildungsabschnitten Spracherwerb, Abitur, Studium und Vorbereitung auf Erwerbstätigkeit gibt es entsprechende Flyer, die telefonisch, per E-Mail oder mit dem Bestellformular auf den oben genannten Internetseiten bestellt werden können. Für Flüchtlinge und Spätaussiedler waren die früheren „OBS-Beratungsstellen“ ein Begriff. Wir arbeiten daran, dass die Bildungsberatung unter dem Logo der Jugendmigrationsdienste einen ähnlichen Bekanntheitsgrad erlangt.

Vielen Dank für das Gespräch!

Zum Internetangebot der Jugendmigrationsdienste

Zum Internetangebot der Otto Benecke Stiftung

Zum Internetangebot der Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit

Bundesfamilienministrin Kristina Schröder beim AktionstagBundesfamilienministerin Kristina Schröder beim Aktionstag

Freitag, 28.10.2010

Dokumentation des Aktionstages online

Am 23. Juni 2010 fand in Berlin der Aktionstag der Initiative JUGEND STÄRKEN statt. Das Bundesfamilienministerium veröffentlicht jetzt die Dokumentation. Rund 600 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Politik, Wissenschaft und Verbänden sowie zahlreiche Jugendliche aus den Projekten diskutierten über die Initiative JUGEND STÄRKEN und stellten ihre Projekte vor. Die Dokumentation fasst die Ergebnisse des Aktionstages zusammen und führt alle Projekte auf, die mitgemacht haben.

Zur Dokumentation (PDF)

Jugend in Arbeit. Quelle JMDJugend in Arbeit. Quelle JMD

Mittwoch, 13.10.2010

Mehr Potenzial für Schule und Beruf

Jugendliche mit Migrationshintergrund bleiben in der Schule und in der Ausbildung häufig hinter anderen Jugendlichen gleichen Alters zurück. Um ihnen zu helfen, ihren Weg in die Arbeitswelt und in die Gesellschaft zu finden, begleiten die Jugendmigrationsdienste Jugendliche von 12 bis 27 Jahren zusammen mit lokalen Initiativen und Organisationen bei ihrem Integrationsprozess. Einer der bundesweit rund 400 Standorte ist der Jugendmigrationsdienst in Neumarkt/Roth.

Das für den Landkreis Neumarkt flächendeckende Beratungsnetz für Menschen mit Migrationshintergrund bietet individuelle Integrationsförderung. Dazu gehören Hausaufgabenhilfe, Unterstützung bei der Bewerbung, Orientierungskurse sowie sprach- und lernunterstützende Projekte. Der Jugendmigrationsdienst in Neumarkt/ Roth initiiert und beteiligt sich zudem am Aufbau von Netzwerken und forciert Kooperationsprojekte, die die Einbindung unterstützen und Ausgrenzung verhindern.

Informationen zum Jugendmigrationsdienst Neumarkt/Roth

Kristina Schröder, BundesfamilienministerinKristina Schröder, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Dienstag, 05.10.2010

Bundesfamilienministerin Kristina Schröder:
Gleiche Startchancen für alle Jugendlichen

Mit dem neuen Modellprogramm „JUGEND STÄRKEN: Aktiv in der Region“ bündelt das Bundesfamilienministerium alle bereits vorhandenen Angebote für Jugendliche, die Unterstützung brauchen, und stärkt damit gleichzeitig die Jugendpolitik in den Kommunen.

„Die Kommunen müssen die Koordinierung und Steuerung übernehmen. Sie sind für mich die zentralen Akteure für die Integration dieser Jugendlichen. Mit dem neuen Modellprogramm wollen wir den Kommunen in Zeiten besonders knapper Kassen den Rücken stärken“, sagte die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Kristina Schröder, am 4. Oktober in Berlin.

In diesem Monat nehmen die Kommunen ihre Arbeit auf. Sie sollen in den nächsten Jahren verbindliche Strukturen zur Abstimmung der Angebote aufbauen und Akteure an den Schnittstellen Schule, Arbeitsförderung und Jugendhilfe vernetzen. Ziel ist es, neue Wege der Integration junger Menschen, die an diesen Schnittstellen immer wieder verloren gehen, zu finden.

„Trotz der bereits vorhandenen Angebote gibt es am Übergang von der Schule in die Ausbildung immer noch Jugendliche, die mehr Unterstützung benötigen als andere und die bereits in jungen Jahren wichtige Chancen verpasst haben“, so die Bundesfamilienministerin. „Sie wollen wir nun mit gezielter Hilfe erreichen. Schulen, Arbeitsagenturen, Grundsicherungsträger und Jugendämter sollen künftig noch stärker zusammenarbeiten.“

Für das Modellprogramm „JUGEND STÄRKEN: Aktiv in der Region“ stellt das BMFSFJ in den Jahren 2010 bis 2013 rund 17 Millionen Euro aus dem Europäischen Sozialfonds zur Verfügung; die Kofinanzierung erfolgt aus kommunalen Mitteln.

