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Jugendamt der Stadt Essen

Stadt Essen

Kontakt

Stadt Essen
Jugendamt der Stadt Essen
I. Hagen 27
45121 Essen
Nordrhein-Westfalen

Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner

Fördergebiete
Essen-Katernberg/Stadtbezirk VI

Essen -Nordviertel/Altenessen-Süd

Beteiligung am Städtebauförderungsprogramm "Soziale Stadt"
ja

Projekte

BIsI - berufliche Impulse und soziale Integration

Umsetzende Institution(en) Jugendberufshilfe Essen gGmbH
Zeitraum 01.01.15 - 31.12.2018
Zielgruppe Jugendliche, die im Übergang von den Schulen Sek,. I und berufsbildenden Schulen aufgrund ihres schulaversiven Verhaltens ihren angestrebten (Haupt)schulabschloss nicht erreichen können, sowie arbeitslose junge Menschen U27 und Ausbildungs- bzw. Maßnahmeabbrecher.
Angebote Im Prozess des selbstständig Werdens und der Verantwortungsübernahme für das eigene Leben benötigen benachteiligte, Junge Menschen besondere Unterstützung, Begleitung und adäquate Beratung. Die dafür notwendigen Informationen über das vorhandene Angebotsspektrum, Unterstützung- und Fördersystem liegen in der Beratungsstelle in ständig aktueller Form vor. Die Beratungsstelle ist direkt in die örtliche Vernetzung wie Stadtteilkonferenzen eingebunden. Über den Träger besteht eine direkte Anbindung an die Strukturen auf Stadtebene wie AG nach § 78 oder Jugendberufsagentur.
Casemanagement nein
Beratung/Clearing ja
Aufsuchende Jugendsozialarbeit nein

LoCa - lebensweltorientiertes Casemangement

Umsetzende Institution(en) Jugendberufshilfe Essen gGmbH
Zeitraum 01.01.2015 - 31.12.2018
Zielgruppe Das Projekt richtet sich an Jugendliche, die vom vorhandenen Maßnahme- und Eingliederungsangebot nicht erreicht werden und bei der Lösung der vorhandenen, multiplen Problemlagen auf Unterstützung angewiesen sind, da ansonsten die berufliche und soziale Integration entscheidend gefährdet ist. Angesprochen sind Jugendlichen, die von den Schulen der Sek. I und den berufsbildenden Schulen kommend, aufgrund ihres schulaversiven Verhaltens ihren angestrebten Schulabschluss nicht erreichen können. Ebenfalls angesprochen werden arbeitslose junge Menschen U 27 und Ausbildungs- bzw. Maßnahmeabbrecher. Die Zuweisung der Jugendlichen erfolgt über die niedrigschwellige Anlauf/Beratungsstellenach einem entsprechenden Clearing. Ebenso sollen über die aufsuchende Arbeit Jugendliche mit den entsprechenden Voraussetzungen identifizieren lassen, die direkt ins Case Management einmünden können.
Angebote Case Management verstehen wir als ein Instrument, das den Entwicklungsprozess der jungen Menschen ausgehend von den Ergebnissen einer ressourcenorientierten und differenzierten Kompetenzfeststellung nicht nur plant und steuert, sondern auch alle zu erwartenden Fort–und Rückschritte der Jugendlichen begleitet und entsprechend die Förderplanung gemeinsam mit den Jugendlichen an die jeweiligen Möglichkeiten anpasst. Case Management bezieht alle am Prozess beteiligten Institutionen und Personen, insbes. Eltern in den Prozess mit ein. Case Management begleitet, sucht auf, geht nach und stabilisiert so die Beratungsbeziehung. Nach erfolgreichem Abschluss des Prozesses wird im Rahmen der Ablösephase eine Nachbetreuung gewährleistet. Das Case Management ist eng an die Arbeit der Beratungsstelle angebunden und dadurch auch mit den örtlichen Netzwerken gut verknüpft.
Casemanagement ja
Beratung/Clearing nein
Aufsuchende Jugendsozialarbeit nein

