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FD Jugend und Familie, Berufswegebegleitung

Kreis Offenbach

Kontakt

Kreis Offenbach
FD Jugend und Familie, Berufswegebegleitung
Werner-Hilpert-Straße 1
63128 Dietzenbach
Hessen

Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner

justiq(at)kreis-offenbach.de
Telefonnummer 06074/8180-3124
http://www.kreis-offenbach.de/index.phtml?mNavID=1856.162&sNavID=1856.877&La=1

Fördergebiete
Stadt Dietzenbach "Östliches Spessartviertel"
Stadt Dreieich "Hirschsprung/Breitensee"
Stadt Langen "Nordend" und Gebiete mit besonderem Förderbedarf
Stadt Neu-Isenburg "Westend"

Beteiligung am Städtebauförderungsprogramm "Soziale Stadt"
ja

Projekte

Stadt Dietzenbach "Clearingstelle"

Umsetzende Institution(en) Stadt Dietzenbach Fachbereich Soziale Dienste
Zeitraum 01.01.2016-31.12.2018
Zielgruppe Insbesondere Jugendliche aus Bulgarien, Rumänien und Spanien (marokkanischer Migrationshintergrund), zwischen 14 und 25 Jahren. Ebenso junge Menschen mit Flüchtlingsstatus.
Angebote Aufsuchende Arbeit und Clearing. Beratung und Integration in die Systeme „Schule“ und „Beruf“. Integration der Zielgruppe in das lokale Netzwerk der städtischen Jugendarbeit, Jugendsozialarbeit und Beratung, sowie zu „Bildungs- und sozialen Einrichtungen. Durch Hilfe zur Selbsthilfe, Krisenintervention soll die Zielgruppe zur Eigenständigkeit und Teilhabe am Leben in der Stadt motiviert werden. Kontakt zu Jugendberufshilfe sowie Beratungsstellen der Jugendsozialarbeit. Kontakt zu Unternehmen und Trägern der beruflichen Bildung und Schulen mit dem Ziel der Vermittlung der Zielgruppe in Praktika, berufsbildenden Maßnahmen und Ausbildung sowie weiterführende schulische Maßnahmen. Ggf. Initiierung von adäquaten Hilfsangeboten, wie der Sprachförderung, in Kooperation mit geeigneten Bildungsträgern.
Casemanagement nein
Beratung/Clearing ja
Aufsuchende Jugendsozialarbeit nein

Stadt Dreieich "Case Management"

Umsetzende Institution(en) Stadt Dreieich Kinder- und Jugendförderung
Zeitraum 01.08.2015-31.12.2018
Zielgruppe Insbesondere Junge Flüchtlinge, die auf dem Gelände des Jugendzentrums untergebracht sind. Unversorgte Jugendliche.
Angebote In Ergänzung soll im Fördergebiet ein langfristig angelegtes und individuell abgestimmtes Hilfsangebot im Sinne des Case Managements etabliert werden, für Jugendliche zu unterstützen, die o.g. Hilfsangebote nicht erreichen. Das Case Management arbeitet dabei an individuellen Problemlagen: Anamnese, Kompetenzfeststellung, Förderplanung, Koordination von und Eingliederung in Maßnahmen, Zielüberprüfung, ggf. Umsteuerung und Abschluss. Das CM greift beim Erstellen der Förderpläne auf die vorhandenen Hilfsangebote zurück und koordiniert diese individuell. Im Gegenzug arbeiten die vorhandenen niedrigschwelligen Hilfsangebote dem CM zu, indem sie Jgdl. dorthin vermitteln und zur Zusammenarbeit motivieren.
Casemanagement ja
Beratung/Clearing nein
Aufsuchende Jugendsozialarbeit nein

Stadt Langen "Aufsuchende Arbeit"

Umsetzende Institution(en) Stadt Langen - FD 25 - Migration, Jugend, Spielplätze
Zeitraum 01.01.2016-31.12.2018
Zielgruppe Junge Menschen unter 27 Jahren, Flüchtlinge, Neuzugewanderte polnische, rumänische und ungarische, Unversorgte, sowie psychisch labile (Schwerpunkt ab 14 Jährige)
Angebote Aufsuchende Jugendsozialarbeit und individuelle Unterstützung helfen beim Einstieg in Schule, Ausbildung oder Beruf. Hierfür erforderliche Maßnahmen in die Wege zu leiten (Spracherwerb, Qualifizierungen, persönliche Stabilisierung) und zu einem erfolgreichen Abschluss von Schule, Ausbildung oder Arbeit zu führen. Aufsuchende Jugendsozialarbeit fungiert hier als Schnittstelle zwischen niedrigschwelligen Anlaufstellen und Angeboten zur individuellen Unterstützung - zu bestehenden Beratungsstellen und Angeboten intensiver Einzelfallhilfe, wie sie im Bereich der BerufsWegeBegleitung/Schulverweigerung und der Fachstelle Integration geleistet werden.
Casemanagement nein
Beratung/Clearing nein
Aufsuchende Jugendsozialarbeit ja

