In Zukunft klischeefrei

Logo: Girls'Day, Boys'Day

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Der Girls’Day und Boys’Day 2018 war wieder ein großer Erfolg – für alle Beteiligten. Deutschlandweit nahmen 130.000 Mädchen und Jungen teil. Sie nutzten den Zukunftstag und lernten praxisnah Berufe mit geringem Frauen- oder Männeranteil kennen. Die Chance, klassische Rollenbilder aufzubrechen und jugendlichen Nachwuchs anzusprechen, ließen sich auch die Einrichtungen und Unternehmen nicht nehmen: Ihre Beteiligung erreichte am 26. April ein Rekordniveau – mit mehr als 17.500 Angeboten.

Bundesjugendministerin Dr. Franziska Giffey macht sich stark

Das Mädchen und Jungen selbst entscheiden sollen, welcher Berufszweig sie interessiert, das forderte am 26. April auch Bundesjugendministerin Dr. Franziska Giffey. Sie nahm in Berlin an drei Veranstaltungen teil. Bei einer Girls’Day-Aktion im ZDF-Hauptstadtstudio lernte die Ministerin hinter den Kulissen eines TV-Senders den hochtechnisierten Produktionsalltag kennen. Auch im Forschungslabor des Museums für Naturkunde oder im Kreis von männlichen Erziehern im Kinder- und Jugendkulturzentrum Alte Feuerwache machte sie sich ein eigenes Bild vom Girls’Day und Boys’Day. Ihr Fazit: Klischees und Vorurteile verbauen Chancen.

Mitmachen ist eine Bereicherung für Unternehmen

Neben dem Ziel der gleichberechtigten Teilhabe in der Berufswelt birgt eine vorurteilfreie Berufswahl für Arbeitgeber unterschiedlichster Branchen Zukunftspotential. Entgegen dem Fachkräftemangel, wenn sich beispielsweise mehr Mädchen für Handwerk, Technik, Naturwissenschaften oder Digitalisierung/IT interessieren. Oder wenn junge Männer beim Boys’Day erfahren, wie vielfältig, kreativ und anspruchsvoll Jobs in Erziehung, Gesundheit und Pflege sind. Nicht nur für Jugendliche, auch für Unternehmen zahlt sich die Teilnahme am Girls’Day und Boys’Day nachhaltig aus. Später folgt in vielen Fällen eine Bewerbung auf einen Praktikums- oder Ausbildungsplatz. Darauf kann sich jede dritte, regelmäßig teilnehmende Organisation - Tendenz steigend.