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Integrationsbeauftragter der Stadt Bergen in Zusammenarbeit mit dem Familien- und Seniorenservicebüro

Stadt Bergen (Landkreis Celle)

Kontakt

Stadt Bergen (Landkreis Celle)
Integrationsbeauftragter der Stadt Bergen in Zusammenarbeit mit dem Familien- und Seniorenservicebüro
Deichend 3-7
29303 Bergen
Niedersachsen

Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner

info(at)bergen-online.de
Telefonnummer 05051/479-0
http://www.bergen-online.de/425-0-Integrationsbeauftragter.html

Fördergebiete
Als Fördergebiet ist die gesamte Stadt Bergen mit ihren 13 Ortschaften Bergen, Becklingen, Belsen, Bleckmar, Diesten, Dohnsen, Eversen, Hagen, Hassel, Nindorf, Offen, Sülze und Wardböhmen ausgewiesen.

Beteiligung am Städtebauförderungsprogramm "Soziale Stadt"
nein

Projekte

Wir versetzen Berge(n)

Umsetzende Institution(en) Pestalozzi-Stiftung
Zeitraum 01.01.215-31.12.2018
Zielgruppe Zentraler Bestandteil des Projekts ist es, eine Begleitung Jugendlicher im Alter zwischen 12 und 26 Jahren im außerschulischen Bereich sicherzustellen. Primäre Zielgruppe sind Jugendliche (insbesondere die zugewanderten Rumänen und Asylsuchenden), die einen Migrationshintergrund haben, in der ersten Generation zugewandert sind und sprachliche Defizite aufweisen.
Angebote Ziel des Projekts ist es, die Identifikation mit dem Wohnort und den dort lebenden Menschen zu fördern. Die jungen Menschen lernen, dass sie Verantwortung übernehmen und „ihr“ Umfeld mitgestalten können. In der ersten Phase der Projektumsetzung findet die Kontaktaufnahme statt. Zusammen mit den Mitarbeiterinnen der aufsuchenden Jugendsozialarbeit, dem Integrationsbeauftragten und den ehrenamtlichen Integrationslotsen wird Kontakt zu den jungen Menschen im Rahmen einer mobilen Jugendarbeit aufgenommen und für einen gemeinsamen Treffpunkt vor Ort in den Räumlichkeiten der Pestalozzi-Stiftung direkt neben dem Rathaus geworben. In der zweiten Phase des Projekts finden regelmäßige Treffen einmal die Woche zwischen dem Jugendsozialarbeiter und den jungen Menschen am „BIT – Bergener Interkultureller Treff“, dem neuen Begegnungsort, statt. Weiterhin wird eine offene Beratungssprechstunde einmal die Woche von den Sozialpädagoginnen der Pestalozzi-Stiftung angeboten. Hier findet eine Eins-zu-eins-Betreuung des jeweiligen Jugendlichen statt. Ein gegenseitiges Kennenlernen und der Aufbau von Vertrauen ist Ziel dieser zweiten Phase, der aufsuchenden Jugendsozialarbeit. Über den Treff vor Ort sollen Begegnungen in unbefangener Atmosphäre ermöglicht werden. Im nächsten Schritt (dritte Phase) werden kleinere Beratungstätigkeiten wahrgenommen und konkrete erste Hilfestellungen gegeben (niederschwellige Beratung). Die Projektphasen werden von Mikroprojekten begleitet, die die Kontaktaufnahmen und Vertrauensbildung weiter unterstützen. Fokussiert wird besonders der Übergang von der Schule in das Erwerbsleben.
Casemanagement nein
Beratung/Clearing ja
Aufsuchende Jugendsozialarbeit ja

Zukunft(s) - willi(g)ch!