Stadt Neu-Isenburg "Aufsuchende Arbeit"

Umsetzende Institution(en) Mobile Jugendarbeit/Streetwork Neu-Isenburg e.V.
Zeitraum 16.09.2015-31.12.2018
Zielgruppe Junge Menschen zwischen 12 und 27 Jahren ohne Schulabschluss, ohne Perspektive einer weiterführenden Schule, ohne Ausbildungsplatz, ohne Arbeitsplatz, ohne Zugang zu einer berufsvorbereitenden Maßnahme, sowie Schulverweigerern, Schulabbrechern, Ausbildungsabbrechern und Geflüchteten soll zu einer schulischen und vor allem zu einer beruflichen Qualifizierung zu verholfen werden.
Angebote Beziehungs- und Netzwerkarbeit. Voraussetzung hier für ist der Aufbau einer verlässlichen Vertrauensebene mittels direkter Ansprache – an den Treffpunkten, an denen sich der/die Jugendliche aufhält und durch vielfältige Hilfeangebote. Er/sie eröffnet dem Klientel neue Möglichkeiten, weist auf Institutionen wie Beratungsstellen, Berufsberatung, ProArbeit, Drogenberatung, Schuldnerberatung, Maßnahmeträger etc. hin. Wenn erforderlich, begleitet der/die Mitarbeiter/in den Jugendlichen zu anderen Institutionen, hilft Anträge zu stellen, unterstützt die Bewältigung von Alltagsproblemen, damit der/die Jugendliche den Kopf freibekommt um sich auf seine/ihre berufliche Perspektive zu konzentrieren.
Casemanagement nein
Beratung/Clearing nein
Aufsuchende Jugendsozialarbeit ja

Mikroprojekte

Mitternachtssport

Umsetzender Projektträger Stadt Dreieich Jugendförderung
Zeitraum 13.11.15 - 18.03.16
Zielgruppe Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, sowie alle Jugendlichen aus dem Quartier.
Angebote Die Idee Sportangebote außerhalb der Bezahlangebote der Fitnesscenter stammt von einer Gruppe von Besuchern eines Jugendcafes (Angebot der offenen Jugendarbeit der Kinder-. und Jugendförderung Dreieich, aus (im Teil des "Soziale Stadt" Fördergebietes Hirschsprung-Breitensee). Sie halten sich gern nachts an öffentlichen Plätzen auf, wo es nicht selten zu Konflikten mit der umliegenden Bewohnerschaft kommt. Kostenloser Mitternachtssport stellt hier für die Jugendlichen im Fördergebiet eine attraktive Alternative dar und reduziert gleichzeitig konfliktträchtige Verhaltensweisen der Jugendlichen in den Abend- und Nachtstunden. Die Realisierung des Projektes stellt für die Jugendlichen einen großen Erfolg und ein Erlebnis von Selbstwirksamkeit dar. Die jungen Menschen im Quartier erleben dadurch, dass von ihnen geäußerte Wünsche und Vorstellungen ernst genommen werden und ggf. praktisch umgesetzt werden können. Sie werden darin bestärkt, sich im Quartier zu engagieren. Bei einem Erfolg des Mitternachtssports sind anschließende Sportprojekte im Quartier (oder mit Quartiersbezug) vorgesehen. Durch den „Mitternachtssport“ sollen folgende soziale Kompetenzen bei den teilnehmenden jungen Menschen gefördert werden: Teamfähigkeit und die Fähigkeit zu 'fair play', das gemeinsame Aushandeln von Inhalten und Regeln und deren Umsetzung, der verantwortungsbewusste Umgang mit den bereitgestellten Sportgeräten und -materialien sowie die gegenseitige Rücksichtnahme bei unterschiedlichen sportlichen Fähigkeiten. Darüber hinaus sollen interkulturelle Kompetenzen und Toleranz gefördert werden. Ein Übergang ins Case Management ist über den vitalen Kontakt zu der Zielgruppe teilweise gegeben.

