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Jugendförderung Justiq Koordinierungsstelle

Stadt Solingen

Kontakt

Stadt Solingen
Jugendförderung Justiq Koordinierungsstelle
Zweibrücker Str. 7
42697 Solingen
Nordrhein-Westfalen

Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner

jugendfoerderung(at)solingen.de
Telefonnummer 0212 290-0
www.solingen.de

Fördergebiete
Fördergebiet 1: Solinger Nordstadt
Fördergebiet 2: Nordstadt/Fuhr
Fördergebiet 3: Zietenstr.
Fördergebiet 4: City 2013 (Innenstadt Solingen)
Fördergebiet 5: Hasseldelle
Fördergebiet 6: Haaner Str.
Fördergebiet 7: Ohligs

Beteiligung am Städtebauförderungsprogramm "Soziale Stadt"
ja

Projekte

Clearing Mobil

Umsetzende Institution(en) Clearingstelle; Kath. Jugendagentur Wuppertal gGmbH
Zeitraum 1.1.2016 bis Ende d. Projektlaufzeit
Zielgruppe Junge Menschen im Übergang Schule/Beruf
Angebote Das Projekt verknüpft mit aktivierenden Hilfeleistungen Bausteine 2 und 3 und ist in der Clearingstelle der Katholischen Jugendagentur Wuppertal gGmbH mit einem BU von 100 % in der JSA strukturell angebunden. Nach Möglichkeit/Bedarfen der Zielgruppe erfolgt eine Übergabe an das Case Management. Projektziel ist, alle Jugendlichen an das Hilfesystem in der Kommune über Betreuungs- und Beratungsmöglichkeiten heranzuführen und im Idealfall in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt zu integrieren. Das Projekt schließt die Förderlücken im Zugang zu jungen Menschen im Übergang Schule/Beruf. Ziel der aufsuchenden Arbeit ist das Erreichen der Zielgruppe, das Bekanntmachen/Informieren/Heranführen über/an Hilfsangebote. Dabei ist die kontinuierliche Ansprache von Jugendlichen in Quartieren, durch Streetwork an ausgewählten öffentlichen Plätzen sowie Szenetreffpunkten von besonderer Bedeutung. Hierzu zählt auch die Kooperation mit weiteren freien Trägern/Kommune. Dadurch soll die Erreichbarkeit junger Menschen gesteigert werden. Es sollten bedarfsorientiert mobile Angebotsformen in Quartieren entwickelt und durchgeführt werden. Durch die Kooperation mit Multiplikatoren vor Ort wie den Quartiersmanagern, könnten Projekte gestaltet werden mit unterschiedlicher Ausstrahlung in das jeweilige Quartier hinein. Der Kontakt mit jungen Menschen basiert auf den Prinzipen der Jugendhilfe gemäß § 13 JSA KJHG. Über die individuelle Beratung und passgenaue Begleitung junger Menschen folgt die professionell kombinierte Aktivierung eines Unterstützungsnetzwerkes in deren Lebenswelten. Voraussetzung ist eine bedingungslose Annahme, ganz egal woher sie kommen und wo wir sie antreffen. In Beratungs- und Klärungsgesprächen priorisieren und überprüfen wir das zu erwartende Ergebnis zur individuellen Problem- u. Lebenslage und begleiten/vermitteln z.B. in ein Casemanagement ( Baustein 1).
Casemanagement nein
Beratung/Clearing ja
Aufsuchende Jugendsozialarbeit ja

