Kommunen tauschen sich zu Mikroprojekten bei „JUGEND STÄRKEN im Quartier“ aus

Marburg:Themenwerkstatt Mikroprojekte

Marburg:Themenwerkstatt Mikroprojekte

Erfolgreiche Mikroprojekte motivieren junge Menschen ihr Lebensumfeld aktiv mitzugestalten und stärken ihre Kompetenzen. Nach rund 2 Jahren JUGEND STÄRKEN im Quartier wurden bereits 647 Mikroprojekte bewilligt.
Die Themenwerkstätten in Köln und Marburg boten 140 kommunalen Vertreterinnen und Vertretern  ein Forum, um sich zur Halbzeit des ESF-Förderprogramms über die gewonnenen Erfahrungen mit Mikroprojekten auszutauschen.

Zentrale Ergebnisse

Die digitale Ansprache über WhatsApp, Facebook oder Twitter ermöglicht es Jugendliche zu erreichen, bevor man sich an Garten-, Fahrrad- oder Theaterprojekte macht; so klingt ein wichtiges Fazit der umsetzenden Kommunen. Dabei nutzen die Verantwortlichen bestehende Netzwerke vor Ort oder bauen zu Beginn neue Kontakte auf.

Ein wichtiger Erfolgsfaktor ist der enge Austausch zwischen den Koordinatoren und Umsetzern der Mikroprojekte bei der Planung und Steuerung der Projekte. Hat die Koordinierungsstelle beispielweise ein einheitliches Vorgehen bei der Planung, Beantragung und Begleitung aller Mikroprojekte in der Kommune, kann von allen Beteiligten oft besser eingeschätzt werden, welche Projekte erfolgreich sind und es kommt seltener zu Abbrüchen.

Auch eine gute Vernetzung mit den anderen JUGEND STÄRKEN im Quartier-Projekten vor Ort spielt eine große Rolle. So erreicht man über umgesetzte Mikroprojekte einen niedrigschwelligen Zugang zu jungen Menschen, die bei Bedarf durch eine intensive Einzelfallbetreuung (Case Management) weiter begleitet werden können. Umgekehrt können Jugendliche, die am Case Management teilnehmen, durch Mikroprojekte zusätzliche wichtige Erfahrungen für ihren weiteren Lebensweg machen, zum Beispiel bei der Teamarbeit oder in der Projektplanung.