Seite 1 von 2.
Immer willkommen im JMD: Aba Alhadi kam aus Syrien in den Main-Taunus-Kreis und fand hier Rat und Unterstützung

Immer willkommen im JMD: Aba Alhadi kam aus Syrien in den Main-Taunus-Kreis und fand hier Rat und Unterstützung

Ein Einblick in die vielschichtige Arbeit des JMD Main-Taunus-Kreis

Schon seit 1950 gibt es im Main-Taunus-Kreis den Jugendmigrationsdienst (JMD). Lange Zeit betreute das Team junge Migrantinnen und Migranten des Aussiedlerheims in Hochheim. Doch nach dessen Schließung erfolgte im Jahr 2002 eine Neuausrichtung der Arbeit: Die Ausweitung der Beratung und Begleitung junger Zugewanderter mit unterschiedlicher Herkunft.

mehr

Ausflüge gehören ebenso zur Tandem-Zeit wie Formulare ausfüllen: Sana Adeb (links) und Christiane Knoblach bei einer Freizeitaktion. Bildnachweis: JMD Bad Kreuznach

Ausflüge gehören ebenso zur Tandem-Zeit wie Formulare ausfüllen: Sana Adeb (links) und Christiane Knoblach bei einer Freizeitaktion. Bildnachweis: JMD Bad Kreuznach

Um junge Geflüchtete beim Ankommen in Deutschland zu unterstützen braucht man Zeit, Power und ein gutes Netzwerk. Beim Jugendmigrationsdienst Bad Kreuznach arbeiten Ehrenamtliche, Hauptamtliche und geflüchtete Jugendliche in einem „Tandemprojekt“ zusammen. Drei Beteiligte schildern, warum sie das Modell weiterempfehlen.

mehr

Foto: Chantal Ayoub, 20 Jahre

Foto: Chantal Ayoub, 20 Jahre

Mein Name ist Chantal Ayoub, ich bin 20 Jahre und komme aus Syrien. In Syrien habe ich angefangen Pharmazie zu studieren. Für mich war dort die Studienauswahl nach dem Abitur sehr groß, da ich mein Abitur mit der Note 1,1 bestanden habe. Am 15.02.2015 bin ich aufgrund des Krieges mit meiner Familie nach Deutschland gekommen und wir wurden als Flüchtlinge anerkannt.

mehr

Premiere - die Band Project One spielte am Festabend ihr erstes Konzert Foto: Aristos. A. Cimermane

Premiere - die Band Project One spielte am Festabend ihr erstes Konzert Foto: Aristos. A. Cimermane

An derzeit 457 Standorten der Jugendmigrationsdienste in ganz Deutschland erhalten junge Migrantinnen und Migranten bis 27 Jahre Beratung und Begleitung zum Thema Schule, beim Erlernen der deutschen Sprache oder bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz sowie bei Fragen rund um den Alltag. Seit September 2015 ist dieses Angebot auch für junge Flüchtlinge (junge Menschen mit Duldung oder Aufenthaltsgestattung) offen.

mehr

Ergebnisse Kreativ Kurs ZaB - "Zusammen aktiv in Bergen"

Ergebnisse Kreativ Kurs "ZaB - Zusammen aktiv in Bergen"

Seit Februar 2016 arbeite ich als Sozialpädagogin der Pestalozzi-Stiftung zusammen mit meiner Kollegin im Programm „JUGEND STÄRKEN im Quartier“. Wir arbeiten überwiegend mit Menschen, die im Jahr 2014 aus Rumänien in die Stadt Bergen im Landkreis Celle gekommen sind.

mehr

Bildnachweis: WJD/Thomas Immo

Bildnachweis: WJD/Thomas Immo

Die Wirtschaftsjunioren Deutschland e. V. wurden in der Bundesgeschäftsstelle in Berlin einige Monate von Beslan Kabartai unterstützt. Beslan Kabartai ist im letzten Jahr aus Syrien nach Deutschland geflohen. In Syrien war er selbst als Unternehmer tätig und hat sich verschiedentlich ehrenamtlich engagiert.

mehr

Foto: © VFBB e. V. Speyer

Foto: © VFBB e. V. Speyer Philipp im Speyerer Ausbildungsbetrieb im Gespräch mit der Projektmitarbeiterin des VFBB e. V.

„Wenn ich wusste, dass am nächsten Tag eine unangenehme Situation auf mich zukommt, habe ich einfach gefehlt oder mich krankschreiben lassen, um der Sache aus dem Weg zu gehen“, erklärt Philipp.

Jugendliche wie er sind mitten in ihrer Selbstfindung und auf dem Weg zum Erwachsenwerden oft zur falschen Zeit am falschen Ort.

mehr

Emmanuel aus Ghana fand im JMD Leverkusen schnell Hilfe und konnte dank des Programms "JUGEND STÄRKEN im Quartier" erste Berufserfahrungen in Deutschland machen.

Emmanuel aus Ghana fand im JMD Leverkusen schnell Hilfe und konnte dank des Programms "JUGEND STÄRKEN im Quartier" erste Berufserfahrungen in Deutschland machen.

„JUGEND STÄRKEN im Quartier“ bündelt Kompetenzen von Jugendmigrationsdienst und der offenen Jugendberufshilfe. Die Räume des Jugendmigrationsdienstes (JMD) und der Offenen Jugendberufshilfe (OJB) Leverkusen sind hell und freundlich. In zentraler Lage sind die Kontakt- und Beratungsstellen gut erreichbar. Vor sechs Monaten kam Emmanuel auf Empfehlung eines Freundes zum JMD. „Mein Freund sagte, ich kann dort mit meinen Problemen hingehen und das stimmt.

mehr

Gesprächsrunden in der Embassy of Hope Foto: Fabian Hammerl

Gesprächsrunden in der Embassy of Hope Foto: Fabian Hammerl

In Hamburg öffnet das Thalia Theater seine Türen für Flüchtlinge. Auch jmd2start bietet hier Beratung, Sprachkurse und Theaterworkshops an. Die jmd2start-Beraterinnen haben im Foyer des Theaters ihr mobiles Büro eingerichtet. Die wichtigsten Vordrucke und Infoblätter sind in einem Ordner immer dabei. „Die Atmosphäre ist offen und locker, so dass wir schnell ins Gespräch kommen“, berichtet jmd2start-Mitarbeiterin Svenja Heinrich.

mehr

Wissbegierig und gut vorbereitet: Jugendliche mit Migrationshintergrund treten mit UnternehmerInnen in Kontakt. Bildrecht: WJD/Hertzsch/Fotomanufaktur-hertzsch.de

Bildrecht: WJD/Hertzsch/Fotomanufaktur-hertzsch.de

Werden die Partnersuchenden durch Jugendliche mit Migrationshintergrund und potentielle Arbeitgeber und Verbände ersetzt, entsteht eine Ausbildungs-Informationsbörse mit Speeddating-Charakter. Kann so etwas klappen? Es kann. Das wurde im April in Berlin eindrucksvoll bewiesen.

mehr

Seite 1 von 2.