Die Jugendmigrationsdienste bieten Unterstützung für 12- bis 27-jährige Menschen mit Migrationshintergrund. Sie stärken ihre Kompetenzen und ermöglichen so ihre soziale und berufliche Integration.
Die bundesweit rund 400 Standorte der Jugendmigrationsdienste werden vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert und liegen in der Verantwortung von verschiedenen Trägergruppen der Jugendsozialarbeit.
Hintergrund
Junge Menschen mit Migrationshintergrund bleiben in Deutschland sowohl in der Schule als auch auf dem Ausbildungsmarkt oftmals deutlich hinter einheimischen Jugendlichen zurück. Sie brauchen spezielle Unterstützung, um sich in der neuen Heimat zurecht zu finden und ihren Platz in der Gesellschaft zu finden.
In Zusammenarbeit mit lokalen Akteurinnen und Akteuren moderieren und begleiten die Jugendmigrationsdienste diesen Integrationsprozesse.
Mit der Verankerung der Beratungsangebote für Migrantinnen und Migranten im Zuwanderungsgesetz haben die Jugendmigrationsdienste einen gesetzlichen Auftrag für ihre Arbeit.
Methoden
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Jugendmigrationsdienste erreichen die Jugendlichen durch offene Gruppenangebote und Netzwerkarbeit vor Ort. Sie bieten den jungen Migrantinnen und Migranten eine individuelle Integrationsförderung auf der Basis des Case Managements, begleitende Gruppenangebote sowie die Vermittlung an andere Dienste und Einrichtungen an.
Die Jugendmigrationsdienste sind die Verbindungsstellen zu den Regeleinrichtungen vor Ort. Sie kooperieren in verschiedenen Netzwerken und mit allen Stellen und Personen, die für Integration relevant sind insbesondere mit den Eltern der Jugendlichen, den Schulen und Betrieben (Netzwerkarbeit).<p/>
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