L-O-B, Lern-, Orientierungs- u. Bewerbungsladen

Umsetzende Institution(en) AWO
Zeitraum 1.1.2016 bis Ende d. Projektlaufzeit
Zielgruppe Junge Menschen im Übergang Schule/Beruf
Angebote Mit einem Lern-, Orientierungs- und Bewerbungsladen/bzw. einer niedrigschwelligen Beratungstelle möchten wir Jugendlichen direkt vor Ort in der Nordstadt eine Vielzahl von Möglichkeiten bieten, um sie in ihrer Lebensentwicklung zu unterstützen: Niedrigschwellige Beratung, Clearinggespräche, kurzfristig angelegte individuelle sozialpädagogische Beratungs- und Unterstützungsmaßnahmen, Vermittlung von Adressen anderer Fachstellen und Begleitung zu Terminen, direkte Hilfe bei Bewerbungsschreiben, Lebenslauf erstellen, ggf. Übergabe an Case-Manager, Intervention bei Krisen, Erstgespräche zur Abklärung weiterer Beratungsschritte, längerfristige Begleitungen sowie ein verbindliches Jugendcoaching. Der Lern-,Orientierungs- Bewerbungladen/Niedrigschwellige Beratungsstelle beinhaltet folgende Arbeitsschwerpunkte: niederschwellige Beratungsstruktur und Clearing für Jugendliche / kurzfristig angelegte sozialpädagogische Beratungsmaßnahmen/ ggf. Übergabe an Case-Manager, Einfache Unterstützungsleistungen wie Begleitung zu Terminen/ Erstellen von Lebensläufen und Bewerbungsschreiben, Bewerbungsunterstützung: Suche eines Schul -, Praktikums-, Ausbildungs-, oder Arbeitsplatzes, Erstellung einer Bewerbungsmappe, Einüben von Gesprächssituationen, spezifisches Bewerbungstraining, Computerkurse, Suche nach geeigneten Bildungs-maßnahmen), Vermittlung in Bildungs- und Qualifizierungsangebote, Workshops zur Berufsorientierung und beruflichen Qualifizierung, Fachliche Förderung+ Förderung von jugendlichen Migranten mit Lerndefiziten, Stärkung von Schlüsselkompetenzen und Empowerment sowie Einbindung der Zielgruppe in bestehende (jugendkulturelle) Projekte und Einbindung in die Durchführung von wohnortnahen- und sozialräumlichen Mikroprojekten, Einzelfallhilfe+ Gruppenangebote
Casemanagement nein
Beratung/Clearing ja
Aufsuchende Jugendsozialarbeit ja

JUMO Spezial

Umsetzende Institution(en) Stadt Solingen Jugendförderung
Zeitraum 1.1.2016 bis Ende d. Projektlaufzeit
Zielgruppe Junge Menschen im Übergang Schule/ Beruf
Angebote Das Jugendmobil der städtischen Jugendförderung arbeitet seit dem Jahr 2000 an der Schnittstelle von Streetwork und mobiler Jugendarbeit im gesamten Stadtgebiet. In den letzten Jahren hat sich die Gewichtung der beiden Bereiche in Richtung mobiler Arbeit und Projektarbeit verschoben. Der Bedarf an Streetwork und Beratung war rückläufig, die Nachfrage nach Angeboten (Sport, jugendkulturelle Aktivitäten, etc.), individuell mit den Jugendlichen vor Ort geplant und umgesetzt, nahm zu. Sehr oft fanden Beratungen im Lauf der Organisationsprozesse informell "zwischen Tür und Angel" statt. Es gab aber keine intensive niederschwellige Beratung mit Beziehungsaufbau, Clearing, etc. im Sinne von Streework. Im Jahr 2014 sowie bereits in 2013 hat ein Angebot zur Gewaltprävention am zentralen Busbahnhof "Graf Wilhelm Platz" in der Solinger City gezeigt, das dort sowie zunehmend auch im Südpark durchaus wieder erheblicher Bedarf an aufsuchender Arbeit und Streetwork besteht. Der Graf Wilhelm Platz ist seit jeher ein beliebter Treffpunkt von unterschiedlichen Jugendcliquen. Der Platz wird durch alle Buslinien bedient, Einzelhandel und das im letzten Jahr eröffnete Einkaufszentrum "Hofgarten" tragen zur Attraktivität des Ortes für junge Menschen bei. Im Rahmen der oben genannten Aktion konnte ein intensiverer Kontakt zu einigen Jugendlichen und jungen Erwachsenen hergestellt werden. Schnell wurde deutlich, das die Probleme (Schulverweigerung, Delinquenz, Berufsperspektive, Drogen, etc.) der Jugendlichen und jungen Erwachsenen vielschichtig sind, ebenso wie die soziale Zusammensetzung der Gruppe. Eine Vielzahl der Jugendlichen taucht aber ab und verweigert sich. Nur durch intensive aufsuchende Arbeit mit einhergehender niedrigschwelliger Beratung können diese jungen Menschen wieder den vorhandenen Regelangeboten zugeführt werden. Die Jugendförderung will mit einem eigenen Casemanagement prüfen, ob die Zielgruppe das Casemanagement-Angebot eines städtischen Dienstes annehmen wird.
Casemanagement ja
Beratung/Clearing ja
Aufsuchende Jugendsozialarbeit ja

