JMD und MBE weiter verzahnen

Eltern und Jugendliche mit Migrationshintergrund besser beraten

Eltern und Jugendliche mit Migrationshintergrund besser beraten

Um Zuwandernden eine passgenaue Beratung und Begleitung zu bieten, vernetzen die vorhandenen verschiedenen Integrationsfachdienste ihre Angebote. Die Zusammenarbeit zwischen den bundesgeförderten Programmen „Jugendmigrationsdienste (JMD)“ und der „Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer (MBE)“ ist schon lange bewährte Praxis.

Eine Verzahnung findet u.a. auf der Internetseite des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) statt. Junge Menschen mit Migrationshintergrund finden nun auch die Jugendmigrationsdienste neben den MBE-Stellen leicht auf einen Klick.

Die Zusammenarbeit von JMD und MBE hat zum Ziel, Familien eine umfassende Migrationsberatung zu bieten. Die Jugendmigrationsdienste unterstützen junge Menschen mit Migrationshintergrund vor allem beim Übergang von Schule in den Beruf. Fragen der Eltern zur Bildung und Ausbildung ihrer Kinder beantworten die JMD im Rahmen der Elternberatung. Hierbei geht es auch um die Klärung der Erwartungen und Anforderungen, die an die jungen Menschen und ihre Eltern in diesem Zusammenhang gestellt werden. Spezifische Fragen der Erwachsenen zu Themen wie Spracherwerb, Wohnung und Arbeit übernimmt die MBE. Die Beraterinnen und Berater ergänzen sich in ihrem Angebot und stellen eine Begleitung sicher, in der die Familie im Fokus steht.

Auf www.bamf.de werden die Jugendmigrationsdienste neben anderen Beratungsangeboten dargestellt.