Weitere Informationen zu dem Modellprogramm finden Sie hier.

Mobile Jugendarbeit kommt an. Quelle: fotosearchMobile Jugendarbeit kommt an. Quelle: fotosearch

Mittwoch, 28.09.2010

Hingehen statt kommen lassen

Aufsuchende und mobile Jugendarbeit sind in den vergangenen Jahren immer wichtigere Instrumente der Jugendsozialarbeit geworden. Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der bundesweit mehr als 200 Kompetenzagenturen setzen dieses Werkzeug ein, um benachteiligte Jugendliche bei ihrer beruflichen Integration zu unterstützen. Die neue „Praxishilfe“ stellt erfolgreiche Beispiele vor.

Aufsuchende und mobile Jugendsozialarbeit wartet nicht auf die Jugendlichen, bis diese von selber den Weg in die Einrichtung finden. Stattdessen gehen Jugendsozialarbeiterinnen und -arbeiter von sich aus auf die jungen Menschen zu. Die Teams der Kompetenzagenturen kooperieren dabei zum Beispiel mit Streetworkern oder Quartiersmanagern, wenn diese bereits vor Ort aktiv sind. Sie gehen aber auch selbst „auf die Straße“, erreichen die Jugendlichen in ihren Lebenswelten und gewinnen ihr Vertrauen.

Kontakte werden an informellen Treffpunkten wie Einkaufszentren oder Dorfplätzen, bei Stadtteilfesten oder in Jugendzentren geknüpft. Immer mehr Kompetenzagenturen setzen auch auf das Internet, um die jungen Menschen zu erreichen: „Neben Accounts bei ICQ und Skype haben wir Profile bei MySpace und NB-Town angelegt“, berichtet zum Beispiel Stefanie Milz aus der Kompetenzagentur Neubrandenburg. Die Kompetenzagentur Jena ist seit 2009 in „meinVZ“ anzutreffen und nutzt das soziale Netzwerk, um mit den Jugendlichen in Verbindung zu bleiben.

In Hamburg sind die „Strasos“ unterwegs, die Straßensozialarbeiter der Kompetenzagentur Hamburg-Ost. Sie unterstützen Jugendliche bei alltäglichen Bedürfnissen, und helfen ihnen, wenn sie Schulden haben oder keine Wohnung. „Sobald Fragen der beruflichen Perspektive relevant werden, übernehmen wir die Jugendlichen ins Case Management“, erzählt Mitarbeiterin Susanne Lohmann. Denn auf der beruflichen Integration liegt der Fokus der Kompetenzagenturen, während sich Streetworker vor allem um die soziale Integration kümmern.

Was für eine erfolgreiche Verknüpfung von Streetwork und Case Management wichtig ist, zeigt die aktuelle „Praxishilfe Nr. 7“.

Die Broschüre können Sie hier als PDF herunterladen.

Internationaler Tag der JugendInternationaler Tag der Jugend

Donnerstag, 12.08.2010

Start in den Internationalen Tag der Jugend

Die Förderung benachteiligter Jugendlicher ist ein zentrales Anliegen der Bundesregierung. Ziel ist es, allen Jugendlichen gleiche Startchancen im Leben zu ermöglichen. Die Initiative JUGEND STÄRKEN will vor allem junge Menschen erreichen, die wichtige Chancen verpasst und den Anschluss in der Gesellschaft verloren haben.

Ein neues Programm von JUGEND STÄRKEN ist das Modellprojekt JUGEND STÄRKEN: Aktiv in der Region, das im Herbst 2010 startet. Umgesetzt wird es in rund 35 Kommunen, in denen es bereits Standorte von JUGEND STÄRKEN gibt, die aber noch keine lückenlose und durchgängige Förderung anbieten. Das Modellprogramm gibt den Kommunen Anreize, die Verantwortung für die Koordinierung und Vernetzung zwischen allen Beteiligten und Angeboten – insbesondere an den Schnittstellen Schule – Arbeitsmarkt – stärker wahrzunehmen. Es sollen vor allem junge Menschen angesprochen werden, die an diesen Schnittstellen nicht bzw. nicht mehr erreicht werden können.

Weitere Informationen zu dem Modellprogramm finden Sie hier.