GANZ

Umsetzende Institution(en) IB
Zeitraum 1.1.2016 bis Ende d. Projektlaufzeit
Zielgruppe Neuzuwanderer
Angebote Im Projekt GANZ (ganzheitl. Ansatz Neuzuwanderer) sind die Adressen der Neuzuwanderer usw. beim Ausländer- und Integrationsbüro (AIB) bekannt, das Einverständnis der Kontaktaufnahme durch den Jugendmigrationsdienst (JMD) kann eingeholt werden. Der Zugang kann auch durch Migrationsberatungsstellen/Jobcenter erfolgen, weil hier die Neuzuwanderer u.U. von sich aus vorsprechen, eine (intensive) Begleitung hier aber nicht Aufgabe oder möglich ist. Erfahrungen zeigen , dass sich Neuzuwanderer in Sozialen Medien versuchen zu organisieren. Über eigene Seiten "Neu in Solingen aus ." auf Facebook und anderen Portalen können junge Migranten direkt erreicht werden. Durch aufsuchende Arbeit (Email, Brief, Telefon, persönlich) wird im Folgenden ein Kontakt hergestellt und eine Förderplanung im Rahmen eines Casemanagementprozesses (CM) eingeleitet und geklärt, ob nicht eine niedrigschwellige Beratung/Clearing ausreichend sein kann. Auf der Grundlage des indiv. Bedarfs, der Analyse der Lebenssituation des TN, seiner Ressourcen und Kompetenzen werden Förderziele und Umsetzungsschritte abgeleitet. Der TN partizipiert an der Erarbeitung der Ziele u. wird in seiner Eigeninitiative und Selbstbestimmung gefördert. Im Rahmen des CM werden bspw. arbeitsrechtliche und fördertechnische Fragen geklärt, die Anerkennung von Bildungsabschlüssen auf den Weg gebracht, in der Regel bei Jugendintegrationskursen angemeldet und die weitere berufliche Integration geklärt und geplant. Unterstützungsangebote im Sozialraum werden genutzt und in Mikroprojekte der Quartiere vermittelt. Hauptzielgruppe sind junge Zuwanderer und junge Flüchtlinge. Da für eine Ausbildung Sprachkenntnisse auf dem Niveau B2 notwendig sind, sollten hier entsprechende Kurse eingerichtet werden oder aber mit den zukünftigen Trägern der ESF/BAMF Kurse eine verbindliche Kooperation verabredet werden. Aufgrund fehlender familiärer Anbindung/Unterstützung ist der 3-stufige Prozess mit abschl. CM erforderlich.
Casemanagement ja
Beratung/Clearing ja
Aufsuchende Jugendsozialarbeit ja

