JMD-Beraterin Anna Duhovnaya und Omar im Gespräch über seine beruflichen Möglichkeiten.

JMD-Beraterin Anna Duhovnaya und Omar im Gespräch über seine beruflichen Möglichkeiten.

Omar schaut mit ernstem Blick. Als er vor zwei Jahren nach Deutschland kam, hatte er ein festes Ziel. Im JMD Aachen fand er Hilfe und traf auf die Sozialarbeiterin Anna Duhovnaya.
Mit ihr hat er in den letzten Jahren hart daran gearbeitet, wieder selbstständig leben zu können. 

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Zordi: „Für mich war es gar keine Frage, dass ich mitmache. Es ist wichtig zu wissen, wie und warum die Menschen hierhergekommen sind. Wenn ich all die Geschichten lese, weiß ich, ich bin mit meiner Erfahrung nicht alleine.“

Zordi: „Für mich war es gar keine Frage, dass ich mitmache. Es ist wichtig zu wissen, wie und warum die Menschen hierhergekommen sind. Wenn ich all die Geschichten lese, weiß ich, ich bin mit meiner Erfahrung nicht alleine.“

Am Zaun des JMD in Neubrandenburg verlangsamen Passantinnen und Passanten ihren Schritt. Sie betrachten Gesichter und lesen Geschichten dazu. Es sind Geschichten von Menschen aus Neubrandenburg, die unterschiedlicher nicht sein könnten. 

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Fröhlich, bunt und selbstbewusst: die Mädchengruppe vom JMD Barnim-Oberhavel besucht Berlin.

Fröhlich, bunt und selbstbewusst: die Mädchengruppe vom JMD Barnim-Oberhavel besucht Berlin.

Vierzehn Mädchen albern vor dem Fernsehturm herum, lachen, schubsen sich, lehnen sich an. Sie sind ausgelassen und ein bisschen aufgeregt. Die Gruppe wirkt so gemischt wie eine Schulklasse, aufgedreht wie es sich bei einem Klassenausflug gehört. Aber es ist kein Klassenausflug.

 

 

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Abdu und Mouhamad können die Lebensweisheit voll und ganz unterstützen, die den Flur des Jugendmigrationsdienstes in Lippstadt ziert

Abdu und Mouhamad können die Lebensweisheit voll und ganz unterstützen, die den Flur des Jugendmigrationsdienstes in Lippstadt ziert

„Wir leisten Beziehungsarbeit und bauen eine Vertrauensebene auf, damit sich die jungen Menschen trauen, ihre Erlebnisse auf unterschiedliche Art auszudrücken“, erklärt JMD-Beraterin Bea Geisen.  Wie das im JMD Lippstadt gelingt,  zeigt die Geschichte  von Mouhamad und Abdu Belal. Die 20 und 21 Jahre alten Brüder kamen aus Libyen nach Deutschland zum JMD.

 

 

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Ahmed, 25: „Ich bin seit zwei Jahren in Deutschland und helfe gerade beim JMD als Ehrenamtlicher aus. In Syrien hatte ich schon sechs Semester Architektur studiert. Ich möchte gerne weiterstudieren.

Ahmed, 25: „Ich bin seit zwei Jahren in Deutschland und helfe gerade beim JMD als Ehrenamtlicher aus. In Syrien hatte ich schon sechs Semester Architektur studiert. Ich möchte gerne weiterstudieren. Ausbildungscoaching ist eine gute Gelegenheit um zu sehen, welche Möglichkeiten es überhaupt gibt.“

Neugierig und ein bisschen kritisch mustern sich die jungen Leute. Sie betrachten genau das Gesicht gegenüber, lange Haare, kurze Haare, vielleicht ein Kopftuch, Bart, Locken, Brille. Die Blicke sind mal angestrengt, mal amüsiert. Dann fangen sie an zu zeichnen, noch ein paar Sekunden. Dann ein Wechsel. Der nächste übernimmt die Skizze, verbessert, zeichnet weiter. Bis Bilder entstehen. Von 17 geflüchteten Jugendlichen und 17 Studierenden der Uni Rostock. Das Portraitieren in Speeddating-Manier ist ein Kennenlern-Spiel.

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