Logo der JugendmigrationsdiensteDas Logo des Jugendmigrations-dienstes

Freitag, 23.07.2010

Modellprojekt Elternarbeit evaluiert

Welche Rahmenbedingungen sind erforderlich, damit Eltern vor Ort an der Bildungsarbeit ihrer Kinder besser teilhaben können und damit die schulische und berufliche Integration der Kinder und Jugendlichen fördern? – Diese Kernfrage untersuchte das Modellprojekt „Ausbildungsorientierte Elternarbeit im Jugendmigrationsdienst“. Die Evaluation zum Projekt mit rund 4.900 Familien liegt jetzt vor und zeigt Handlungsansätze und Empfehlungen.

An zehn Standorten der Jugendmigrationsdienste in ganz Deutschland wurde das Modellprojekt drei Jahre lang erprobt. Ein Ergebnis der Evaluation ist, dass Eltern eine besonders wichtige Rolle bei der Integration junger Menschen zu kommt. Hierzu wurden, über die bisher geleistete Elternarbeit hinaus, verschiedene Strategien und Formen ausbildungsorientierter Elternarbeit erprobt und Good-Practice-Beispiele identifiziert. Wichtig sind demnach unter anderem die Gestaltung von Hausbesuchen, Seminaren, Informationsveranstaltungen, offene Gruppenangebote oder auch eine konkrete Fallarbeit an der Schnittstelle zwischen Schule und Eltern.

Der Evaluationsbericht im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend dokumentiert die Ergebnisse der Begleitforschung des erfolgreichen Modellprojektes, die konkret zeigen, wie die Ausweitung der Arbeit der Jugendmigrationsdienste über die Begleitung der Jugendlichen hinaus verankern können.

Zur Evaluation des Modellprojekts Ausbildungsorientierte Elternarbeit im Jugendmigrationsdienst

Zur Website des Jugendmigrationsdienstes

 

Mittwoch, 23.06.2010

Familienministerin Kristina Schröder eröffnet den Aktionstag JUGEND STÄRKEN

Vor 600 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Verbänden sowie zahlreichen Jugendlichen eröffnete Bundesfamilienministerin Kristina Schröder den Aktionstag JUGEND STÄRKEN. Hier präsentieren die Projektträger der Initiative mit ihren Jugendlichen die Vielfalt ihrer Arbeit vor Ort. „Wir müssen es schaffen, dass Jugendliche, die Unterstützung brauchen, sie auch wirklich erhalten“, sagte die Familienministerin. „Nur so kann es gelingen, dass keiner aus dem System herausfällt, verzweifelt und verloren geht.“

Die Ministerin zeichnete auf dem Aktionstag auch die vier Gewinner des Wettbewerbs „Verborgene Talente 2010“ aus. Die Jugendlichen haben mit Unterstützung durch JUGEND STÄRKEN trotz schwieriger Rahmenbedingungen eine erfolgreiche Entwicklung genommen.

Nach wie vor gibt es in Deutschland zu viele Jugendliche, die ohne Abschluss die Schule verlassen, die Ausbildung abbrechen, keinen Berufsabschluss erlangen oder langzeitarbeitslos sind. Ausstiege erfolgen besonders an den Übergängen: beim Schulwechsel, auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz oder durch eine zu große, kaum überschaubare Vielfalt an Angeboten vor Ort, die junge Menschen oft überfordert. Mit den Programmen „Schulverweigerung – Die 2. Chance“, „Kompetenzagenturen“, „STÄRKEN vor Ort“ und den „Jugendmigrationsdiensten“ erprobt die Initiative JUGEND STÄRKEN neue Wege der Integration für diese Jugendlichen.

Um die Programme der Initiative noch stärker mit den vorhandenen Angeboten und Akteuren vor Ort zu verknüpfen, startet das Bundesfamilienministerium auf dem Aktionstag das neue Modellprogramm „JUGEND STÄRKEN: Aktiv in der Region“. „Mit dem Modellprogramm wollen wir den Kommunen in Zeiten besonders knapper öffentlicher Kassen bei ihren Aufgaben den Rücken stärken“, sagte Kristina Schröder. Für das Modellprogramm stellt das Bundesfamilienministerium in den Jahren 2010 bis 2013 etwa 15 Millionen Euro aus dem Europäischen Sozialfonds zur Verfügung.

Weitere Informationen zu dem Modellprogramm finden Sie hier.