Case-Management Plus

Umsetzende Institution(en) IB
Zeitraum 1.1.2016 bis Ende d. Projektlaufzeit
Zielgruppe Junge Menschen im Übergang Schule/Beruf
Angebote Die Förderplanung erfolgt d. Case Management (CM), ausgehend vom indiv. Bedarf der jungen Menschen werden Unterstützungsleistungen geplant/abgestimmt; dabei werden die vorhandene institutionellen Ressourcen und Angebote im Gemeinwesen genutzt. Es findet eine Vernetzung statt, um Angebote zu nutzen und gegebenenfalls neue zu initiieren. Grundlage der Begleitung ist eine von Empathie bestimmte Beziehungsarbeit. Klärung zu Beginn: Unterstützungsbedarf? CM notwendig o. reicht Clearing? Bereitschaft für CM? Einwilligung/Datenschutz wird eingeholt/beachtet. Es folgt die Analyse der Lebenssituation des TN, seines Förderbedarfs, seiner Ressourcen und Kompetenzen, Förderziele /Umsetzungsschritte werden abgeleitet. Gemeinsam mit dem jungen Menschen wird ein Förderplan erstellt, in dem die Ziele der sozialen, schulischen und beruflichen Integration festgelegt sind, die Entwicklungsbedarfe für eine altersgemäße Integration werden berücksichtigt. Der TN wirkt an der Erarbeitung der Ziele mit und wird in seiner Eigeninitiative und Selbstbestimmung gefördert. Die Fachkraft koordiniert die Unterstützungsleistungen und nimmt damit eine Lotsenfunktion wahr. Zu den Selbsthilfepotentialen gehört auch das persönliche Netzwerk des jungen Menschen. Das CM wird abgeschlossen; dabei wird die Zielerreichung überprüft, ein Feedback eingeholt und ausgewertet, ob die Unterstützungsangebote im Sozialraum ausreichend waren. Die Dokumentation erfolgt fortlaufend über eine Dokumentationssoftware. Für jeden TN wird eine elektronische Fallakte geführt. Eine unverzichtbare Bedingung für eine erfolgreiches CM ist eine gute Kooperation mit den Dienstleistungsanbietern und den Partnern im Projekt. Mit der AWO u. der Clearingstelle werden Schnittstellen und Übergabezeitpunkte zum Beispiel von der aufsuchenden Arbeit ins CM zusammen festgelegt und die Einbindung in Mikroprojekte jeweils individuell vereinbart. Die Zuständigkeit/ Fallsteuerung wird klar geregelt und in Vereinbarungen festgehalten.
Casemanagement ja
Beratung/Clearing nein
Aufsuchende Jugendsozialarbeit nein

Die 2.Chance

Umsetzende Institution(en) Stadt Soligen / Schulsozialarbeit
Zeitraum 1.1.2016 bis Ende d. Projektlaufzeit
Zielgruppe Schulverweigernde junge Menschen
Angebote Das Projekt richtet sich an Schülerinnen und Schüler, die den Unterricht aktiv oder passiv verweigern, erhebliche Fehlstunden aufweisen oder der Schule mehrere Tage fernbleiben. In einem ersten Schritt sind zwei Förderschulen mit den Schwerpunkten Lernen sowie emotionale/soziale Entwicklung beteiligt. Durch die Schulsozialarbeiter/innen soll in Einzelgesprächen mit den Jugendlichen geklärt werden, wo die Ursachen für die Schulverweigerung liegen, daran anschließend werden sie zur aktiven Unterrichtsteilnahme motiviert. Weiterhin sollen die erfolgreiche Unterrichtsteilnahme sowie die erfolgreiche Reintegration in das Schulleben sichergestellt werden, was eine vertrauensvolle Kooperation der Schulsozialarbeit mit den Bezugspersonen der "Verweigerer", wie Klassenkameraden, Lehrkräften, Eltern und Freunden/Freundinnen erfordert. Einzelfallhilfen und zielgruppenorientierte Maßnahmen können Perspektiven aufzeigen und sind Grundlage, um gemeinsam tragfähige Umsetzungspläne zu erarbeiten. Nur so können die Schüler/innen zur verbindlichen Teilnahme an Förderangeboten motiviert werden. Das Angebot setzt auf die enge Zusammenarbeit/Austausch der "Koordinierungsstelle Übergang Schule/Beruf", des kommunalen Jobcenters (U25) und den zuständigen Schulsozialarbeiter/innen. Das Projekt ist nicht als Disziplinierungsmaßnahme gedacht, Schüler/innen sollen in ihrer Selbstverantwortung gestärkt und gleichzeitig auf die Risiken ihrer "Bildungslücken" hingewiesen werden, beim Finden von Lösungen werden sie positiv unterstützt. Das Projekt nutzt neben den vorgehaltenen schulischen Angeboten auch zielgruppenorientierte, erlebnispädagogische Angebote. Im Rahmen des Projektes ist die Auswertung der Ergebnisse und die Übertragung der Erkenntnisse auf weitere Schulen sowie die Zusammenstellung einer Handreichung für Lehrkräfte und weitere Bezugspersonen, die mit schulverweigernden Jugendlichen arbeiten, geplant.
Casemanagement ja
Beratung/Clearing ja
Aufsuchende Jugendsozialarbeit ja

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