Adressatinnen und Adressaten der Programme von JUGEND STÄRKEN sind
- besonders benachteiligte junge Menschen,
- junge Menschen mit Migrationshintergrund und
- Frauen mit Problemen beim Einstieg und Wiedereinstieg in das Erwerbsleben.
Hintergrund
Mehr als sieben Prozent der Schülerinnen und Schüler eines jeden Jahrgangs verlassen die Schule, ohne über einen Hauptschulabschluss zu verfügen. Vielfach wird dieser Abschluss nachgeholt, aber 2,4 Prozent der jungen Menschen zwischen 18 und 25 Jahren gelingt dies nicht. Sie haben es schwer, einen Arbeitsplatz zu finden.
Sozial benachteiligte Jugendliche und Jugendliche mit Migrationshintergrund gehören besonders häufig zu den Verlierern dieses Systems. Diesen jungen Menschen fehlen in den meisten Fällen nicht Talent oder Begabung, sondern Unterstützung, individuelle Förderung, Lerngelegenheiten in der Familie und im sozialen Umfeld.
Die soziale und interkulturelle Vielfalt in Deutschland stellt Ressourcen dar, deren Potenziale durch JUGEND STÄRKEN besser genutzt werden sollen. Ziel ist zum einen eine Verbesserung der Ausbildungs- und Arbeitsmarktchancen, zum anderen ist JUGEND STÄRKEN ein bedeutender Beitrag für eine größere Chancengerechtigkeit in Deutschland.