Mittwoch 23.06.2010

BILDIMPRESSIONEN ZUM AKTIONSTAG JUGEND STÄRKEN AM 23. JUNI 2010

Quelle: zenobis GmbH

600 Akteure und Beteiligte, darunter mehr als 100 Jugendliche, haben sich auf dem Aktionstag JUGEND STÄRKEN versammelt.600 Akteure und Beteiligte, darunter mehr als 100 Jugendliche, haben sich auf dem Aktionstag JUGEND STÄRKEN versammelt.
Eröffnet wurde der Aktionstag JUGEND STÄRKEN 2010 von Bundesfamilienministerin Kristina Schröder.Eröffnet wurde der Aktionstag JUGEND STÄRKEN 2010 von Bundesfamilienministerin Kristina Schröder.
Die Bundesfamilienministerin im Gespräch mit den vier jungen Gewinnerinnen und Gewinnern des Wettbewerbs "Verborgene Talente 2010".Die Bundesfamilienministerin im Gespräch mit den vier jungen Gewinnerinnen und Gewinnern des Wettbewerbs "Verborgene Talente 2010".
"Wir rocken die Schule und machen sie uns zur Bühne!" – Die HipHop AG aus dem Programm Schulverweigerung – Die 2. Chance im Rhein-Hunsrück-Kreis kommt beim Publikum gut an."Wir rocken die Schule und machen sie uns zur Bühne!" – Die HipHop AG aus dem Programm Schulverweigerung – Die 2. Chance im Rhein-Hunsrück-Kreis kommt beim Publikum gut an.
Teilnehmerinnen stellen das Projekt "JuMiLo – Junge MigrantInnen als Lotsen" auf einem der 30 Aktions- und Messestände des Aktionstages vor.Teilnehmerinnen stellen das Projekt "JuMiLo – Junge MigrantInnen als Lotsen" auf einem der 30 Aktions- und Messestände des Aktionstages vor.
Die gut besuchte Saftbar, ein Mikroprojekt "Alkoflop – Ohne Rausch geht's auch" des Programms STÄRKEN vor Ort aus dem Erzgebirgskreis.Die gut besuchte Saftbar, ein Mikroprojekt "Alkoflop – Ohne Rausch geht's auch" des Programms STÄRKEN vor Ort aus dem Erzgebirgskreis.
Die Hip-Hopper der Kompetenzagentur Verbund St. Wedel präsentieren auf der Bühne der Spreeterrasse die Zukunft in einen Rap verpackt.Die Hip-Hopper der Kompetenzagentur Verbund St. Wedel präsentieren auf der Bühne der Spreeterrasse die Zukunft in einen Rap verpackt.
Der deutsche Meister der Street-Soccer, das Team des Projekts JUST der Kompetenzagentur Siegen-Wittgenstein, stimmt auf das abendliche WM-Spiel Deutschland – Ghana ein (1:0!).Der deutsche Meister der Street-Soccer, das Team des Projekts JUST der Kompetenzagentur Siegen-Wittgenstein, stimmt auf das abendliche WM-Spiel Deutschland – Ghana ein (1:0!).
Das Logo von Unternehmen:JugendDas Logo von Unternehmen:Jugend

Donnerstag, 27.05.2010

Jugendliche treffen Wirtschaft

Jugendliche an der Schwelle zur Ausbildung und zum Beruf mit Vertreterinnen und Vertretern regionaler Unternehmen zusammen zu bringen: Das war das Ziel des Plattformgesprächs, das die Stiftung der Deutschen Wirtschaft am 28. April in der Braunschweigischen Maschinenbauanstalt AG durchführte. Braunschweig ist nach Osnabrück der zweite Standort des Programms „Unternehmen:Jugend“, der zu einem solchen Dialog eingeladen hat.

Im Mittelpunkt stand das World Café zum Thema „Zusammenarbeit mit Zukunft“: In wechselnden Gesprächsrunden stellten die Unternehmensvertreterinnen und -vertreter den Jugendlichen ihre Arbeitsfelder vor, tauschten sich mit ihnen über ihre beruflichen Vorstellungen aus und diskutierten über Anforderungen und Perspektiven der verschiedenen Berufsbilder.
Gemeinsam entwickelten sie zudem Ansatzpunkte für weitergehende Kooperationen.

Braunschweig ist einer von bundesweit zehn Standorten, an denen „Unternehmen:Jugend“ durchgeführt wird. Die 15 teilnehmenden Jugendlichen und jungen Erwachsenen erhalten während der zweijährigen Projektlaufzeit in mehreren Workshops, den Future Camps, stärkenorientierte Trainings und erwerben Schlüsselkompetenzen. Durch Kompetenzchecks, Betriebserkundungen in Unternehmen und Gespräche mit Auszubildenden lernen sie, ihre eigenen beruflichen Chancen einzuschätzen. Ziel ist die Vermittlung von Praxiskontakten und der langfristige Aufbau regionaler Netzwerke.

Zur Website des Modellprojekts

Neue Wege für Jungs: ''Boys' Day'' ab 2011Neue Wege für Jungs: ''Boys' Day'' ab 2011

Montag, 26.04.2010

Familienministerin Kristina Schröder ruft "Boys' Day" aus

Anlässlich des diesjährigen "Girls' Day" hat Bundesministerin Kristina Schröder die Einrichtung eines "Boys' Day" angekündigt, der ab 2011 parallel zum "Girls' Day" stattfinden wird.

