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Kreis Olpe - Fachdienst 51

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Kreis Olpe - Fachdienst 51
Westfälische Str. 75
57462 Olpe
Nordrhein-Westfalen

Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner

info(at)kreis-olpe.de
Telefonnummer 02761/81-0
www.kreis-olpe.de

Fördergebiete
Für den Kreis Olpe als ländlich geprägter Flächenkreis lässt sich keine Konzentration projektrelevanter Problemlagen bzw. Zielgruppen auf bestimmte, klar abgrenzbare Gebiete ("Brennpunkte") beschreiben. Das Unterstützungsprogramm JUGEND STÄRKEN in Quartier muss vielmehr flächendeckend für alle sozial benachteiligten und / oder individuell beeinträchtigten jungen Menschen im gesamten Kreisgebiet zugänglich gemacht werden.

Beteiligung am Städtebauförderungsprogramm "Soziale Stadt"
nein

Projekte

ABC (Aufsuchen-Beraten-Clearing)

Umsetzende Institution(en) Kath. Jugendwerk Olpe e.V. FÖRDERBAND
Zeitraum 01.01.2015 bis 31.12.2018
Zielgruppe Junge Menschen bis 26 Jahre, denen nach der Regelschulzeit trotz der vorhandenen Unterstützungsleistungen der Agentur für Arbeit, des Jobcenters und der Jugendhilfe die berufliche Integration nicht gelungen ist. Der Personenkreis nimmt die Leistungen der aufgeführten Rechtskreise nicht in Anspruch, - da diese nicht bekannt sind, - individuelle Hemmnisse (Schwellenangst durch Negativerfahrungen im Umgang mit Behörden, Sprachbarrieren, intellektuelle Überforderung, fehlende Unterstützung durch Bezugspersonen) einschränken, - strukturelle Gegebenheiten (Flächenkreis mit größeren Entfernungen, unzureichender ÖPNV) begrenzen und insbesondere die Angebote der Agentur für Arbeit und des Jobcenters auf einer "Komm-Struktur" basieren - und finanzielle Rahmenbedingungen (kein regelmäßiges Einkommen, Überschuldung, kein Führerschein bzw. fehlender PKW, kein ÖPNV-Ticket, kein Telefon) stark einschränken.
Angebote Das Aufsuchen jugentypischer Aufenthaltsorte (Bahnhof, Bolzplatz, ...) und die Zusammenarbeit mit den Jugendzentren (Sprechstunden) in allen Kommunen des Kreises Olpe soll eine direkte, empathische Ansprache einschl. Vertrauensaufbau ermöglichen. Clearinggespräche finden dort statt, wo die jungen Menschen ihre Freizeit verbringen, bei Bedarf auch im direkten Wohnumfeld. Sofern zeitnahe Problemlösungen (Beratungsgespräch und / oder Weitervermittlung an entsprechende Fachstellen) nicht möglich sind und weitreichende Einschränkungen sowie multiple Problemlagen erkennbar werden, erfolgt nach Möglichkeit die Überführung der Betroffenen in das Casemanagement (Projekt 2). Das niederschwellige rechtskreisübergreifende Beratungsangebot "vor Ort" ist freiwillig, die jungen Menschen entscheiden über die Intensität und Dauer bzw. eine gegebenfalls angezeigte tiefergehende Unterstützung (Casemanagement).
Casemanagement nein
Beratung/Clearing ja
Aufsuchende Jugendsozialarbeit ja

Lotsen

Umsetzende Institution(en) Kath. Jugendwerk Olpe e.V. FÖRDERBAND
Zeitraum 01.01.2015 bis 31.12.2018
Zielgruppe Das Angebot richtet sich an junge Menschen (bis 26 Jahre) ohne gelungene berufliche Integration, bei denen aufgrund gravierender multipler Problemlagen (vgl. Projekt 1, zusätzlich Suchterkrankung, Wohnungslosigkeit, Überschuldung, ...) eine tiefergehende pädagogische Beratung und Begleitung erforderlich ist. Die Leistungen der Agentur für Arbeit oder des Jobcenters reichen zur Problemlösung und (Wieder)-Eingliederung allein nicht mehr aus.
Angebote Tiefergehende und längerfristige Beratung des betroffenen Personenkreises mit - Aufbau einer tragfähigen Beziehung, - Motivationsstärkung, dass Leben wieder neu zu strukturieren, - Förderung der Fähigkeit, eigenverantwortlich und selbständig vorhandene Hilfsangebote in Anspruch zu nehmen sowie - Hinarbeit auf eine positive Bewertung und Nutzung von beruflichen (Eingliederungs)-Angeboten durch die jungen Menschen. - Begleitung zu anderen Institutionen (Agentur für Arbeit, Jobcenter, Beratungsstellen, ...). Das Casemanagement beinhaltet neben einer ggf. notwendigen Krisenintervention (drohende Obdachlosigkeit, ...) eine ausführliche Anamnese und Kompetenzfeststellung. Regelmäßige, personenbezogene Fallkonferenzen unter Beteiligung des Projekträgers, des Maßnahmeträgers, der Jugendhilfe, der Agentur für Arbeit und des Jobcenters ermöglichen die Erstellung eines passgenauen Hilfs- und Maßnahmeplanung einschließlich der Überprüfung der vereinbarten Vorgehensweise.
Casemanagement ja
Beratung/Clearing nein
Aufsuchende Jugendsozialarbeit nein

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