JUGEND STÄRKEN im Quartier – Monitoringbericht der ersten Förderphase 2015 - 2018

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Nach der Projektteilnahme haben knapp 60% der Teilnehmenden einen Arbeitsplatz gefunden oder absolvieren eine schulische/berufliche Bildung. Maßgeblich verbessert hat sich die Ausgangslage der jungen Menschen durch die Projektteilnahme sogar in 75% der Fälle.

Der überwiegende Teil der Teilnehmenden ist mit 60,5% männlich, 37,6% der Teilnehmenden haben einen Migrationshintergrund. Diese Zusammensetzung der Teilnehmenden spiegelt die Bedarfe am Übergang von der Schule in den Beruf gut wider: Junge Männer verlassen die Schule bspw. häufiger ohne Hauptschulabschluss, junge Menschen mit Migrationshintergrund verfügen über geringere Chancen eine Ausbildung aufzunehmen. In den Kommunen, die einen Zuschuss aus dem Bundeshaushalt für die Arbeit mit Neuzugewanderten erhielten, nahmen sogar überwiegend junge Menschen mit Migrationshintergrund teil.

15% der Teilnehmenden nahmen aufgrund einer Schulabsentismusproblematik an den jeweiligen Projekten teil. Davon besuchten nach der Projektteilnahme 68% wieder die Schule, weitere 16% konnten in andere Angebote bspw. Schulersatzangebote vermittelt werden.

Über 33.000 Teilnehmende wurden in den Projekten langfristig und individuell begleitet. Das Case Management war damit der am häufigsten genutzte und zentrale Projektbaustein. 27% der Teilnahmen entfielen auf den Baustein Beratung/Clearing. In den Mikroprojekten, den sozialraumorientierten Projekten, wurden rund 16.000 Teilnahmen registriert. Mit 14% aller Teilnahmen war die aufsuchende Jugendsozialarbeit der am wenigsten genutzte Projektbaustein.

Insgesamt halten sich die kurzfristigen und längerfristigen Teilnahmen die Waage - der Anteil der Teilnehmenden mit einer Teilnahmedauer von bis zu sechs Monate liegt bei 49%; der Anteil der derjenigen, die 7 bis 24 Monate in den Projekten begleitet wurden, lag bei 46%.