Im Rahmen ihres Besuches in der Berliner Kindertagesstätte "Spreekita" lobte sie gleichzeitig die "Spreekita" dafür, dass hier Erzieherinnen und Erzieher Seite an Seite arbeiten.

Der bundesweite "Girls' Day" gibt jungen Frauen Einblick in so genannte Männerberufe. Doch auch junge Männer sollen zukünftig die Möglichkeit erhalten, traditionelle Frauenberufe kennen zu lernen. Schließlich sind Männer gerade im Gesundheits-, Erziehungs- oder Sozialbereich bislang unterrepräsentiert, da ihre Berufswahl noch immer stark von Stereotypen geprägt wird. Dies soll mit dem "Boys’ Day" 2011 geändert werden.

Auch das vom Bundesfamilienministerium geförderte Programm "Neue Wege für Jungs" will eine Berufswahl jenseits des klassischen Rollendenkens ermöglichen. Dazu dienen Praktika oder Betriebserkundungen, aber auch ganz praktische Hilfen, wie zum Beispiel eine Datenbank zu Ansprechpersonen und Einrichtungen in der eigenen Region.

Video: Familienministerin Kristina Schröder ruft ''Boys' Day'' aus

Internetseite des Girls' Day - Mädchen-Zukunftstag

Internetseite des Projektes ''Neue Wege für Jungs''

Neue Wege für JungsNeue Wege für Jungs

Freitag, 16.04.2010

Jungs auf neuen Wegen

Am 22. April ist Girls’Day – und was machen die Jungs? Sie können am parallel stattfindenden Aktionstag „Neue Wege für Jungs“ ebenfalls abseits tradierter Rollenbilder Berufsluft schnuppern. Neben zahlreichen Unternehmen und Institutionen beteiligen sich auch die Träger von Jugendmigrationsdiensten in Berlin, Frankfurt, Bielefeld und Kassel am Aktionstag. Die Datenbank „Jungs willkommen“ zeigt darüber hinaus zahlreiche Möglichkeiten, neue „Männerberufe“ zu entdecken.

Der Caritasverband für das Erzbistum Berlin bietet am 22. April im Kinder- und Jugendzentrum „Magdalena“ in Berlin-Lichtenberg zwei Kurzzeitpraktika für Jungs an. „Männlichen Jugendlichen mit Migrationshintergrund wird von ihrem Umfeld meist ein klassischer Männerberuf empfohlen“, sagt Annette Sailer von der Caritas. Das Praktikum könne einen wichtigen Beitrag zur beruflichen Orientierung leisten und den Jungs berufliche Perspektiven aufzeigen, über die sie sonst nichts erfahren würden.

Die Arbeiterwohlfahrt Frankfurt-Höchst lädt 15 Jungs ins Jugendzentrum „Frankfurter Bogen“ ein. Bei dem eintägigen Schnupperpraktikum machen sie sich mit den Inhalten und Aufgaben des Berufsfeldes „offene Kinder und Jugendarbeit“ vertraut.

Auch in Bielefeld ermöglicht die Arbeiterwohlfahrt einen Einblick in soziale Berufe. Das Seniorenzentrum Baumheide bietet zwei Praktikumsplätze an. Jugendliche erleben den Alltag eines Altenpflegers und informieren sich über weitere Berufe im Pflegeumfeld. Christina Wettermann, Leiterin des Seniorenzentrums, freut sich, wenn Jugendliche auf den Geschmack kommen und auch später in diesem Bereich arbeiten wollen.

Beim Caritas-Verband Kassel können Jungs am 22. April den Kindergartenalltag in der Kindertagesstätte Sankt Joseph kennen lernen. Wem der Erzieherberuf auf den ersten Blick gefällt, der kann in einem mehrwöchigen Praktikum herausfinden, ob er wirklich für diese Aufgabe geschaffen ist. Stefan Krönung, Leiter der Kindertagesstätte, heißt Jungs herzlich willkommen – egal, ob sie einen Tag oder mehrere Wochen im St. Joseph arbeiten wollen.

Alle Interessierten, die beim Aktionstag mitmachen wollen, können in der Datenbank „Jungs willkommen“ nach Angeboten in ihrer Nähe suchen. Fast 1.000 Praktikumseinrichtungen sind dort für den 22. April bereits registriert.