LoCa vor Ort - lebensweltorientiertes Casemanagement

Umsetzende Institution(en) Jugendberufshilfe Essen gGmbH
Zeitraum 01.01.2015 - 31.12.2018
Zielgruppe Die Casemanager des Projektes LoCa ebenfalls den Baustein aufsuchende Arbeit „LoCa vor Ort“ umsetzen. So ist es für die Jugendlichen mit einem erhöhten Förderbedarf und multiplen Problemlagen möglich, sofort ins CM aufgenommen zu werden, damit ein Beraterwechsel, der den Jugendlichen in der Regel sehr schwer fällt, möglichst vermieden werden kann und die Beratungs-/Vertrauensbeziehung, die anfangs oftmals noch nicht ganz stabil sein kann, nicht direkt von einer Störung geprägt wird. Dies gilt insbesondere für die jungen Menschen mit Migrationshintergrund bzw. Neuzuwanderer, die nicht nur zu einem anderen Menschen Vertrauen aufbauen müssen, sondern auch zu einer anderen Kultur.
Angebote Für Jugendliche ohne diese schwerwiegenden Belastungssituationen wird bei Bedarf der Kontakt zur Beratungsstelle hergestellt. Aufsuchen und Nachgehen ist für Casemanager genauso zentraler Bestandteil ihrer Arbeit, wie die enge Kooperation im Netzwerk und die umfassenden Kenntnisse der vorhandenen Angebotsstruktur, so dass sich die inhaltliche Koppelung dieser beiden Bausteine anbietet. Die bestehenden Vernetzungsstrukturen mit den Streetworkern der offen Kinder-und Jugendarbeit der JBE gGmbH und weiteren Institutionen, den Quartiersmanagern der Stadtteile, dem Jugendmigrationsdienst sowie den offenen Jugendeinrichtungen und dem AK Jugend und Beruf im Stadtteil Katernberg können für die aufsuchende Arbeit in „Jugend stärken im Quartier“ eingebracht und genutzt werden. So kann die aufsuchende Arbeit von den Kenntnissen der Akteure im Stadtteil profitieren und ggf. gemeinsam mit ihnen die Orte aufsuchen, an denen sich Jugendliche aufhalten. Meist haben diese schon Hinweise, welche jungen Menschen orientierungs- arbeits- bzw. perspektivlos und ggf. mit schwerwiegenden Problemlagen belastet sind und können einen Kontakt herstellen.
Casemanagement nein
Beratung/Clearing nein
Aufsuchende Jugendsozialarbeit ja

Mikroprojekte

Schule aus - und jetzt

Umsetzender Projektträger Initiative "Wir von Hier! Unternehmen mit sozialer Verantwortung."
Zeitraum Oktober - Dezember 2015
Zielgruppe Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 und 8 in Gesamtschulen
Angebote 4 Planspiele bei denen spielerisch der Übergang Schule und Beruf sowie die Vorbereitungen auf ein eigenständiges Leben behandelt wird. Themen, die besprochen und behandelt werden: Jobsuche, Kontoeröffnung, Beratung durch Jugendberatungsstelle, Wohnungssuche. Jugendliche lernen reale Ansprechpartner aus ihrem Wohnumfeld kennen: Sparkassenangestellte, Betriebsinhaber, Wohnungsvermittler, Berater von Beratungsstellen. Die Jugendliche sind der an Ausgestaltung der Module beteiligt und können diese auf Grund ihrer eigene Lebenssituation anpassen. Der Stadtbezirk ist im Vorfeld von der Durchführung informiert worden und wird im Nachgang über Ergebnisse, Problemfelder etc. unterrichtet, um die Planspiele zu verbessern. Durch die Entwicklung eines Flyers, der im Stadtbezirk bekannt gemacht wird und die Plakate, die die Ergebnisse dokumentieren, soll ein Mehrwert für das Quartier geschaffen werden. Niederschwellige Angebote für Jugendliche, die die Lebensplanung berücksichtigen und sie stärken auf den Weg in die Selbstständigkeit vorbereiten, sind für benachteiligte Jugendliche von immenser Wichtigkeit. Zur Lebensplanung gehört nicht nur die Ausbildung und der Beruf, sondern auch die Möglichkeit eigenverantwortlich und selbstständig sein Lebens zu meistern. Die Planspiele vermitteln spielerisch verschiedene Lebensstationen von Jugendlichen

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