Mudher überlebte einen Bombenanschlag und arbeitet mithilfe des JMD an seiner beruflichen Zukunft.

Vieles kommt anders, als man denkt. Manchmal musst Du hartnäckig an deinen Träumen arbeiten.

Das weiß auch Mudher.

Mit Anfang 20 kam er nach Marburg zum JMD und suchte Unterstützung in verschiedenen Bereichen. Der junge Mann im Rollstuhl war im Irak ein renommierter Journalist und Fernsehmoderator. Nach einer Parodie auf paramilitärische Einheiten, die sein Land überzogen, zog er grausame Aufmerksamkeit auf sich. Er geriet in einen Sprengstoffanschlag.

 

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Case Managerin Amela Jakupovic (VFBB e. V. Speyer) und Herr Abd Alrahman Alkurdi (Teilnehmer JUSTiQ) im Gespräch

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Die Gefahren und die Ungewissheit, überhaupt lebend anzukommen, ließ ihn die Flucht aus Syrien alleine antreten - seine Familie bestärkte ihn in dem Gedanken, zu flüchten und unterstützte ihn dabei. Herr Abd Alrahman Alkurdi ist 1991 in Syrien geboren, von September 2009 bis Juli 2015 studierte er an der Tishreen Universität, Fakultät für Mechanik und Elektrotechnik, in Syrien.

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Immer willkommen im JMD: Aba Alhadi kam aus Syrien in den Main-Taunus-Kreis und fand hier Rat und Unterstützung

Immer willkommen im JMD: Aba Alhadi kam aus Syrien in den Main-Taunus-Kreis und fand hier Rat und Unterstützung

Ein Einblick in die vielschichtige Arbeit des JMD Main-Taunus-Kreis

Schon seit 1950 gibt es im Main-Taunus-Kreis den Jugendmigrationsdienst (JMD). Lange Zeit betreute das Team junge Migrantinnen und Migranten des Aussiedlerheims in Hochheim. Doch nach dessen Schließung erfolgte im Jahr 2002 eine Neuausrichtung der Arbeit: Die Ausweitung der Beratung und Begleitung junger Zugewanderter mit unterschiedlicher Herkunft.

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Ausflüge gehören ebenso zur Tandem-Zeit wie Formulare ausfüllen: Sana Adeb (links) und Christiane Knoblach bei einer Freizeitaktion. Bildnachweis: JMD Bad Kreuznach

Ausflüge gehören ebenso zur Tandem-Zeit wie Formulare ausfüllen: Sana Adeb (links) und Christiane Knoblach bei einer Freizeitaktion. Bildnachweis: JMD Bad Kreuznach

Um junge Geflüchtete beim Ankommen in Deutschland zu unterstützen braucht man Zeit, Power und ein gutes Netzwerk. Beim Jugendmigrationsdienst Bad Kreuznach arbeiten Ehrenamtliche, Hauptamtliche und geflüchtete Jugendliche in einem „Tandemprojekt“ zusammen. Drei Beteiligte schildern, warum sie das Modell weiterempfehlen.

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Foto: Chantal Ayoub, 20 Jahre

Foto: Chantal Ayoub, 20 Jahre

Mein Name ist Chantal Ayoub, ich bin 20 Jahre und komme aus Syrien. In Syrien habe ich angefangen Pharmazie zu studieren. Für mich war dort die Studienauswahl nach dem Abitur sehr groß, da ich mein Abitur mit der Note 1,1 bestanden habe. Am 15.02.2015 bin ich aufgrund des Krieges mit meiner Familie nach Deutschland gekommen und wir wurden als Flüchtlinge anerkannt.

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Premiere - die Band Project One spielte am Festabend ihr erstes Konzert Foto: Aristos. A. Cimermane

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An derzeit 457 Standorten der Jugendmigrationsdienste in ganz Deutschland erhalten junge Migrantinnen und Migranten bis 27 Jahre Beratung und Begleitung zum Thema Schule, beim Erlernen der deutschen Sprache oder bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz sowie bei Fragen rund um den Alltag. Seit September 2015 ist dieses Angebot auch für junge Flüchtlinge (junge Menschen mit Duldung oder Aufenthaltsgestattung) offen.

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