Zur Webseite des Programms „Neue Wege für Jungs“: www.neue-wege-fuer-jungs.de

Zur Datenbank „Jungs willkommen“: www.neue-wege-fuer-jungs.de/PDB/Ez/Search.aspx

Zur Webseite der Caritas Berlin-Lichtenberg: www.caritas-berlin.de/lichtenberg/pages/bstelle.html

Zur Webseite der AWO Frankfurt-Höchst: www.awo-frankfurt.de/awo/aktiv/ortsvereine/hoechst/

Zur Webseite der AWO Bielefeld: www.awo-bielefeld.de

Zur Webseite der Caritas Kassel: www.rcvkassel.caritas.de

Teilnehmende von TEENWORKTeilnehmende von TEENWORK

Montag, 22.03.2010

Projekt TEENWORK gestartet: 
Wirtschaft engagiert sich für junge Migrantinnen und Migranten

Das neu gestartete Projekt TEENWORK gibt Jugendlichen mit Migrationshintergrund die Chance, einen Ausbildungsplatz zu finden. TEENWORK richtet sich an Migrantinnen und Migranten, die trotz guter schulischer Leistungen und entsprechender Bemühungen keinen Ausbildungsplatz finden konnten.

Ziel des Projekts ist es, bis zu 30 Jugendliche zum Ausbildungsstart 2010 in ein Ausbildungsverhältnis zu vermitteln. Darüber hinaus wird 40 Jugendlichen die Möglichkeit gegeben, in einem dreimonatigen Praktikum einen Eindruck vom Berufsleben zu erhalten.

Hier werden neben der berufsspezifischen Eignung auch interkulturelle und sprachliche Qualifikationen eine wichtige Rolle spielen.

TEENWORK ist eine Kooperation zwischen der Otto Benecke Stiftung e.V., der DHL Freight GmbH und dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Zur Website der Otto-Benecke-Stiftung e.V.: www.obs-ev.de

Dr. Kira Funke koordiniert das Projekt JuMiLo auf Bundesebene.Dr. Kira Funke koordiniert das Projekt JuMiLo auf Bundesebene.

Montag, 01.03.2010

„Jugendliche blühen regelrecht auf.“

Ein Jahr nach dem Projektstart „Junge MigrantInnen als Lotsen – Freiwilligendienste in den Jugendmigrationsdiensten“ (JuMiLo) zieht Dr. Kira Funke eine positive Zwischenbilanz: Mehr als 170 Jugendliche haben sich bisher bei JuMiLo engagiert. Im Interview verrät die Bundeskoordinatorin des Projekts das Erfolgsgeheimnis.

Frau Dr. Funke, JuMiLo will das freiwillige Engagement von Migrantinnen und Migranten fördern. Wie gelingt das?

Wir holen die jungen Menschen dort ab, wo sie sind, und machen ihnen Angebote, die auf ihre persönlichen Lebenslagen, Interessen und Kompetenzen abgestimmt sind. JuMiLo arbeitet also interessen- und ressourcenorientiert. 

Wir sehen die Migrantinnen und Migranten als Jugendliche, die anderen mit ihrem Wissen und ihren Erfahrungen helfen können. Diese Perspektive ist für viele der Freiwilligen neu – häufig haben sie in der Vergangenheit die Erfahrung gemacht, dass sie selbst als Hilfebedürftige gesehen werden, denen es an Kompetenzen und an Willen zum Engagement mangelt. Das können wir nicht bestätigen: Die Lotsinnen und Lotsen sind überaus motiviert und haben vielfältige Fähigkeiten.

Können Sie erfolgreiche Beispiele beschreiben?

Es gibt viele persönliche Geschichten, die als erfolgreiche Projektbeispiele gelten: etwa eine türkisch-kurdische Tanzgruppe, die ihm Rahmen von JuMiLo gegründet wurde. Eine junge Frau konnte bei einem Vorstellungsgespräch für eine Ausbildung vor allem durch ihr Engagement überzeugen und erhielt den Ausbildungsplatz. 

Im Vordergrund steht aber vor allem die persönliche Entwicklung. Es gibt junge Menschen, die als Lotsinnen und Lotsen regelrecht aufblühen und sagen: Wir wissen jetzt, dass wir vieles können und auch was zu sagen haben! Wir wollen und können uns einmischen.

Ihre Bilanz nach einem Jahr JuMiLo ist also positiv? 

Ja, wir ziehen insgesamt eine positive Zwischenbilanz. Ungefähr 170 junge Migrantinnen und Migranten haben sich bisher bei JuMiLo engagiert. Ihr Engagement ist etwa 700 meist jungen Menschen zugute gekommen. Das Interesse der Jugendlichen und auch die Nachfrage in den Kommunen und Landkreisen an engagierten Freiwilligen sind hoch. 

Wie werden die Ergebnisse von JuMiLo publiziert und diskutiert?

Nach Projektabschluss Ende 2011 soll es eine Dokumentation der Ergebnisse geben, mit Empfehlungen für die Praxis und die Politik. Wir planen aber auch eine Abschlussveranstaltung sowie im Herbst dieses Jahres eine Fachtagung, um erste Ergebnisse aus JuMiLo vorzustellen und diese im Gespräch mit Politik und Fachöffentlichkeit zu erörtern. Ganz im Sinne des Projektes werden hier natürlich auch junge Freiwillige beteiligt sein.