Umsetzende Institution(en) Pestalozzi-Stiftung
Zeitraum 01.01.2015-31.12.2018
Zielgruppe Primäre Zielgruppe sind wiederum junge Menschen im Alter zwischen 12 und 26 Jahren, die einen Migrationshintergrund haben, in der ersten Generation zugewandert sind und sprachliche Defizite aufweisen (insbesondere zugewanderte Rumänen und Asylsuchenden).
Angebote Ziel des Projekts ist es, die Chancen der Zielgruppe im Bildungssystem und auf dem Arbeitsmarkt zu erhöhen und die soziale Integration zu fördern. Im Rahmen dieses Projekts findet eine sehr individuelle Förderung und Begleitung der Jugendlichen im Alter zwischen 12 und 26 Jahren statt. Das Projekt „Zukunft(s) - willi(g)ch!“ setzt frühestens nach der zweiten Phase und spätestens nach der dritten Phase des Projekts „Wir versetzen Berge(n)“ an. Der Projektbeginn und -verlauf ist grundsätzlich abhängig vom Kompetenzstand der Teilnehmer. Im Rahmen des Projekts werden individuelle Hilfestellungen gegeben und es findet eine bedarfsgerechte Vermittlung von Nachhilfe, Hausaufgabenhilfe, Zukunftsworkshops und Bewerbungstrainings statt. Kompetenzfeststellungen der Zielgruppe, die in allen anderen Projekten ebenfalls parallel dokumentiert werden, werden in diesem Projekt zusammengeführt, um eine individuelle Förderplanung zu gewährleisten. In Einzelgesprächen findet die Erarbeitung von Zielsetzungen, Zukunftsvisionen und Perspektiven statt. Fragen wie z.B. Was will ich werden? und Welche Wege muss ich einschlagen, um meine Ziele zu erreichen? werden, begleitet vom Case Manager, bearbeitet. Der Case Manager fungiert dabei als Bindeglied zwischen den jungen Menschen und Institutionen in Form von Schule, Arbeitsagentur, Stadt, Unternehmen usw. Er organisiert bzw. vermittelt dem Jugendlichen Fortbildungen, Nachhilfe, Praktika, Freiwilligendienste oder Maßnahmen bedarfsorientiert. Gegebenenfalls finden unterstützende Begleitungen zu Vorstellungsgesprächen statt. Einzelfallberatungen finden i.d.R. in den Räumlichkeiten der Pestalozzi-Stiftung oder zu Hause bei den jungen Menschen statt. Die Einzelgespräche werden in regelmäßigen Abständen und nach Bedarf durchgeführt. Im Rahmen dieses Projekts sollen gegebenenfalls konkrete Mikroprojekte abgeleitet und initiiert werden, um die Zielsetzung der Aktivitäten zu unterstützen.
Casemanagement ja
Beratung/Clearing nein
Aufsuchende Jugendsozialarbeit nein

Mikroprojekte

Integriert oder doch nur toleriert?

Umsetzender Projektträger Stadt Bergen
Zeitraum 01.06.2015-01.07.2015
Zielgruppe Zielgruppe waren die Schülerinnen und Schüler der achten bis zehnten Jahrgangsklassen, die die Anne-Frank-Schule besuchten. Viele der Schülerinnen und Schüler befanden sich bzw. befinden sich immer noch in den Projekten Wir versetzen Berge(n) und Zukunft(s) - willi(g)ch!.
Angebote Die Projektinitiative „Integriert oder doch nur toleriert?“ wurde begründet, um eine Reduktion von Vorbehalte zu erzielen und Verständnis füreinander sowie eine wertschätzende Haltung für Vielfältigkeit zu entwickeln. In Gesprächen mit Jugendlichen vor Ort und den Lehrkräften der Anne-Frank-Schule entstanden erste Ideen zur Umsetzung eines Workshop-Tages. In enger Absprache mit den Projektpartnern - Projektpartner waren der Landespräventionsrat, die Arbeitsstelle Rechtsextremismus und Gewalt in Braunschweig, as-courage, die Albert-Schweizer Familienhilfe e. V., ein Dozent aus Nordrhein-Westfahlen (freiberuflich Tätig, u.a. Gastdozent am Bildungszentrum Bad Oeynhausen und 1,2,3 comics) und ein Dozent des evangelischen Bildungszentrums Hermannsburg - fanden konkrete Planungen statt. Workshop-Themen waren: im Bereich Rechtsextremismusprävention: "Musik - Workshop", "Soziale Netzwerke / Internet - Workshop" und "Symbole - Workshop"; "Schuld sind immer die Anderen" (Verantwortungsbewusstsein); Comics together - eine andere Art der gesellschaftlichen Beteiligung; "Gewalt beginnt nicht erst, wenn's 'auf die Fresse' gibt" (Gewaltprävention und Deeskalationstraining) und "Achtsamkeitstraining". Die einzelnen Workshop-Themen wurden den Schülerinnen und Schülern im Vorfeld vorgestellt und besprochen. Die Schülerinnen und Schüler konnten sich interessengeleitet für ein Thema entscheiden, das sie am Workshop-Tag bearbeiten wollen. Teilnehmende gestalteten die Workshops aktiv mit. Workshops waren teilnehmer-, interessen- und handlungsorientiert sowie erlebnispädagogisch abwechslungsreich aufgebaut und unterlagen den Leitgedanken des Beutelsbacher Konsenses. Im Rahmen des Projekts wurden im Besonderen folgende soziale Kompetenzen gefördert: interkulturelle Kompetenzen, Toleranz, Empathiefähigkeit, Selbstwertgefühl, Eigenverantwortung und die soziale Interaktion.

