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Koordinierungsstelle JUGEND STÄRKEN im Quartier - Landkreis Peine

Landkreis Peine

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Landkreis Peine
Koordinierungsstelle JUGEND STÄRKEN im Quartier - Landkreis Peine
Burgstraße 1
31224 Peine
Niedersachsen

Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner

jugendberufshilfe(at)landkreis-peine.de
Telefonnummer 05171 - 401 30067
www.jugendberufshilfe-peine.de

Fördergebiete
Die Peiner Südstadt, Stadtteil der Stadt Peine
Die Peiner Südstadt ist gewachsen durch ihre Nähe zum Peiner Stahlwerk. Aus dem ehemaligen Arbeiterstadtteil hat sich in den vergangenen Jahrzehnten durch die wirtschaftlichen und damit einhergehenden sozialen Veränderungen ein Lebensort mit vielfältigen Facetten entwickelt. Als Quartier wird hier der Teil der Südstadt bezeichnet, der durch das Stahlwerk, die Bahnlinie und die Feldstraße begrenzt wird. Die Bevölkerung des Quartiers zeichnet sich durch einen hohen Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund aus. Zudem sind viele ansässige Personen und Familien von Arbeitslosigkeit betroffen.

Gemeinde Ilsede im Landkreis Peine
Ilsede ist eine Gemeinde im Landkreis Peine in Niedersachsen. Das Fördergebiet Ilsede weist einen hohen Anteil an SGB II Leistungsbeziehern, Migranten und Asylbewerbern auf. Schließungen von großen Betrieben der Stahlindustrie haben zu erheblichen strukturellen Bedarfen geführt.

Beteiligung am Städtebauförderungsprogramm "Soziale Stadt"
ja

Projekte

BBg_Casemanagement im Südkreis

Umsetzende Institution(en) Berufsbildungs- und Beschäftigungsgesellschaft Landkreis Peine mbH
Zeitraum 01.10.2015 - 31.12.2018
Zielgruppe Die Zielgruppe im Fördergebiet Ilsede sind junge Menschen i. S. d. § 13 Abs. 1 SGB VIII die von den Angeboten der allgemeinen und beruflichen Bildung, Grundsicherung für Arbeitssuchende und/oder Arbeitsförderung nicht mehr erfasst/erreicht werden oder bei denen diese Angebote auf Grund multipler individueller Beeinträchtigungen und/oder sozialer Benachteiligungen nicht erfolgreich sind.
Angebote • Herstellen eines Arbeitsbündnisses • Gewinnung eines differenzierten Bildes d. Probleme und Ressourcen (Kompetenzfeststellung hamet2, geva). • Festlegung was, wie in welchem Zeitraum erreicht werden soll • Gemeinsame Planung d. Einsatzes von Hilfsangeboten u. anderen Ressourcen • Leistungen Dritter einzelfallbezogen steuern • Bewertung des Falles und d. Fallverlaufs Die Einbeziehung d. Eltern in d. Verfahren hat primäre Bedeutung. Den Zugang zum Angebot definiert d. Schnittstellenmanagement des Vorhabens und erfolgt z.B. durch einen Übergabe der Jugendlichen aus dem Baustein „niedrigschwelliges Beratungsangebot/ Clearing“ oder den Baustein „aufsuchende Jugendsozialarbeit“. Ziel ist es d. erfolgreichen Übergang von der Schule in Ausbildung und Beruf ermöglichen, Schul- Ausbildungsabbrüche verhindern bzw. diese wieder aufzunehmen; die Ressourcenoptimierung der Angebote d. Jugendsozialarbeit weiter zu verbessern und neue Wege und Strukturen d. Zusammenarbeit zu schaffen.
Casemanagement ja
Beratung/Clearing nein
Aufsuchende Jugendsozialarbeit nein

