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Jugend Stärken im Quartier

Stadt Krefeld

Kontakt

Stadt Krefeld
Jugend Stärken im Quartier
Von-der Leyen- Platz 1
47792 Krefeld
Nordrhein-Westfalen

Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner

JugendStaerken(at)krefeld.de
Telefonnummer 02151/863422

Fördergebiete
Krefeld Süd ist ein Stadtteil mit hoher Zuwanderungsquote, da dort günstiger Wohnraum zur Verfügung steht. Weiter ist Krefeld-Süd ein Stadtteil, der durch erhebliche Mängel im Wohnungsbestand und im Wohnumfeld auffällt. Die Sozialstruktur ist durch einen überdurchschnittlich hohen Anteil an ausländischen Bewohnern (28%), Arbeitslosigkeit und ALG II-Empfangenden geprägt.

Beteiligung am Städtebauförderungsprogramm "Soziale Stadt"
nein

Projekte

Checkpoint Süd

Umsetzende Institution(en) Stadt Krefeld
Zeitraum 01.09.2015 bis 31.12.2018
Zielgruppe Die Angebote richten sich an Jugendliche aus dem Quartier Stadtgebiet Krefeld Süd im Alter von 12 bis 26 Jahren mit und ohne Migrationshintergrund, die durch die bestehenden Regelförderungen nicht oder unzureichend erreicht werden. Hierzu gehören insbesondere: • junge Menschen (von 12 bis 18 Jahren) mit Migrationshintergrund, insbesondere diejenigen, die neu zugewandert sind. • junge Menschen von 12 bis 16 Jahren, die die Schule aktiv oder passiv verweigern und durch ihre Verweigerungshaltung erkennbar den Schulabschluss gefährden • junge Ausbildungs- und Maßnahmenabbrechende ohne Anschlussperspektive • junge Menschen, die sich nach der Schule weder in Ausbildung noch in Maßnahmen befinden und von den Eingliederungsangeboten der Rechtskreise SGB II und III nicht erreicht werden.
Angebote Die Beratungsstelle Checkpoint Süd hat neben der Klärungs- und Beratungsfunktion, eine Brückenfunktion zwischen den Systemen SGB II/III/ VIII, dem Schulgesetz und den Fachdiensten vor Ort. Der Zugang zur Zielgruppe erfolgt über die Netzwerkpartner Schule, Schulsozialarbeit, kommunales Integratioszentrum,Fachbereich Soziales, Agentur für Arbeit, Jobcenter, Institutionen der JH. Dabei kommt der Beratungsstelle eine Steuerungsfunktion zu, indem sie die Projekte mit ihren zielgruppenspezifischen Angeboten und Bedarfen im Netzwerk und Quartier abstimmt und koordiniert. Sie initiiert Mikroprojekte mit dem Ziel, den Stadtteil attraktiver zu gestalten sowie die Zielgruppe bei der Ermittlung persönlicher und sozialer Ressourcen zu unterstützen. Die Selbstorganisation der Jugendlichen und Eltern wird gestärkt und ein Beitrag zur Inklusion geleistet.Im Netzwerk vor Ort sollen die für die Zielgruppen relevanten Fachkräfte unterstützend beraten und für diese Zielgruppe sensibilisiert werden.
Casemanagement nein
Beratung/Clearing ja
Aufsuchende Jugendsozialarbeit nein

Kom(m)it

Umsetzende Institution(en) Stadt Krefeld
Zeitraum 01.09.2015 bis 31.12.2018
Zielgruppe Zielgruppe sind Jugendliche aus dem Stadtgebiet Krefeld Süd im Alter von 12 bis 26 Jahren mit und ohne Migrationshintergrund, bei denen im Rahmen der Anlauf-, Koordinierungs- und offenen Beratungsstelle Checkpoint Süd, von den Fachkräften, ein besonderer Förderbedarf festgestellt wird.
Angebote Der Baustein „Kom(m)it“ ist eine Beratungsstelle im Rahmen des Casemanagements in Kooperation mit Institutionen in Krefeld. Durch das Handlungskonzept „Casemanagement“ mit seinem niederschwelligen und aufsuchenden Ansatz werden die unterschiedlichen Fördersysteme fallweise gebündelt und sinnvoll aufeinander abgestimmt, damit Parallelstrukturen und Doppelbetreuung vermieden werden. Das intensive Unterstützungsangebot beinhaltet eine Förder- und Zielplanung, deren Überprüfung, Steuerung und Anpassung im Laufe des Prozesses. Durch diesen Baustein werden die Unterstützungsangebote im Quartier für die jungen Menschen und deren Angehörige Transparent. Ein erster Schritt zur Identifikation und Inklusion wird geleistet. Durch die unterstützende Begleitung z.B. bei Behördengängen werden Hemmschwellen abgebaut. Die Kooperation mit den ortsansässigen Vereinen sowie den Migrantenselbstorganisationen ist dabei unverzichtbar.
Casemanagement ja
Beratung/Clearing ja
Aufsuchende Jugendsozialarbeit ja

