Adressatinnen und Adressaten der Programme von JUGEND STÄRKEN sind
- individuell beeinträchtigte junge Menschen,
- sozial besonders benachteiligte junge Menschen und
- junge Menschen mit Migrationshintergrund und
Hintergrund
6,5 Prozent der Schülerinnen und Schüler eines jeden Jahrgangs verlassen die Schule, ohne einen Hauptschulabschluss (Bildungsbericht 2012). Zudem verfügen rund 15 Prozent der jungen Erwachsenen zwischen 20 und 29 Jahren in Deutschland nicht über einen Berufsabschluss (Bildungsbericht 2012). Auch in Zeiten des demografischen Wandels bleibt der Zugang zum Arbeitsmarkt diesen jungen Menschen oftmals versperrt.
Sozial benachteiligte Jugendliche und Jugendliche mit Migrationshintergrund gehören besonders häufig zu den Verlierern dieses Systems. Diesen jungen Menschen fehlen in den meisten Fällen nicht Talent oder Begabung, sondern Unterstützung, individuelle Förderung, Lerngelegenheiten in der Familie und im sozialen Umfeld.
Die soziale und interkulturelle Vielfalt in Deutschland stellt Ressourcen dar, deren Potenziale durch JUGEND STÄRKEN besser genutzt werden sollen. Ziel ist zum einen eine Verbesserung der Ausbildungs- und Arbeitsmarktchancen, zum anderen ist JUGEND STÄRKEN ein bedeutender Beitrag für eine größere Chancengerechtigkeit in Deutschland.