Fahrradwerkstatt Plus

Umsetzender Projektträger Stadt Dreieich Jugendförderung
Zeitraum 25.01.2016 - 31.12.2016
Zielgruppe Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, sowie alle Jugendlichen aus dem Quartier.
Angebote Eine betreuten Fahrradwerkstatt für Jugendliche. Hier soll ihnen die Möglichkeit gegeben werden, eigene Fahrräder kostenlos selbst oder mit Hilfestellung zu reparieren und gemeinschaftlich alte Fahrräder wieder instand zu setzen, die aus Spendenquellen bezogen werden. Ziel ist neben der Vermittlung verschiedener Kompetenzen, dass Jugendliche über verkehrssichere, funktionstüchtige Fahrräder verfügen / bei Bedarf ein eigenes Fahrrad erhalten oder Fahrräder ausleihen können und dadurch an Mobilität gewinnen. Neben sozialpädagogischer Begleitung und handwerklicher Unterstützung sollen in der Werkstatt Werkzeug und gängige Ersatzteile kostenfrei zur Verfügung gestellt werden. Längerfristig ist im Hinblick auf Nachhaltigkeit auch angedacht, dass Bürger aus dem Fördergebiet ihre Fahrräder bei kleineren Defekten kostenlos von Jugendlichen in der Fahrradwerkstatt reparieren lassen können. Die Fahrradwerkstatt stärkt die Infrastruktur des Quartiers und verbessert die Mobilität der teilnehmenden Jugendlichen. Zudem leistet das Mikroprojekt einen signifikanten Beitrag zur Integration der neu angekommen unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge vor Ort. Der Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit ist das Projekt "Fahrradwerkstatt Plus" sinnvoll, da zahlreiche Jugendliche im Quartier ihre Fahrräder nicht mehr benutzen, wenn sie einmal kaputt gegangen sind oder auch nur kleinere Defekte haben. Dies liegt zum einen daran, dass ihnen das Geld für eine Reparatur in einer Werkstatt fehlt und zum anderen daran, dass sie ohne Unterstützung oft bereits mit der Reparatur kleinerer Mängel oder Schäden überfordert sind oder sich hilflos fühlen. Verknüpfungen mit dem Case Management in JUSTiQ sind gegeben. Teilnehmer_innen für das CM können über das Projekt "Fahrradwerkstatt Plus" gewonnen werden. Und bereits im CM erfassten Teilnehmer_innen durch das Mitwirken in dem Mikroprojekt handwerkliche und soziale Kompetenzen vermittelt werden.

Repair Cafe

Umsetzender Projektträger Mobile Jugendarbeit/Streetwork Neu-Isenburg e.V.
Zeitraum 01.06.2016 - 28.02.17
Zielgruppe Junge Menschen zwischen 12 und 27 Jahren ohne Schulabschluss, ohne Perspektive einer weiterführenden Schule, ohne Ausbildungsplatz, ohne Arbeitsplatz, ohne Zugang zu einer berufsvorbereitenden Maßnahme, sowie Schulverweigerern, Schulabbrechern, Ausbildungsabbrechern und Geflüchteten soll zu einer schulischen und vor allem zu einer beruflichen Qualifizierung zu verholfen werden. Alle Quartiersbewohner.
Angebote Jgdl. werden häufig als Störfaktor im öffentlichen Raum betrachtet. Erwachsene bzw. ältere Menschen können von Jugendlichen ebenfalls als störend empfunden werden. Dieser gegenseitige Eindruck kann durch Begegnung, gemeinsames Arbeiten an einem Gerät und die Kommunikation hierüber revidiert werden. Das niedrigschwellige Angebot dient in erster Linie der Begegnung verschiedener Kulturen und Altersgruppen. Es soll ein Dialog entstehen, bei dem Vorurteile abgebaut werden und ein respektvoller Umgang zwischen Jung, Alt, Neubürgern und Alteingesessenen gepflegt werden soll. Ein neuer Kommunikationsraum. Vermittlung eines ressourcenschonenden Umgangs mit Geräten. Durch die Öffnung für alle Bewohner wird vorrangig den Bürgern des Fördergebiets, aber grundsätzlich jedem Einwohner das Prinzip der Nachhaltigkeit vermittelt. Besonders Jugendliche profitieren auch persönlich davon, da diese tendenziell eher weniger handwerkliche Fertigkeiten beherrschen. JUSTiQ-Teilnehmende werden in die Organisation des Ablaufs eingebunden (Planung und Umsetzung). Während der Veranstaltung spricht die Sozialpädagogin mögliche neue Teilnehmende an und unterstützt bei der Herstellung eines Dialogs zwischen Jung und Alt. Die Verknüpfung zur aufsuchenden Arbeit besteht darin, dass Jugendliche, die hierüber bereits betreut werden, am Mikroprojekt teilnehmen können. Im Gegenzug erlangt das Projekt JUSTiQ durch das Repair Café mehr Bekanntheit im Quartier, so dass ein Wiedererkennungswert unter Bewohnern und Jugendlichen entsteht. Dieser Synergieeffekt verhilft zu einer verbesserten Ansprache der Jugendlichen im Projektkontext. Auch können über dieses Mikroprojekt Teilnehmende für JUSTiQ akquiriert werden.

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