ZaB - Zusammen aktiv in Bergen

Umsetzender Projektträger Pestalozzi-Stiftung
Zeitraum 01.01.2016-31.12.2016
Zielgruppe Zielgruppe des Projekts sind junge Menschen im Alter zwischen 12 bis einschließlich 26 Jahren mit und ohne Migrationshintergrund.
Angebote Im Rahmen des Projekts "ZaB " sollen interkulturelle Begegnungen initiiert und vielfältige Lernprozesse angestoßen werden. Geschaffen wird ein Begegnungszentrum der besonderen Art, in dem alle Besucher willkommen sind, aktiv mitwirken und sich individuell einbringen können. Hier werden bedarfs- und interessensorientiert Angebote z. T. in Kursformat konzipiert, mithilfe derer Jugendliche möglichst binnendifferenziert individuell gefördert werden. In erster Linie wird das Begegnungszentrum ein Ort sein, an dem Sicherheit und Verlässlichkeit vermittelt werden soll und sich Besucher wohl fühlen können. Das Begegnungszentrum wird von seinen Besuchern aktiv mitgestaltet und weiterentwickelt. Besucherinnen und Besucher des Begegnungszentrums entwickeln sich individuell weiter und erweitern ihre Kompetenzen in formalen und non-formalen Lernsituationen. Ausgangspunkt ist ein offener "Interkultureller Treff", der einmal wöchentlich für zwei Stunden angeboten wird. Hier finden Gemeinschaftsaktivitäten statt, die zusammen mit den Jugendlichen geplant werden. So kann das eine Mal gemeinsam gekocht und das andere Mal ein Spielnachmittag je nach Interessenlage der Teilnehmenden gestaltet werden. Ausgehend vom offenen Treff werden verschiedene Kurse in Zusammenarbeit mit dem pädagogischen Personal, der Koordinierungsstelle und den Jugendlichen entwickelt. Angedacht sind u.a. die Initiierung einer Mädchen- und Frauengruppe, eines Nähkurses, eines Bastelkurses und der Anlage eines gemeinschaftlichen Gemüsegartens. Ferner werden weitere Gemeinschaftsaktivitäten in Form von gemeinsamen Ausflügen und Projekten geplant. Projekte sollen auch dazu dienen, interkulturelle Begegnungsräume und eine aktive Bürgerschaft der Teilnehmenden zu fördern. Das Begegnungszentrum, als Ort ganzheitlichen Lernens, fördert u.a. die Selbstwertschätzung, die sozialen, kulturellen sowie interkulturellen Kompetenzen sowie die Subsidiarität und stärkt das Verantwortungsbewusstsein für das Gemeinwohl.

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