Logo von JUGEND STÄRKEN im Quartier

Fachsteuerung Jugendsozialarbeit

Bezirksamt Berlin- Neukölln; Jugendamt

Kontakt

Bezirksamt Berlin- Neukölln; Jugendamt
Fachsteuerung Jugendsozialarbeit
Karl Marx Str. 83
12040 Berlin
Berlin

Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner

www.berlin.de/ba-neukoelln; www.neukoelln-jugend.de

Fördergebiete
Fördergebiet 1: Aktionsraum Nord Neukölln
Fördergebiet 2: Neukölln Lipschitzallee/Gropiusstadt

Beteiligung am Städtebauförderungsprogramm "Soziale Stadt"
ja

Projekte

Kompetenz- und Begleitangebot

Umsetzende Institution(en) Neuköllner Netzwerk Jugendberufshilfe e.V. (NNBe.V.)
Zeitraum 01.01.2015-31.12.2018
Zielgruppe Der Baustein begleitet junge Menschen, deren Probleme oft in fehlenden Schulabschlüssen, fehlenden beruflichen Perspektiven, persönlichen Problemen z.B. Delinquenz, instabile familiäre Verhältnisse, Sucht, Schulden oder psychischen Auffälligkeiten liegen
Angebote . Das Angebot ist niedrigschwellig, individuell ausgerichtet, langfristig angelegt und deckt damit die beschriebene Förderlücke ab. Das Angebot wird vorwiegend mit der Methode des Case Management umgesetzt. Ziele: • Die Mitarbeiter/innen schaffen durch aufsuchende Ansätze der Jugendsozialarbeit Zugänge zu Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die von den vorhandenen Bildungs-, Ausbildungs - und Beschäftigungsange-boten nach der Schule nicht erreicht werden bzw. sich diesen entziehen. • Sie organisieren eine maßgeschneiderte, auf die individuelle Situation der jungen Menschen zugeschnittene Abfolge von Unterstützungsangeboten. • Sie überprüfen die lokalen und regionalen Angebotsstrukturen in der Benachteiligtenförderung, identifizieren Defizite und regen neue Angebote für eine effektive Förderung der beruflichen und sozialen Integration an. Damit tragen sie dazu bei, die Prozesse der Integration zu optimieren und zu systematisieren. • Sie fördern und verbessern durch ihre Arbeit die Kooperation und Koordination zwischen den Institutionen ( AA, JC, JugA, Freie Träger, Unternehmen u.a.) und Akteuren nach der Schule. Methoden: Die Case Manager/ innen • führen ein Kompetenzfeststellungs- bzw. Assessment-Verfahren mit den Jugendlichen durch, • erstellen in Zusammenarbeit mit den Jugendlichen/der Jugendlichen und auf der Grundlage des individuellen Kompetenzprofils sowie der jeweiligen Anforderungen an die berufliche Bildung einen individuellen Integrationsplan, • koordinieren und begleiten die Umsetzung dieses Planes, modifizieren bei Bedarf die einzelnen Schritte •leiten alle notw. Unterstützungsangebote ein und führen eine Erfolgskontrolle mit allen Beteiligten durch
Casemanagement ja
Beratung/Clearing nein
Aufsuchende Jugendsozialarbeit nein

Kulturspezifische Berufs- und Lebenswegeplanung

Umsetzende Institution(en) Arbeit und Bildung e.V. (A&B e.V.)
Zeitraum 01.01.2015-31.12.2018
Zielgruppe Junge Menschen, deren Probleme oft in fehlenden Schulabschlüssen, fehlenden beruflichen Perspektiven, persönlichen Problemen z.B. Delinquenz, instabile familiäre Verhältnisse, Sucht, Schulden oder psychischen Auffälligkeiten liegen Hier insbesondere Zuzüge aus SüdOst Europa und jungen Flüchtlingen
Angebote Eine besondere Herausforderung in der beruflichen und sozialen Integration stellen die Zuzüge aus Südosteuropa für uns da. Die Jugendlichen kommen oft ohne Sprachkenntnisse, mit einem kulturellen Hintergrund, bei dem Schulbildung nicht die Relevanz hat wie in Deutschland, mit komplett anderen Lebensplanungen, die in Deutschland nur schwer greifen. Jugendliche, deren Eltern nie in Arbeit waren, die keine Berufsbilder kennen. 2014 gab es insgesamt 173 Neuanmeldungen von Schülern aus Bulgarien und Rumänien. Insgesamt sind 650 Kinder- und Jugendliche im Alter bis zu 21 Jahren aus diesen Herkunftsländern in Neukölln gemeldet. Wir halten ein System der Berufs- und Lebenswegeplanung vor, dass diese Jugendlichen nicht erreicht. Wie kann es gelingen, diese Jugendlichen nierderschwellig zu erreichen und sie dann ggf. für eine neue, nicht historisch tradierte Berufs- und Lebenswegeplanung zu öffnen? Wie kann man Berufsbilder erklär- und erfahrbar machen? Über die Struktur der Willkommensklassen, als erste wichtige Integrationsinstanz, wo die deutsche Sprache gelernt wird und das hier herrschende Wertesystem vermittelt wird, über die Jugendeinrichtungen und Migrantenvereine, als tatsächliche lebensnahe und akzeptierte Institutionen mit entsprechenden tragfähigen sozialen Beziehungen sollte es gelingen neue Methoden zu erschliessen, die dann über Mikroprojekte umgesetzt werden können und/oder neue Zugänge zu der bestehenden Beratungsstruktur im Übergang Schule - Beruf aufzubauen.
Casemanagement ja
Beratung/Clearing nein
Aufsuchende Jugendsozialarbeit ja

