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Fröhlich, bunt und selbstbewusst: die Mädchengruppe vom JMD Barnim-Oberhavel besucht Berlin.

Fröhlich, bunt und selbstbewusst: die Mädchengruppe vom JMD Barnim-Oberhavel besucht Berlin.

Vierzehn Mädchen albern vor dem Fernsehturm herum, lachen, schubsen sich, lehnen sich an. Sie sind ausgelassen und ein bisschen aufgeregt. Die Gruppe wirkt so gemischt wie eine Schulklasse, aufgedreht wie es sich bei einem Klassenausflug gehört. Aber es ist kein Klassenausflug.

 

 

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Abdu und Mouhamad können die Lebensweisheit voll und ganz unterstützen, die den Flur des Jugendmigrationsdienstes in Lippstadt ziert

Abdu und Mouhamad können die Lebensweisheit voll und ganz unterstützen, die den Flur des Jugendmigrationsdienstes in Lippstadt ziert

„Wir leisten Beziehungsarbeit und bauen eine Vertrauensebene auf, damit sich die jungen Menschen trauen, ihre Erlebnisse auf unterschiedliche Art auszudrücken“, erklärt JMD-Beraterin Bea Geisen.  Wie das im JMD Lippstadt gelingt,  zeigt die Geschichte  von Mouhamad und Abdu Belal. Die 20 und 21 Jahre alten Brüder kamen aus Libyen nach Deutschland zum JMD.

 

 

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Ahmed, 25: „Ich bin seit zwei Jahren in Deutschland und helfe gerade beim JMD als Ehrenamtlicher aus. In Syrien hatte ich schon sechs Semester Architektur studiert. Ich möchte gerne weiterstudieren.

Ahmed, 25: „Ich bin seit zwei Jahren in Deutschland und helfe gerade beim JMD als Ehrenamtlicher aus. In Syrien hatte ich schon sechs Semester Architektur studiert. Ich möchte gerne weiterstudieren. Ausbildungscoaching ist eine gute Gelegenheit um zu sehen, welche Möglichkeiten es überhaupt gibt.“

Neugierig und ein bisschen kritisch mustern sich die jungen Leute. Sie betrachten genau das Gesicht gegenüber, lange Haare, kurze Haare, vielleicht ein Kopftuch, Bart, Locken, Brille. Die Blicke sind mal angestrengt, mal amüsiert. Dann fangen sie an zu zeichnen, noch ein paar Sekunden. Dann ein Wechsel. Der nächste übernimmt die Skizze, verbessert, zeichnet weiter. Bis Bilder entstehen. Von 17 geflüchteten Jugendlichen und 17 Studierenden der Uni Rostock. Das Portraitieren in Speeddating-Manier ist ein Kennenlern-Spiel.

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Frau Beate Millkus Bildungsberaterin im Berliner Büro der Bildungsberatung Garantiefonds Hochschule beim Jugendmigrationsdienst des CJD Berlin-Brandenburg

Frau Beate Millkus Bildungsberaterin im Berliner Büro der Bildungsberatung Garantiefonds Hochschule beim Jugendmigrationsdienst des CJD Berlin-Brandenburg

Beate Milluks berät seit 2013 junge Zuwanderer und Geflüchtete im Berliner Büro der Bildungsberatung Garantiefonds Hochschule beim Jugendmigrationsdienst des CJD Berlin-Brandenburg.

Im Interview mit Frau Nora Sinemillioğlu gewährte Sie Einblicke in Ihre Arbeit. …

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Mithilfe des Projekts konnte eine Gruppe aktiver Jugendlicher gewonnen werden, die dem Kiez mit ihren Angeboten längerfristig erhalten bleiben.

Innerhalb einer vier-tägigen Peer-Helper-Schulung wurden die Jugendlichen auf die Rolle einer Gruppenleiterin/eines Gruppenleiters vorbereitet.

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Mudher überlebte einen Bombenanschlag und arbeitet mithilfe des JMD an seiner beruflichen Zukunft.

Vieles kommt anders, als man denkt. Manchmal musst Du hartnäckig an deinen Träumen arbeiten.

Das weiß auch Mudher.

Mit Anfang 20 kam er nach Marburg zum JMD und suchte Unterstützung in verschiedenen Bereichen. Der junge Mann im Rollstuhl war im Irak ein renommierter Journalist und Fernsehmoderator. Nach einer Parodie auf paramilitärische Einheiten, die sein Land überzogen, zog er grausame Aufmerksamkeit auf sich. Er geriet in einen Sprengstoffanschlag.

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Case Managerin Amela Jakupovic (VFBB e. V. Speyer) und Herr Abd Alrahman Alkurdi (Teilnehmer JUSTiQ) im Gespräch

Case Managerin Amela Jakupovic (VFBB e. V. Speyer) und Herr Abd Alrahman Alkurdi (Teilnehmer JUSTiQ) im Gespräch

Die Gefahren und die Ungewissheit, überhaupt lebend anzukommen, ließ ihn die Flucht aus Syrien alleine antreten - seine Familie bestärkte ihn in dem Gedanken, zu flüchten und unterstützte ihn dabei. Herr Abd Alrahman Alkurdi ist 1991 in Syrien geboren, von September 2009 bis Juli 2015 studierte er an der Tishreen Universität, Fakultät für Mechanik und Elektrotechnik, in Syrien.

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Immer willkommen im JMD: Aba Alhadi kam aus Syrien in den Main-Taunus-Kreis und fand hier Rat und Unterstützung

Immer willkommen im JMD: Aba Alhadi kam aus Syrien in den Main-Taunus-Kreis und fand hier Rat und Unterstützung

Ein Einblick in die vielschichtige Arbeit des JMD Main-Taunus-Kreis

Schon seit 1950 gibt es im Main-Taunus-Kreis den Jugendmigrationsdienst (JMD). Lange Zeit betreute das Team junge Migrantinnen und Migranten des Aussiedlerheims in Hochheim. Doch nach dessen Schließung erfolgte im Jahr 2002 eine Neuausrichtung der Arbeit: Die Ausweitung der Beratung und Begleitung junger Zugewanderter mit unterschiedlicher Herkunft.

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Ausflüge gehören ebenso zur Tandem-Zeit wie Formulare ausfüllen: Sana Adeb (links) und Christiane Knoblach bei einer Freizeitaktion. Bildnachweis: JMD Bad Kreuznach

Ausflüge gehören ebenso zur Tandem-Zeit wie Formulare ausfüllen: Sana Adeb (links) und Christiane Knoblach bei einer Freizeitaktion. Bildnachweis: JMD Bad Kreuznach

Um junge Geflüchtete beim Ankommen in Deutschland zu unterstützen braucht man Zeit, Power und ein gutes Netzwerk. Beim Jugendmigrationsdienst Bad Kreuznach arbeiten Ehrenamtliche, Hauptamtliche und geflüchtete Jugendliche in einem „Tandemprojekt“ zusammen. Drei Beteiligte schildern, warum sie das Modell weiterempfehlen.

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Foto: Chantal Ayoub, 20 Jahre

Foto: Chantal Ayoub, 20 Jahre

Mein Name ist Chantal Ayoub, ich bin 20 Jahre und komme aus Syrien. In Syrien habe ich angefangen Pharmazie zu studieren. Für mich war dort die Studienauswahl nach dem Abitur sehr groß, da ich mein Abitur mit der Note 1,1 bestanden habe. Am 15.02.2015 bin ich aufgrund des Krieges mit meiner Familie nach Deutschland gekommen und wir wurden als Flüchtlinge anerkannt.

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