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Koordinierungsstelle JUGEND STÄRKEN im Quartier

Kreis Düren

Kontakt

Kreis Düren
Koordinierungsstelle JUGEND STÄRKEN im Quartier
Bismarckstraße 16
52351 Düren
Nordrhein-Westfalen

Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner

amt51(at)kreis-dueren.de
Telefonnummer 02421/22-1111
www.kreis-dueren.de

Fördergebiete
Der Kreis Düren ist ein sogenannter Flächenlandkreis und umfasst insgesamt 15 Kommunen mit ca. 260.000 Einwohner*innen.
Davon ist das Amt für Demografie, Kinder, Jugend, Familie und Senioren (ehemals Jugendamt) des Kreises Düren für 14 Kommunen mit ca. 170.000 Einwohner*innen zuständig.
Im Zuständigkeitsbereich des Amtes wurden 3 Fördergebiete (FG) bei der Antragstellung benannt:

FG 1: "Nordkreis"
Das Fördergebiet umfasst einzelne Bereiche/Sozialräume/Quartiere aus den Kommunen Aldenhoven, Jülich und Linnich.

FG 2: "Mitte"
Das Fördergebiet umfasst einen besonders belasteten Sozialraum in der Gemeinde Niederzier.

FG 3: "Südkreis"
Das Fördergebiet umfasst verschiedene Bereiche/Sozialräume/Quartiere in den Gemeinden Kreuzau und Nörvenich.

Beteiligung am Städtebauförderungsprogramm "Soziale Stadt"
nein

Projekte

KuL (Kontakt- und Lotsenstelle)

Umsetzende Institution(en) Sozialwerk Dürener Christen
Zeitraum 01.01.2015 - 31.12.2018
Zielgruppe Schüler*innen in Abschlussklassen und Berufskollegs, schulverweigernde Jugendliche, arbeitslose Jugendliche/junge Erwachsene, Ausbildungsabbrecher*innen, Jugendliche und junge Erwachsene mit besonderen Problemlagen und besonderem Integrationsbedarf.
Angebote Das Angebot der Kontakt und Lotsenstelle (KuL) ist offen, freiwillig und sanktionsfrei. Es wird in allen 3 o.g. Fördergebieten vorgehalten. Es ist eng verzahnt mit dem unter Projekt 2 beschriebenen Angebot "Straßensozialarbeit/Streetwork". Die Mitarbeiter*innen beider Projekte aus allen Fördergebieten bilden ein gemeinsames Team. Die KuL bietet Erst- und intensive Einzelfallberatung, gemeinsam mit den jungen Menschen entwickelte individuelle Förderpläne, Hilfestellung bei Bewerbungen (u.a. Bewerbungstrainings) und Hilfe bei der Suche nach Praktikums-/Ausbildungsplätzen, Kompetenzchecks/Eignungstests, Klärung grundsätzlicher Fördermöglichkeiten, Kontaktaufnahme/Begleitung zu Behörden und flankierenden Beratungsangeboten, Gespräche mit relevanten Personen im Umfeld.
Casemanagement ja
Beratung/Clearing ja
Aufsuchende Jugendsozialarbeit nein

Straßensozialarbeit/Streetwork

Umsetzende Institution(en) Kreis Düren und Sozialwerk Dürener Christen
Zeitraum 01.01.2015 - 31.12.2018
Zielgruppe Das Projekt Straßensozialarbeit/Streetwork richtet sich schwerpunktmäßig an Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 14 bis 26 Jahren, die als Einzelpersonen, Gruppen oder Szenen im öffentlichen Raum anzutreffen sind. Diese haben häufig Unterstützungsbedarf und werden von anderen Angeboten des Hilfesystems nicht oder nicht mehr erreicht. Darüber hinaus sind sie oftmals von Ausgrenzung und Stigmatisierung bedroht. Die Problemlagen reichen von Schulverweigerung oder -abbruch, fehlenden Abschlüssen, fehlenden Ausbildungsmöglichkeiten, SGB II Bezug, sowie familiären und finanziellen Notsituationen. Ein hoher Anteil der anzutreffenden Jugendlichen und jungen Erwachsenen besitzt zudem einen Migrationshintergrund und läuft Gefahr, teilweise auch aus Unkenntnis, aus den bestehenden Hilfesystemen herauszufallen und in kriminelle Milieus abzugleiten.
Angebote Die Qualität der aufsuchenden Jugendsozialarbeit besteht u.a. darin, im Rahmen einer aktivierenden und ressourcenorientierten Einzelfallhilfe einen Personenkreis zu erreichen, der Behörden meist nur in ihrer restriktiven Form kennen gelernt hat, mit der Folge eines manifestierten Misstrauens. Im Sinne einer Beziehungsarbeit kann für die genannte Zielgruppe eine niederschwellige Beratung, Klärung und Begleitung durchgeführt werden, die die Erweiterung von Sozialkompetenzen, wie Kommunikations- und Konfliktfähigkeit, Beziehungsaufbau- und pflege, sowie die Entwicklung individueller Lebensperspektiven zum Ziel hat, welche im Rahmen des Case Management weitergeführt und intensiviert werden sollen. In diesem Sinne ist eine gemeinsame Verortung in allen 3 Fördergebieten vorgesehen.
Casemanagement nein
Beratung/Clearing nein
Aufsuchende Jugendsozialarbeit ja

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