Vielen Dank für das Gespräch, Frau Dr. Funke!

Logo des Projekts JuMiLoLogo des Projekts JuMiLo
Bundesministerin Dr. Kristina SchröderBundesministerin
Dr. Kristina Schröder

Freitag, 22.01.2010

Bundesministerin Dr. Kristina Köhler: 
Wir geben keinen jungen Menschen auf!

Mit der Initiative JUGEND STÄRKEN setzt das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ein deutliches Zeichen für eine starke Jugendpolitik und die bessere Integration benachteiligter Jugendlicher in Deutschland. Wir wollen Länder und Kommunen dabei unterstützen, jungen Menschen mit schlechteren Startchancen eine bessere Lebensperspektive zu bieten.

Das Plenum der Bundeskonferenz am 15. Juni 2009 in BerlinDas Plenum der Bundeskonferenz am 15. Juni 2009 in Berlin

Mittwoch, 25.11.2009

Dokumentation der Bundeskonferenz erschienen

Am 15. Juni 2009 startete die Initiative JUGEND STÄRKEN mit einer Bundeskonferenz in Berlin. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat nun die Dokumentation dieser Veranstaltung veröffentlicht. Mehr als 240 Expertinnen und Experten aus Bund, Länder und Kommunen hatten im Berliner Umweltforum über "Neue Wege einer zukunftsorientierten Jugendpolitik" diskutiert. Die etwa 100-seitige Dokumentation fasst die Ergebnisse dieser Diskussionen zusammen und gibt die Vorträge und Referate der Konferenz wieder.

Die Dokumentation ist hier als PDF abrufbar

Jugendliche unterstützenJugendliche unterstützen

Donnerstag, 22.10.2009

Modellprojekt "Unternehmen: Jugend. Zusammenarbeit
mit Zukunft" in Osnabrück gestartet

Das Modellprojekt "Unternehmen:Jugend. Zusammenarbeit mit Zukunft" der Stiftung der Deutschen Wirtschaft ist im Rahmen der Initiative JUGEND STÄRKEN des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gestartet. Damit werden benachteiligte junge Menschen beim Übergang von der Schule in den Beruf durch frühe Praxiskontakte auf ihren Einstieg in die Arbeitswelt vorbereitet. 

"Jeder Jugendliche kann etwas und hat unsere besondere Unterstützung verdient", sagte Dr. Hermann Kues, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesfamilienministerium, anlässlich des feierlichen Auftakts von "Unternehmen:Jugend. Zusammenarbeit mit Zukunft" am 19. Oktober in Osnabrück.

Das Modellprojekt wird bundesweit an zehn ausgewählten Standorten durchgeführt. In Kooperation mit den Bundesprogrammen "Kompetenzagentur", "Jugendmigrationsdienste", "Schulverweigerung - Die 2. Chance" bereitet "Unternehmen:Jugend" benachteiligte junge Menschen beim Übergang von der Schule in den Beruf durch frühe Praxiskontakte auf ihren Einstieg in die Arbeitswelt vor.

Die 14-bis 16-jährigen Schülerinnen und Schüler erwerben in sechs zweitägigen Workshops ausbildungsrelevante Schlüsselkompetenzen und durchlaufen vereinfachte Assessment-Center. Für Praxiseinblicke sorgen Betriebserkundungen, Praktika, Gespräche mit Azubis, Patenschaftsmodelle und individuelle Kooperationen.

Ein besonderer Schwerpunkt des Modellprojektes liegt in der Initiierung lokaler Netzwerke vor Ort zwischen Unternehmen, Betrieben, Schulen, Arbeitsagenturen, Wirtschaftsverbänden, Handwerkskammern und den Programmen der Initiative JUGEND STÄRKEN.

Zur Website des Modellprojekts: http://www.sdw.org/ischuleiwirtschaft/projekte/unternehmenjugend/

Logo des Beratungsportals JugendmigrationsdiensteLogo des Beratungsportals Jugendmigrationsdienste

Donnerstag, 17.09.2009

Neue Online-Anlaufstelle für Jugendliche mit Migrationshintergrund

"jmd4you" heißt die neue Online-Anlaufstelle für Jugendliche mit Migrationshintergrund. Junge Migrantinnen und Migranten können sich kostenlos online informieren. Fragen können zu jedem Thema jederzeit anonym gestellt werden. Die Online-Plattform wurde als Ergänzung zur Beratung von jungen Migrantinnen und Migranten in den Jugendmigrationsdiensten entwickelt. Die Plattform jmd4you ist das erste Angebot dieser Art, denn es richtet sich gezielt an junge Menschen im Alter zwischen zwölf und 27 Jahren. Gefördert wird das Projekt aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. In bundesweit rund 400 Jugendmigrationsdiensten werden junge Menschen mit Migrationshintergrund seit Jahren von interkulturell ausgebildeten Fachkräften individuell beraten.

