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Amt für Kinder, Jugend und Familie

Landkreis Konstanz

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Landkreis Konstanz
Amt für Kinder, Jugend und Familie
Otto-Bleschstraße 49-51
78315 Radolfzell
Baden-Württemberg

Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner

Fördergebiete
Fördergebiet 1: Innenstadt Ost von der Achse (West-Ost) August-Ruf-Straße bis Aluminiumstraße und (Nord-Süd) Alemannenstraße bis Bahnhofstraße. In den drei Feldern Zuwanderungshintergrund, Langzeitarbeitslosigkeit, Übergangsquote der Grundschule auf die Hauptschule gehört die Stadt Singen in BW zu den mit am stärksten belasteten Städten. Im Sanierungsgebiet "Innenstadt Ost" werden diese Belastungsfaktoren noch verstärkt. Besonders hervorzuheben sind die hohe Anteile von Kindern-und Jugendlichen mit Migrationshintergrund die bei gesamtstädtischen Werten von ca. 56% dort bei über 70 % liegen. Damit einher gehen die Problemfelder "Bildungsferne Haushalte" und Lebensunterhalt mittels staatlicher Transferleistungen.
Fördergebiet 2: Singen Kernstadt. Die sozialstrukturellen Probleme der Stadt Singen sind weitgehend in der gesamten Kernstadt auf die Fläche verteilt. Die Zahl der Schulverweigerer ist auf den jeweiligen Haupt-/Werkrealschulen am Höchsten.

Beteiligung am Städtebauförderungsprogramm "Soziale Stadt"
ja

Projekte

TOS -Time Out School

Umsetzende Institution(en) Kinderheim St. Peter und Paul Singen
Zeitraum -
Zielgruppe Schülerinnen und Schüler ab der 5. Klassenstufe.
Angebote TOS ist ein Projekt der Partner Staatl. Schulamt, Stadt Singen, dem Verein Menschen helfen e.V. und dem Kinderheim Peter und Paul. TOS bietet Beratung für Schule, Schüler u. deren Familien und 8 Ganztagsschulplätze für Schüler/-innen ab der 5. Klasse. Im Miteinander von Schul- und Sozialpädagogik sollen diese wieder zu einer Tagesstruktur u. notwendigen schulischen Inhalten geführt werden (schulisches Lernen, berufsvorbereitende Projektarbeit, Selbsterfahrung und -reflektion, Training sozialer Kompetenzen). In dieser Zeit bleiben sie Schüler ihrer Schule. Gemeinsam werden im engen Miteinader aller Beteiligten und weiteren Netzwerkpartnern (z.B. AK Brennpunkte, Bündnis unterm Hohentwiel, AK Asyl, Runder Tisch Jenische und Sinti, Jugendamt, Arbeitsagentur, Ausbildungsbetriebe etc.) Hinderungsgründe für den Schulbesuch lebensfeldnah bearbeitet u. für die Schüler/-innen individuelle Rückführungsperspektiven in eine Regelschule entwickelt. Ist dies nicht möglich kann ein Fernschulabschluss begleitet werden.
Casemanagement ja
Beratung/Clearing ja
Aufsuchende Jugendsozialarbeit ja

Dagobert Übergang Schule Beruf Umsetzende

Umsetzende Institution(en) Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Konstanz e.V.
Zeitraum
Zielgruppe Beratung für die Zielgruppen 12 - 16 Jahren und 17 -26 Jahren.
Angebote Aufgrund der hohen Belastung durch Arbeitslosigkeit, SGB II Bezug, Familien mit Migrationshintergrund und aus bildungsfernen Schichten und dem Landfahrermillieu ist die materielle Armut in Verbindung mit Bildungsarmut in der Stadt Singen ständig präsent. Dies wiederum ist die zentrale Ursache dafür, dass viele Kinder und Jugendliche auf dem Weg zu einer selbstständigen und eigenverantwortlichen Lebensführung scheitern. Das hat zur Erkenntnis geführt, dass ein ganzheitliches integrales Konzept entwickelt und umgesetzt werden muss, damit Kinder und Jugendliche aus sozial benachteiligten Familien auch nur annähernd gleichberechtigte Bildungschancen bekommen. In der Stadt Singen wird seit vier Jahren daran gearbeitet eine Präventionskette gegen Kinderarmut aufzubauen. Federführend ist der Verein Kinderchancen Singen e.V., gemeinsam mit vielen anderen Partnern. Die einzelnen Glieder der Präventionskette entsprechen dem Alter der Kinder und Jugendlichen. Das vierte und fünfte Kettenglied ist auf die Altersgruppen 10 bis 16 Jahren und 17 bis 26 Jahren ausgerichtet. Für die Zielgruppe braucht es Experten zur niederschwelligen Beratung, die einerseits in einer festen Anlaufstelle, andererseits über die Präsens in Schulen und Jugendhäusern passgenaue Hilfestellungen bieten können. Diese Experten kooperieren sehr eng mit vorhandenen Projekten, Beratungsstellen, Unternehmen und Institutionen. Sie begleiten und vermitteln die Jugendlichen an die geeignete Hilfestellung, halten Kontakt und sind auch in Krisenzeiten verlässliche Partner für die Jugendlichen. Das Angebot zur niederschwelligen Beratung/Clearing soll mit einer Personalstelle von der AWO Kreisverband Konstanz umgesetzt werden.
Casemanagement ja
Beratung/Clearing ja
Aufsuchende Jugendsozialarbeit ja

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