Logo von JUGEND STÄRKEN im Quartier

Koordinierungsstelle Kreis Segeberg

Kreis Segeberg

Kontakt

Kreis Segeberg
Koordinierungsstelle Kreis Segeberg
Hamburger Straße 30
23795 Bad Segeberg
Schleswig-Holstein

Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner

www.segeberg.de

Fördergebiete
Bad Segeberg Südstadt
Stadt Wahlstedt
Gemeinde Trappenkamp

Beteiligung am Städtebauförderungsprogramm "Soziale Stadt"
nein

Projekte

Starten statt warten

Umsetzende Institution(en) Junge Menschen in offener beruflicher Bildung und Ausbildung GmbH (JobA)
Zeitraum 01.01.2015 - 31.12.2018
Zielgruppe Das Projekt ist angelehnt an die frühere „2.Chance“ und richtet sich an die Zielgruppe der aktiven und passiven Schulverweigerer an drei Gemeinschaftsschulen in den Fördergebieten Bad Segeberg, Wahlstedt und Trappenkamp. Das Angebot richtet sich an Schüler und Schülerinnen ab 12 Jahren bis hin zur Abschlussklasse. Durch das bereits durchgeführte Projekt „Schulverweigerung – Die 2.Chance“ ist das Betreuungsangebot bereits hinreichend bei Lehrkräften und SchülerInnen der Schulen bekannt. Der gesamte Prozess schließt die Jugendlichen, das soziale Umfeld, die Lehrkräfte und bei Bedarf die Jugendhilfe oder andere Netzwerkpartner im Sozialraum in mögliche Entscheidungs- und Hilfsprozesse ein. Durch Teilnahme an Informationsveranstaltungen, Herausgabe von Werbematerial sowie Information durch MitschülerInnen wird die Zielgruppe ebenfalls erreicht.
Angebote Vor Ort verfolgen pädagogische Fachkräfte den Ansatz eines Case Managements über mehrere Phasen. Diese Umfassen individuelle Fallarbeit zur Reintegration der Betroffenen in Schule oder in andere Maßnahmen, die einen Schulabschluss ermöglichen. Der partizipative Ansatz klärt nach einer Eingangsphase Ressourcen und Fähigkeiten des jungen Menschen und identifiziert dessen Hilfebedarfe. Daraus wird in Koproduktion ein Förderplan erstellt und dazu passende Hilfen akquiriert. Es werden eigene und Fremdressourcen bestmöglich genutzt, um das Ziel Schulabschluss zu erreichen. Netzwerkpartner der Schulen sind über das Angebot informiert und stellen bei Bedarf Kontakte mit den Case ManagerInnen her. Der Zugang zum Projekt erfolgt durch Selbstmeldung, Meldung durch Eltern, LehrerInnen oder ggf. über Vermittlung anderer Netzwerkpartner. Bei Mobilitätsschwierigkeiten erfolgt aufsuchende Arbeit.
Casemanagement ja
Beratung/Clearing nein
Aufsuchende Jugendsozialarbeit ja

Come on!

Umsetzende Institution(en) Stadt Bad Segeberg
Zeitraum 01.01.2015 - 31.12.2018
Zielgruppe Das Projekt „Come on!“ richtet sich an orientierungslose Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 12 und 26 Jahren in Bad Segeberg, welche durch herkömmliche soziale Hilfeeinrichtungen nicht mehr erreicht werden. Problembelastete junge Menschen werden nach der sozialarbeiterischen Methode des Streetwork an ihren Aufenthaltsorten aufgesucht. Es geht darum, einen Zugang zu der Zielgruppe herzustellen.
Angebote Über verlässliche Beziehungsstrukturen zwischen Streetworker und den jungen Menschen soll langfristig eine Annahme von Hilfs- und Beratungsangeboten erreicht werden, welche sie dabei unterstützt Ressourcen zu erschließen und neue Lebensperspektiven aufzubauen. Um dies zu erreichen, zeigt der Streetworker eine hohe Präsenz und plant mit der Klientel Aktionen & Projekte. Weiterhin vertritt der Streetworker die Interessen der jungen Menschen und berät sie zu aktuellen Themen. Der Streetworker arbeitet im Lebensraum der jungen Menschen und nimmt fehlende soziale Strukturen, Angebote und Hilfebedarfe wahr, kommuniziert diese an entsprechenden Stellen. Er vermittelt bei Schulverweigerung an „Starten statt warten“ oder allgemein an den „Wegweiser“. Der Streetworker ist zentrales Bindeglied zu den Mikroprojekten. Er sammelt Ideen und Anregungen der Klientel. Auf dieser Basis unterstützt er ebenfalls die Planung der Mikroprojekte.
Casemanagement nein
Beratung/Clearing ja
Aufsuchende Jugendsozialarbeit ja

Wegweiser

Umsetzende Institution(en) Junge Menschen in offener beruflicher Bildung und Ausbildung GmbH (JobA)
Zeitraum 01.01.2015 - 31.12.2018
Zielgruppe Der Wegweiser ist eine zentrale Anlaufstelle für junge Menschen und deren Eltern sowie ggf. pädagogisches Personal, wenn eine Situation/ ein Hilfebedarf in Bezug auf Schulschwierigkeiten oder Schwierigkeiten beim Übergang Schule – Beruf noch nicht klar ist oder der Überblick über Hilfsoptionen fehlt. Weiterhin hilft dieses Projekt bei Schulabsentismusproblematiken, welche nicht durch das schulgebundene Projekt „Starten statt warten“ aufgegriffen werden. Hierbei handelt es sich insbesondere um kurzfristig angelegte individuelle sozialpädagogische Beratungs- und Unterstützungsmaßnahmen als „Fallclearing“. Diese dauern im Höchstfall 12 Wochen.
Angebote Es werden Ausgangssituationen und Probleme geordnet und daraus resultierende Hilfebedarfe festgestellt. Danach findet eine Ermittlung der Ansprechpartner für die individuellen Problemlagen statt. Es folgt eine Übergabe an eben diese Personen/ Institutionen, welche dann ggf. weitere Beratungen bzw. Interventionsmaßnahmen durchführen. Je nach Intensität des Unterstützungsbedarfes können dies ein oder mehrere Stellen sein. Bei Bedarf werden die Klienten zu den ersten Terminen begleitet oder es erfolgt Hilfestellung bei Bewältigung von Formalitäten. Der „Wegweiser“ arbeitet eng mit dem Streetworker und den Case ManagerInnen zusammen. Darüber hinaus besteht ein enger Kontakt zu den Coaches des Handlungskonzept PLuS, Übergangslotsen am BBZ und Berufsberatern der Agentur für Arbeit.
Casemanagement ja
Beratung/Clearing ja
Aufsuchende Jugendsozialarbeit nein

Zurück