Schulverweigerung die 2. Chance

Umsetzende Institution(en) Sozialwerk Krefelder Christen e.V.
Zeitraum 15.09.2015 bis 31.12.2018
Zielgruppe Zielgruppe sind 12-16 jährige Jugendliche im Sek I Bereich der Gesamtschule Kurt Tucholsky, die sich durch schulabsentes Verhalten kennzeichnen, was sich in hohen Fehlzeiten, Fernbleiben in Randstunden oder provozierendem Unterrichtsverhalten ausdrückt.
Angebote Gemeinsam mit der Schule werden geeignete Diagnoseinstrumente zur Klärung der Ursachen von Schulverweigerung entwickelt. Auf der Einzelfallebene wird die Zielgruppe im Rahmen des Casemanagements individuell begleitet. Kernstück ist die Erstellung eines Förderplanes, der im Fallverlauf überprüft und angepasst wird. Besonders dem aufsuchenden Ansatz kommt eine hohe Bedeutung zu, um Hemmschwellen abzubauen, den Erstkontakt herzustellen und resignative Jugendliche, die über die Institution Schule nicht mehr erreicht werden, zu erreichen. Freizeit-, erlebnis- und theaterpädagogische Projekte sollen unterstützend mitwirken, Ressourcen zu wecken und greifbar zu machen, sowie motivationssteigernde Akzente zu setzen hin zu einer persönlichen/ schulischen/beruflichen Perspektive. Der individuelle Beratungsprozess impliziert alle am Einzelfall Beteiligten.
Casemanagement ja
Beratung/Clearing ja
Aufsuchende Jugendsozialarbeit ja

Mikroprojekte

Lebensnah

Umsetzender Projektträger Sozialwerk Krefelder Christen e.V.
Zeitraum Okt.2015 bis Sep.2016
Zielgruppe LEBENSNAH ist eine Gruppe Jugendlicher und junger Erwachsener aus dem Quartier, die durch die Angebote der Bausteine 1-3 zugewiesen werden. Ebenso können junge Menschen aus eigenem Antrieb teilnehmen und hierüber an die Bausteine 1-3 herangeführt werden. Die Gruppe wird mit professioneller Leitung durchgeführt.
Angebote Die Gruppe erledigt Aufgaben, die sich aus den Bedarfen bedürftiger Personen aus dem Quartier ergeben. Das können z.B. Einkaufs- und Besorgungshilfen, Kleinreparaturen, Entrümpelungen von Kellern, Treppenhäusern, Brachgrundstücken, Baulücken und Plätzen, Hilfe bei Gartenpflege, Renovierungsarbeiten und Umzugshilfen sein. Die konkreten ehrenamtlichen Aktivitäten der Gruppe, werden gemeinsam von den Teilnehmenden unter Anleitung in der Gruppe festgelegt. Ziele Die Teilnehmenden sollen: • Verbindlichkeit, Eigenverantwortung, persönliche Handlungsspielräume erweitern und verstetigen • Zuverlässigkeit entwickeln • an Alltagstrukturen herangeführt werden • Selbstständigkeit erlangen • das Arbeiten im Team erlernen • die Kommunikationsfähigkeit ausbauen • kostenbewusstes Wirtschaften erlernen • die Infrastruktur im Quartier kennenlernen und nutzen

Netpat

Umsetzender Projektträger Sozialwerk Krefelder Christen e.V.
Zeitraum Nov.2015 bis Okt.2016
Zielgruppe Das Mikroprojekt Netpat wird sowohl für alle Jugendlichen aus dem Quartier als auch für die Teilnehmenden der Bausteine 1-3 angeboten.
Angebote Die Gruppe bietet ein regelmäßiges Forum, in dem zum Einen das Matching zwischen Jugendlichen und Mentor, zum anderen ein regelmäßiger Austausch und eine Reflexion zwischen den Jugendlichen untereinander und den MentorInnen stattfinden. Ebenso sollen hier gemeinsame Aktivitäten zum Kennenlernen der kulturell bildenden wie beruflichen Möglichkeiten im Umfeld des Quartiers durchgeführt werden. Mit ihren persönlichen Erfahrungen, Kompetenzen und Fähigkeiten stehen die MentorInnen den jungen Menschen umfassend und wertschätzend zur Seite. Je nach Bedarf kann das bedeuten, dass zum Beispiel • schulische, familiäre und persönliche Konflikte besprochen werden, • die Motivation der Teilnehmenden gestärkt wird, die Unterstützung der Beratungsstelle (Bausteine 1-3) im Hinblick auf aktuelle Bewerbungssituationen und Arbeitgeberkontakte in Anspruch zu nehmen,

Lernzentrum

Umsetzender Projektträger Sozialwerk Krefelder Christen e.V.
Zeitraum Jan. 2016 bis Dez. 2016
Zielgruppe Das Mikroprojekt Lernzentrum unterstützt sowohl die Jugendlichen aller drei Bausteine, die aktiv dem Unterricht fernbleiben bzw. die aktive Teilnahme am Unterricht verweigern und deren Schulabschluss gefährdet ist, als auch die Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I der Krefelder Schulen, die aus eigener Motivation teilnehmen. Die Zuweisung der Zielgruppe erfolgt über die Koordinationsstellen der Stadt Krefeld und dem Sozialwerk Krefelder Christen.
Angebote In dem Gruppenangebot zur schulischen und sozialen Integration ( Kleingruppen, bis zu fünf Jugendlichen) sollen die Jugendlichen innerhalb der Gruppe Eigenverantwortung übernehmen und gemeinsam mit dem Dozenten/der Dozentin ein Angebot entwickeln, das sich an ihren Interessen orientiert. Die tatsächlichen Inhalte werden gemeinsam mit den Teilnehmenden erarbeitet und umgesetzt. Die Jugendlichen sollen sich ihren Sozialraum aneignen, durch • eigenständige und verantwortungsvolle Nutzung neuer Medien ( z.B. eine Facebook-Seite der Gruppe, für die Gruppe und Bewohner des Viertels oder ein Stadtteilvideo). • kreative Angebote zur eigenständigen und verantwortungsvollen Auseinandersetzung mit der Umwelt/ Sozialraum ( z.B. eine Stadtteilzeitung oder Fotostory über das Quartier für die Bevölkerung ) Die Gruppenergebnisse (z.B. Facebook-Seite, Fotostory, Film usw.) sollen auf einer Abschlussveranstaltung der Bevölkerung im Quartier präsentiert werden.

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