Zum Beratungsportal geht's hier: www.jmd4you.de

Dr. Hermann Kues, Parlamentarischer StaatssekretärDr. Hermann Kues, Parlamentarischer Staatssekretär

Montag 15.06.2009

NEUE WEGE EINER ZUKUNFTSORIENTIERTEN JUGENDPOLITIK

Am 15. Juni 2009 gab der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Dr. Hermann Kues, in Berlin den Startschuss für die Initiative JUGEND STÄRKEN. Im Rahmen einer Bundeskonferenz traffen sich mehr als 240 Experten, um gemeinsam über neue Wege und Herangehensweisen zu diskutieren, die sich intensiver und konzentrierter als bisher mit benachteiligten jungen Menschen und Jugendlichen mit Migrationshintergrund auseinandersetzen.

Ein Teil der jungen Menschen in Deutschland hat immer noch schlechtere Startchancen als andere. Die Initiative des Bundesfamilienministeriums JUGEND STÄRKEN, die am 15. Juni 2009 im Rahmen der Bundeskonferenz "Neue Wege einer zukunftsorientieren Jugendpolitik" in Berlin an den Start geht, setzt daher auf verschiedene, maßgeschneiderte Hilfen für junge Menschen, die es schwerer haben als Gleichaltrige. Über 240 Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Bund, Ländern, Kommunen, Projekträgern und Wissenschaft sowie aus den Bereichen Bildung, Arbeitsmarkt und Jugendhilfe diskutierten über neue Impulse für eine zukunftsorientierte Jugendpolitik.

Mit der Initiative JUGEND STÄRKEN bündelt und verstärkt das Bundesjugendministerium seine Aktivitäten zur Integration von benachteiligten jungen Menschen und Jugendlichen mit Migrationshintergrund. Bewährte Programme wie Schulverweigerung – Die 2. Chance, die Kompetenzagenturen und Jugendmigrationsdienste sowie STÄRKEN vor Ort – Lokales Kapital für soziale Zwecke werden unter dem Dach der Initiative ausgebaut und enger miteinander verzahnt. Die Programme entwickeln und erproben neue Wege der Integration, zum Beispiel für so genannte „harte“ Schulverweigerer, die zurück in die Schulen geführt werden, oder für Jugendliche, die nach der Schule auf dem Weg in den Beruf „verloren gegangen sind“.

Montag 15.06.2009

BILDIMPRESSIONEN ZUR BUNDESKONFERENZ JUGEND STÄRKEN AM 15. JUNI 2009

Quelle: BMFSFJ

Dr. Hermann Kues betrachtet ein Kunstwerk, das im Rahmen des Programms "Kompetenzagenturen" entstand.Dr. Hermann Kues betrachtet ein Kunstwerk, das im Rahmen des Programms "Kompetenzagenturen" entstand.
Die Hip-Hop-Performance der Gruppe "Streetdance Connection" vom Reuterplatz, Berlin-Neukölln, bringt Stimmung.Die Hip-Hop-Performance der Gruppe "Streetdance Connection" vom Reuterplatz, Berlin-Neukölln, bringt Stimmung.
Podiumsdiskussion zum Thema „Neue Wege in der Politik für benachteiligte junge Menschen und Jugendliche mit Migrationshintergrund“.Podiumsdiskussion zum Thema „Neue Wege in der Politik für benachteiligte junge Menschen und Jugendliche mit Migrationshintergrund“.
Auf der Galerie informieren sich die Gäste über die vier Programme der Initiative.Auf der Galerie informieren sich die Gäste über die vier Programme der Initiative.
Das Programm „Schulverweigerung – Die 2. Chance“ stellt sich vor.Das Programm „Schulverweigerung – Die 2. Chance“ stellt sich vor.
Das Programm STÄRKEN vor Ort ist mit zwei Mitarbeiterinnen vor Ort. Sie stellen sich den Fragen der Gäste.Das Programm STÄRKEN vor Ort ist mit zwei Mitarbeiterinnen vor Ort. Sie stellen sich den Fragen der Gäste.
Die Musikband „Rainbow“ aus Pirmasens sorgt für gute Stimmung bei der Konferenz.Die Musikband „Rainbow“ aus Pirmasens sorgt für gute Stimmung bei der Konferenz.
Die zweite Podiumsdiskussion mit dem Thema „Anforderungen an die Integration der Zielgruppen und Ansätze vor Ort“.Die zweite Podiumsdiskussion mit dem Thema „Anforderungen an die Integration der Zielgruppen und Ansätze vor Ort“.