BBg_Clearing im Südkreis

Umsetzende Institution(en) Berufsbildungs- und Beschäftigungsgesellschaft Landkreis Peine mbH
Zeitraum 01.10.2015 - 31.12.2018
Zielgruppe Die Zielgruppe im Fördergebiet Ilsede sind junge Menschen i. S. d. § 13 Abs. 1 SGB VIII die von den Angeboten der allgemeinen und beruflichen Bildung, Grundsicherung für Arbeitssuchende und/oder Arbeitsförderung nicht mehr erfasst/erreicht werden oder bei denen diese Angebote auf Grund multipler individueller Beeinträchtigungen und/oder sozialer Benachteiligungen nicht erfolgreich sind.
Angebote Das niedrigschwellige Beratungsangebot (Grundberatung) u. prozessorientiertes Clearing soll im Wesentlichen über folgende grundlegende Arbeitsschritte die konkr. Unterstützungsleistungen für u. mit d. Jugendlichen definieren: • Anliegenklärung, Ressourcencheck • Sozialanamnese, Diagnostik • Übergabe an d. CM bei Feststellung eines erhöhten Unterstützungsbedarfes Die Verfahrensweise ist nach d. Handlungskonzept des Casemanagement d. „Deutschen Gesellschaft für Care und Casemanagement“ ausgerichtet. Unabhängig von d. Art d. Zugangs wird hier d. Basis für ein weiteres Arbeitsbündnis gelegt. Die Umsetzung erfolgt d. Sozialpädagogen des im CM erfolgreichen Trägers BBg über Frontoffice u./o. aufsuchende Tätigkeit. Ein enges Zusammenwirken mit d. Bausteinen „aufsuch. Jugendsozialarbeit“ u. „CM“ ist konzeptionell durch d. Vorhaben bestimmt.
Casemanagement nein
Beratung/Clearing ja
Aufsuchende Jugendsozialarbeit nein

BBg_Aufsuchende Jugendsozialarbeit im Südkreis

Umsetzende Institution(en) Berufsbildungs- und Beschäftigungsgesellschaft Landkreis Peine mbH
Zeitraum 01.10.2015 - 31.12.2018
Zielgruppe Die Zielgruppe im Fördergebiet Ilsede sind junge Menschen i. S. d. § 13 Abs. 1 SGB VIII die von den Angeboten der allgemeinen und beruflichen Bildung, Grundsicherung für Arbeitssuchende und/oder Arbeitsförderung nicht mehr erfasst/erreicht werden oder bei denen diese Angebote auf Grund multipler individueller Beeinträchtigungen und/oder sozialer Benachteiligungen nicht erfolgreich sind.
Angebote Insbesondere soll die Arbeit an den Jugendfreizeiteinrichtungen der Fördergebiete aktiv und sinnvoll unterstützt werden. Werden doch hier zurzeit überwiegend nur Maßnahmen und Aktivitäten für Kinder in Anspruch genommen. Es erfolgt so eine thematische und inhaltliche Aufwertung vorhandener Angebotsstrukturen. In den ländlichen Bereichen soll so eine umfassende, regelmäßige und planmäßige Beratungstätigkeit stattfinden. Die Abstimmung erfolgt mit den Gemeindejugendpflegern. Über diesen Beratungsansatz ist auch eine Betreuung und Beratung mit dem Ansatz „Hausbesuche“ möglich und geplant – ein weiterer Einstiegsweg in die Intensivbetreuung „Casemanagement“. Auch sollen hier die Jugendlichen angesprochen werden, die nicht mehr von den Angeboten der allg. und berufl. Bildung den Trägern der Grundsicherung und der Arbeitsförderung erreicht werden (wollen).
Casemanagement nein
Beratung/Clearing nein
Aufsuchende Jugendsozialarbeit ja

