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Kommunale Koordinierungsstelle Übergang Schule-Beruf Flensburg

Stadt Flensburg

Kontakt

Stadt Flensburg
Kommunale Koordinierungsstelle Übergang Schule-Beruf Flensburg
Rathausplatz 1
24937 Flensburg
Schleswig-Holstein

Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner

Fördergebiete
Flensburger Norden

Beteiligung am Städtebauförderungsprogramm "Soziale Stadt"
ja

Projekte

Anlauf- und Beratungsstelle

Umsetzende Institution(en) Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft Flensburg mbH, Stadt Flensburg
Zeitraum 01.01.2015 bis 31.12.2018
Zielgruppe Junge Menschen von 12 bis 26 Jahren mit erhöhtem Unterstützungsbedarf im Sinne des § 13 SBG VIII. Insbesondere: • junge Menschen, die von bestehenden Unterstützungsangeboten nicht erreicht werden • schulmüde und schulverweigernde Jugendliche an allgemeinbildenden und beruflichen Schulen • Schulabbrecherinnen und Schulabbrecher • Jugendliche ohne Anschlussperspektive im Übergang Schule-Beruf • Ausbildungs- und Maßnahmeabrecherinnen und -abbrecher ohne Anschlussperspektive • junge neuzugewanderte Menschen und Flüchtlinge mit Integrationsbedarf
Angebote Die Beratungsstelle ist eine niedrigschwellige Anlaufstelle ohne Schul- oder Behördencharakter. Sie steht allen Flensburger Jugendlichen offen, hat – bedingt durch ihre Lage in der Neustadt – ihren sozialräumlichen Schwerpunkt jedoch im Flensburger Norden. Gemeinsam mit den jungen Menschen legen die Mitarbeitenden deren Talente, Stärken und Motivationspotenziale frei und zeigen Wege auf, diese Fähigkeiten in Ausbildung und Beruf einzubringen (Case-Management-Prozess). Sie schaffen Orientierung und unterstützen auch bei der Klärung ungünstiger Lebensumstände, die den Einstieg in den Beruf erschweren (z.B. Abbau von Schulden, Finden einer geeigneten Wohnung, Nachholen eines Schulabschlusses). Nach erfolgreicher Integration in das Berufsleben gibt es die Möglichkeit einer Nachbetreuung. Die Anlauf- und Beratungsstelle ist zugleich Ansprechpartnerin für Eltern, Schulen, Jugendhilfeeinrichtungen und weitere Institutionen. Sie knüpft Netzwerke, um Jugendliche nachhaltig bei der Erreichung ihrer Ziele und auch bei der Bewältigung schwieriger Lebensumstände zu unterstützen.
Casemanagement ja
Beratung/Clearing ja
Aufsuchende Jugendsozialarbeit nein

Aufsuchende Jugendsozialarbeit

Umsetzende Institution(en) Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft Flensburg mbH
Zeitraum 01.01.2015 bis 31.12.2018
Zielgruppe Junge Menschen, die durch die bisherigen Angebote und Strukturen nicht erreicht werden, vor allem: • Schul-, Ausbildungs- und Maßnahmeabbrecherinnen und -abbrecher • Jugendliche ohne Anschlussperspektive • Jugendliche mit stärkerer Praxisorientierung • schulmüde Schülerinnen und Schüler
Angebote Jugendliche, die durch die bisherigen Strukturen und Hilfesysteme nicht erreicht werden, werden von der Aufsuchenden Jugendsozialarbeit in einer ihnen vertrauten Umgebung angesprochen und abgeholt, z.B. am ZOB oder im Tagestreff für obdachlose Männer. Auch über Kontakte zu den Akteuren im Übergangsbereich und eine Präsenz in den Schulen, Regionalen Berufsbildungszentren (RBZ) und Jugendzentren werden Jugendliche mobilisiert und für weitere Schritte aktiviert. Nach dem Aufbau eines Vertrauensverhältnisses und erster Unterstützungsmaßnahmen werden die so erreichten jungen Menschen perspektivisch in der Anlauf- und Beratungsstelle weiter begleitet.
Casemanagement nein
Beratung/Clearing nein
Aufsuchende Jugendsozialarbeit ja

Mikroprojekte

Interkulturelle Männerrunde

Umsetzender Projektträger Stadt Flensburg, Kinder- und Jugendbüro
Zeitraum 01.12.2015 bis 30.11.2016
Zielgruppe Das Mikroprojekt steht allen jungen Männern bis 27 Jahre aus den Stadtteilen Flensburg Neustadt und Nordstadt offen, richtet sich insbesondere jedoch an junge Männer mit Migrations- bzw. Flüchtlingshintergrund, die keiner Beschäftigung nachgehen dürfen oder können.
Angebote Ziel der „Interkulturellen Männerrunde“ ist das Kennenlernen untereinander sowie das Kennenlernen des Quartiers und dessen Institutionen und Akteurinnen und Akteure. Dies wird ermöglicht, in dem die offenen Strukturen der Einrichtungen für die Treffen der „Interkulturellen Männerrunde“ genutzt werden. Dazu gehören Stadtteiltreffs, Jugendzentren, Bibliotheken, Beratungsstellen – wie die Beratungsstelle JUGEND STÄRKEN Flensburg – und andere Einrichtungen des sozialen Miteinanders. Den jungen Menschen wird so gezeigt, dass sie dort willkommen sind und die Angebote nutzen können. Es wird ein wöchentliches Treffen in den verschiedenen Einrichtungen im Flensburger Norden geben, wo man sich trifft, gemeinsam über „Gott und die Welt“ philosophiert, aber auch Gespräche über z.B. (berufliche) Zukunftsperspektiven führt und gemeinsam kleine Getränke und Speisen einnimmt. Die Treffen werden zugleich dafür genutzt, im Zusammenwirken mit den Quartiersakteuren Projekte wie Ausflüge, Veranstaltungen, Beteiligung an Stadtteilfesten usw. gemeinsam zu planen, zu organisieren und durchzuführen. Mit den Treffen an wechselnden Orten, mit unterschiedlichen Akteuren des Quartiers sowie den weiteren Aktivitäten wird das Zusammentreffen verschiedener Kulturen gefördert, was eine nachhaltige, positive Wirkung auf die Gestaltung des Quartiers mit sich bringen wird. Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen sollen die Treffen und die daraus entstehenden Folgeprojekte vorwiegend selbst gestalten. Die partizipative Einbindung der jungen Menschen hat dabei eine große Bedeutung. Die stadtteilbezogene Beteiligung, das soziale Engagement und die Selbstbestimmung von Jugendlichen werden gefördert und die ressourcenorientierte Jugendarbeit im Quartier aktiviert. Das Ziel ist erreicht, wenn die Jugendlichen und jungen Männer die Einrichtungen wie Jugendzentren, Beratungsstellen, Vereine und Verbände usw. kennen, nutzen und mitgestalten.

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