Job starten vor Ort

Umsetzende Institution(en) NNB e.V.
Zeitraum 01.01.2015-31.12.2018
Zielgruppe Junge Menschen, deren Probleme oft in fehlenden Schulabschlüssen, fehlenden beruflichen Perspektiven, persönlichen Problemen z.B. Delinquenz, instabile familiäre Verhältnisse, Sucht, Schulden oder psychischen Auffälligkeiten liegen Hier insbesondere Jugendliche aus Jugendfreizeiteinrichtungen, die eine enge Anbindung an die Einrichtung und an das pädagogische Personal haben, die jedoch Schwierigkeiten im Übergang Schule - Beruf haben, enge Prozessbegleitung beim Übergang benötigen.
Angebote Das Projekt soll dezentrale Beratungsangebote insbesondere in Jugendeinrichtungen entwickeln, die in den identifizierten Problemgebieten ihren Standort haben. Um die Jugendlichen zu erreichen, die es nicht aus eigenem Antrieb schaffen, das Jugendberatungshaus aufzusuchen, wird niedrigschwellig Beratung auch in den Jugendeinrichtungen angeboten. Jugendliche ohne Schulabschluss oder mit schlechten Abschlüssen und entsprechend schlechter Perspektive nutzen in diesen Gebieten häufig Jugendein-richtungen, um sich mit Gleichaltrigen zu treffen und auch um sich Rat zu holen. Zu den pädagogischen Fachkräften in den Einrichtungen besteht ein über Jahre gewachsenes Vertrauensverhältnis. Hier ist der geeignete Ort, um ohne formelle Zugangsvoraussetzungen diese Zielgruppe zu erreichen. Durch die aufsuchende Arbeit, durch Sprechstunden der Mitarbeiter/innen aus dem Baustein "Kompetenzfeststellung und Begleitung" kommen die Beratungsangebote direkt zu den Jugendlichen. Die Jugendarbeiter/innen sind in der Lage eine Brücke des Vertrauens von den Jugendlichen zu den Beratern herzustellen. Für eine längerfristige Begleitung ist die Überleitung in die Beratungs- und Begleitungsangebote des Jugendberatungshauses anzustreben.
Casemanagement nein
Beratung/Clearing ja
Aufsuchende Jugendsozialarbeit ja

Mikroprojekte

Mikroprojekte

Umsetzender Projektträger Nachbarschaftsheim Neukölln e.V (NBH e.V.)
Zeitraum 01.01.2016-31.12.2018
Zielgruppe Junge Menschen, deren Probleme oft in fehlenden Schulabschlüssen, fehlenden beruflichen Perspektiven, persönlichen Problemen z.B. Delinquenz, instabile familiäre Verhältnisse, Sucht, Schulden oder psychischen Auffälligkeiten liegen
Angebote Zur Erreichung der Zielgruppe müssen neue partizipative und kulturspezifische Herangehensweisen/ Methoden erprobt werden. Diese erwachsen aus den Erfahrungen/Ergebnissen im Umsetzungsprozess der drei Projekte. Durch die Mikroprojekte sollen die Jugendeinrichtungen und die Migrantenoranisationen, die in besonderem Maße von der Zielgruppe besucht werden, gestärkt werden. Mikroprojekte reagieren somit auf den unmittelbaren lokalen Bedarf bei dem Versuch junge Menschen an das Case Management heranzuführen und junge Menschen zu stärken. Mikroprojekte stärken aber auch die Quartiere und tragen zur Selbstwirksamkeit der Jugendlichen bei. Um eine Auswahl zwischen den geeigneten Einrichtungen zu treffen, wird ein Projektaufruf gestartet. Das Gesamtvorhaben wird in einer Infoverantstaltung dargestellt. Hierzu wird breit eingeladen. Die potentiellen Träger der Mikroprojekte stellen ihr Vorhaben dar und legen auch einen Vorschlag für die Art der Zusammenarbeit mit den Beratungseinrichtungen des Jugendberatungshauses vor. Eine Auswahlkommission, bestehend aus dem Abteilungsleiter Abt. Jugend, dem Jugendamtsleitung, Geschäftsführung des NNB e.V., der Fachsteuerung des Jugendamtes, der Europabeauftragten, dem Migrationsbeauftragten, wählt aus den vorhanden Vorschlägen aus. Die Auswahl findet auf Grundlage eines dialogischen Verfahrens statt, aus der eine gemeinsame Projektentwicklung resultiert. Die Träger/ Einrichtungen erhalten eine Begründung für die Auswahlentscheidung.

Zurück