Kompass – Reintegration in das Schulsystem

Umsetzende Institution(en) Caritasverband für den Landkreis Peine E.V.
Zeitraum 01.09.2015 - 31.12.2018
Zielgruppe Hauptzielgruppe der geplanten Angebote in der Peiner Südstadt sind aktive und passive Schulverweigerer. Der erfolgreiche Schulabschluss und die Ausbildungsfähigkeit sind durch die Verweigerungshaltung sichtbar gefährdet. Neben den beteiligten Jugendlichen aus Migrationsfamilien ist auch eine hohe Anzahl einheimischer Jugendlicher vorhanden, die aufgrund eines schwierigen familiären Umfeldes nicht regelmäßig die Schule besuchen. Die Familien sind von Langzeitarbeitslosigkeit betroffen bzw. alleinerziehend.
Angebote Ausgehend von den Vorerfahrungen mit der Modellstelle „Schulverweigerung – 2. Chance“ geht es darum, die aktiven und passiven Schulverweigerer durch aufsuchende Arbeit und CM zu erreichen, um mit ihnen dann eine Rückkehr in das Schulsystem zu erarbeiten und zu ermöglichen. Die Fallarbeit beginnt mit dem Zugang zu den Schülerinnen, der durch aufsuchende Jugendsozialarbeit, z.B. im Jugendzentrum, sowie durch Vermittlung über die Schule und Klassenlehrer, den ASD des Jugendamtes, durch Selbstmelder und über sonstige Beratungsstellen erfolgt. Es erfolgt eine enge Verzahnung, um Synergien nutzen zu können, die für die Reintegration in das Schulleben hilfreich sind.
Casemanagement ja
Beratung/Clearing nein
Aufsuchende Jugendsozialarbeit ja

Werkstattcafè – Rückenwind

Umsetzende Institution(en) Caritasverband für den Landkreis Peine E.V.
Zeitraum 01.09.2015 - 31.12.2018
Zielgruppe Das Cafè dient als Treffpunkt für die oft „heimatlosen“ jungen Menschen, wobei von dort auch Nachhilfegruppen und Lerngruppen für die Gruppe der Schulverweigerer organisiert werden. Auch die Zielgruppe nicht mehr schulpflichtiger junger Erwachsener ohne Schulabschluss erweist sich als deutlich existent. Es handelt sich hierbei um junge Erwachsene z.T. mit gerichtlichen Auflagen und sonstigen Beeinträchtigungen, die das Angebot des Hauptschulabschlusses im Rahmen einer berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme ebenfalls abgebrochen haben.
Angebote Das Cafè „Rückenwind“, das unter Leitung einer sozialpädagogischen Fachkraft und einer hauswirtschaftlichen Kraft steht, bietet den jungen Menschen einen niedrigschwelligen offenen Treffpunkt mit Gleichgesinnten. Das Café Rückenwind dient dabei als vorübergehender Aufenthaltsort für die betroffenen jungen Menschen. Gestalltungsmöglichkeiten im Café schafft dabei eine neue Chance der Identifikation und der Selbsterfahrung, der Aufbau von Identifikation und Wertschätzung bezüglich des Treffpunktes. Im Rahmen des Cafès soll durch den vorhandenen Internetzugang die Möglichkeit zur Stellenrecherche geschaffen werden. Dies ist ein begleitetes Angebot, ebenso wie die Vorbereitung und Begleitung der Teilnehmer des Hauptschulkurses, der in Trägerschaft der KVHS durchgeführt wird.
Casemanagement ja
Beratung/Clearing ja
Aufsuchende Jugendsozialarbeit nein

Förderung ehemaliger Schüler der Sprachlernklasse

Umsetzende Institution(en) Caritasverband für den Landkreis Peine E.V.
Zeitraum 01.09.2015 - 31.12.2018
Zielgruppe Bei dem Projekt mit den Sprachlernklassen an der Haupt- und Realschule „Bodenstedt-/Wilhelmschule“ sind besonders die zahlreich neu eingereisten jungen schulpflichtigen Flüchtlinge die Zielgruppe des geplanten Angebotes. Hier nimmt besonders auch die Zahl der unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge zu. Der erfolgreiche Schulabschluss und die Ausbildungsfähigkeit sind durch Verweigerungshaltung oder sprachliche Defizite sichtbar gefährdet. Neben den beteiligten Jugendlichen aus Migrationsfamilien ist auch eine hohe Anzahl einheimischer Jugendlicher vorhanden, die aufgrund eines schwierigen familiären Umfeldes nicht regelmäßig die Schule besuchen. Die Familien sind von Langzeitarbeitslosigkeit betroffen bzw. alleinerziehend.
Angebote In Kooperation mit dem Jugendmigrationsdienst des Caritas-verbandes Peine soll hier flankierend zur Sprachlernklasse ein zusätzliches Unterstützungssystem für die jungen Flüchtlinge im Quartier aufgebaut werden.
Casemanagement ja
Beratung/Clearing ja
Aufsuchende Jugendsozialarbeit nein

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